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Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 22.07.2020 um 14:17:16

Meilenstein in der Rosenliteratur

Das neue Buch „Historische Rosen im Europa-Rosarium“ von Hella Brumme und Eilike Vemmer kam auch sofort für die Rosenbestimmung zum Einsatz. Das neue Buch „Historische Rosen im Europa-Rosarium“ von Hella Brumme und Eilike Vemmer kam auch sofort für die Rosenbestimmung zum Einsatz.
Foto: Steffi Rohland
Hella Brumme und Eilike Vemmer stellten ihr Buch „Historische Rosen im Europa-Rosarium“ vor.

von Steffi Rohland

„Je mehr wir über Rosen lernen, desto mehr möchten wir wissen!“, auf diesen Konsens einigen sich Hella Brumme und Eilike Vemmer schnell. Gleich mehrere Rosenfreunde lassen sich diesen  Spruch von den Autorinnen in das jüngste gemeinsame Werk  „Historische Rosen im Europa-Rosarium Sangerhausen“ eintragen. 

Das Buch, welches nun im Kosmos-Verlag erschienen ist, beinhaltet eine grundlegende Beschreibung samt Fotos der historischen Rosen, speziell den Gallica-, Damaszener- und  Alba-Rosen, sowie Zentifolien und Moosrosen. 

Thomas Hawel, Leiter des Europa-Rosariums Sangerhausen sagt bei der Vorstellung des Buches am vergangenen Sonntag im Europa-Rosarium: „Es gibt weltweit ganz wenig Vergleichbares an Literatur.  Es ist ein Meilenstein.“ Dass dieser ausgerechnet im der größten Rosensammlung der Welt gelegt wurde, kommt nicht von ungefähr:  Als studierte Gartenbauingenieurin war Hella Brumme hier von 1972 bis 2006 tätig. Ab 1999 als Direktorin. Die Harzgeröderin blieb dem Europa-Rosarium auch als Rentnerin verbunden, nicht zuletzt als Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Rosariums. 

Die Zusammenarbeit  mit Eilike Vemmer aus Vechelde bei Braunschweig begann um das Jahr 2000. Gemeinsam führen sie jährlich die Sangerhäuser Rosenschule durch. Schon dabei gaben sie den Teilnehmern  interessanten Lesestoff mit nach Hause. „Das vorliegende Buch ist keine  Zusammenfassung dieser Broschüren“, sagt Eilike Vemmer.   

In vierjähriger Arbeit wurden 349  historische Rosensorten des Europa-Rosariums beschrieben und fotografiert. Eilike Vemmer stöberte in der Fachliteratur nach der Entwicklung und nach früheren Sortenbeschreibungen. Als i-Tüpfelchen gibt es bei den meisten Rosen die Namensbeschreibung dazu. Während Hella Brumme mit ihrer jahrzehntelangen praktischen Erfahrung die Sortenkenntnis in das Buchprojekt einbringt und die meisten Fotos beisteuert, forscht Eilike Vemmer gern in der Rosengeschichte. „Man findet dabei immer wieder etwas Neues und Interessantes“, sagt sie. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Rosen. Das Interesse war ihr bereits in die Wiege gelegt: Ihre Eltern, Hedi und Wernt Grimm, haben den Verein Roseninsel Park Wilhelmshöhe in Kassel gegründet.  

„Die gemeinsame Arbeit am Buch hat wirklich Spaß gemacht“,  sagen sie übereinstimmend. Deshalb wird ihre Arbeit auch nicht aufhören. Als neues Projekt gehen sie gemeinsam die Bourbon,-Noisette und Remontant- und Chinarosen an. „Vielleicht schaffen wir es, vielleicht nicht“, sagt Eilike Vemmer.  

Die Stiftung Europa-Rosarium in der Deutschen Rosengesellschaft unterstützte die Finanzierung des Projektes. Der Vorsitzende Dr. Hans Schreiber dankte den beiden Autorinnen, die mit „Akribie und Gewissenhaftigkeit an diesem umfangreichen Katalog gearbeitet haben. Anderseits dankte er auch den Spendern, die durch zweckgebundene Spenden das Projekt unterstützt haben.“ 

Auch Dorothea Jungen, Vizepräsidentin der Gesellschaft Deutsche Rosenfreunde, die sonst treue Teilnehmerin der Sangerhäuser Rosenschule ist,  würdigte das Engagement der Autorinnen mit einem Dankeschön.   
Die Bücher sind im Kosmos-Verlag in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht. Jeweils 2000 Exemplare sind bisher gedruckt. Sie sind im Buchhandel und im Europa-Rosarium erhältlich.  
 

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