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Wochenspiegel > Sangerhausen > Polizei und Verkehr > 1.201 Verstöße bei Blitz-Marathon >
Anne Radigk Anne Radigk
aktualisiert am 11.10.2013 um 17:39:27

1.201 Verstöße bei Blitz-Marathon

MSH (red). Mit ihrer Teilnahme am ersten bundesweiten „24-Stunden-Blitz-Marathon“ verschärften Polizei und Kommunen auch in Sachsen-Anhalt ihren Kampf gegen den „Killer Nr.1“ - zu hohe Geschwindigkeiten. Innerhalb der 24 Stunden dauernden Aktion wurde an ca. 180 Kontrollstellen die Geschwindigkeit von 78.831 Fahrzeugen kontrolliert. Trotz der langfristig angekündigten Aktion und den vielfach veröffentlichten Messstandorten mussten dennoch 1.201 Fahrzeugführer wegen überhöhter Geschwindigkeit zur Verantwortung gezogen werden.
Der Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, zeigte sich zufrieden: „Die Aktion war ein Erfolg. Sie hat über mehrere Tage hinweg die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Geschwindigkeit und damit eine Hauptunfallursache gelenkt. Auch konnten wir durch die öffentliche Ankündigung des Blitz-Marathons einschließlich der Kontrollstellen ein entspannteres Fahren und disziplinierteres Verhalten von Verkehrsteilnehmern beobachten. Vielleicht ist der eine oder andere Autofahrer hierbei auf den Geschmack gekommen.“
Die für Sachsen-Anhalt erste Teilnahme am bundesweiten Blitz-Marathon war ein Baustein zur Umsetzung der Polizeilichen Fachstrategie für mehr Sicherheit im Straßenverkehr des Landes. Dazu Innenminister Holger Stahlknecht: „Im Interesse der Sicherheit unserer Menschen werden wir dranbleiben. Sie können gewiss sein: Wir machen weiter!“

Fazit der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd
Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd beteiligte sich an dem 24-stündigen Blitzmarathon mit insgesamt 78 Polizeibeamten/- innen. An 31 Kontrollstellen wurde von mehr als 20 000 Fahrzeugen die Geschwindigkeit kontrolliert. 177 Fahrzeuge waren schneller unterwegs als erlaubt. Über 90 Prozent der Verstöße lagen im Verwarngeldbereich.
Die Spitzenreiter wurden gestern:
  •  Vormittag in Halle (Saale) mit 77 km/h bei erlaubten 50
  •  Vormittag auf der BAB 9 mit 169 km/h statt erlaubten 120 und
  •  Nachmittag in Weißenfels mit 84 km/h statt erlaubten 50

gemessen. Diese Fahrzeugführer werden in nächster Zeit von der Bußgeldstelle Post erhalten.
Im Bereich der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd ist überhöhte/unangepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache Nr. 1. Im Jahr 2012 gab es auf den Straßen im Süden insgesamt 24929 Verkehrsunfälle, wovon 2211 auf Geschwindigkeitsverstöße zurückzuführen waren. Im Jahr davor waren es 24 839 Unfälle gesamt, davon 1806 Geschwindigkeitsunfälle.
Polizeipräsidentin Bergmann meint: „Ich bedanke mich bei meinen Beamten und bin sehr zufrieden mit der Aktion. Es ist uns gelungen, auf das Problem der überhöhten Geschwindigkeit als Unfallursache Nr. 1 aufmerksam zu machen.“

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