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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 08.10.2013 um 13:00:31

Ein perfekter Kampfabend


Eisleben (WS). Beim 3.Saison- Heimkampf kam es zum Aufeinandertreffen "David gegen Golliath". Der KAV als Aufsteiger traf am Samstag auf die Nummer 1 in Deutschland, den ASV Mainz 88. Der amtierende Deutsche Meister zählt auch in dieser Saison zu den Topfavoriten auf den Meistertitel. Die Mainzer haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit 11 Neuverpflichtungen  verstärkt. Mit einer Vielzahl europäischer Topathleten und Medaillengewinnern bei Europa- und Weltmeisterschaften wird es für jeden Gegner schwer, die Rheinland- Pfälzer zu schlagen.
Die KAV- Verantwortlichen hatten für diesen Kampfabend nur eine Maxime ausgegeben - Kämpfen um jeden Punkt!
Der tolle Showauftritt von Tabea aus Halle war erstes Highlight des Abends. Die anmutige und sportliche Topleistung der Hallenser Gymnastinnen wurde mit frenetischem Applaus beklatscht.
Die Drumliner aus Hettstedt heizten die Stimmung an und es gab interessanten und spannenden Ringkampfsport zu sehen.
Leider durfte im Limit bis 55 kg der Jugendlichen Marco Weber nicht gegen Emanuel Krause antreten. "Momo" darf wegen Übergewicht erst in 14 Tagen sein Heimkampfdebüt geben.
Bis 120 kg – Greco ist die Personalnot beim KAV momentan groß. Rolf Linke musste sich einer OP unterziehen und fällt definitiv bis zum Saisonende aus. Robert Fuchs, der sich trotz einer Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellt, musste gegen den 15 kg schwereren Uguir Dogan bereits in der ersten Runde aufgeben.
Bis 60 kg-Greco traf  Dennis Nowka auf Ilir Sefaj, und dieser Kampf begeisterte das Publikum total. Dennis gab zwar gegen den sehr ungestüm kämpfenden Sefaj den ersten Punkt ab, hatte sich dann aber voll auf seinen Gegner eingestellt. Mit seinen gefürchteten verkehrten Aushebern holte er sich sensationell den technischen Überlegenheitssieg -  eine super Leistung
In der 96 kg- Klasse- Freistil traf Robert Glor auf die deutsche Nummer 1, William Harth. Der Mainzer zeigte seine absolute Klasse und siegte erwartungsgemäß nach 1:42 min technisch überlegen. Ins Limit bis 66 kg- Freistil wurde diesmal Junior Brian Bliefner gestellt.
Der 19-jährige Sportschüler soll sich mit den Liga- Besten messen, um dadurch die entsprechende Wettkampfhärte für die anstehenden Juniorenmeisterschaften zu bekommen. Mit dem rumänischen Spitzenringer George Bucur hatte er einen international erfahrenen Athleten zum Gegner, der ihm technisch, taktisch und physisch eine echte Lehrstunde erteilte.
Zur Halbzeit stand es bereits  4:16 Punkte für das Gästeteam aus Mainz.
Im Greco der 84 kg-Klasse musste Jacek Tomaszewski für Fabian Jänicke einspringen, der seinen Dienst als Rettungssanitäter verrichten musste. Jacek trat gegen den DM- Dritten  Pascal Eisele an. Leider musste der Mainzer verletzt aufgeben, was 4 Siegpunkte für den KAV brachte.
In der Klasse bis 66 kg- Greco  kämpfte Ondrej Ulip gegen den aktuellen polnischen Meister Dawid Karecinski. Beide kennen sich bestens und sind schon bei internationalen Turnieren und Meisterschaften aufeinander getroffen.
Gleich zu Beginn konnte Onrej den Polen mit einem Wurf überraschen und punkten. Mit fortdauernder Kampfzeit wurde der Mainzer immer stärker, griff ständig an und spielte seine physischern Stärken zunehmend aus,
Es war ein klasse Kampf auf hohem Niveau, der am Ende mit 9:3 Punkten an Dawid Karecinski ging.
In der 84 kg- Klasse- Freistil traf Norman Pickut auf den 10 Jahre jüngeren Konstantin Völk. Der Mainzer konnte in den 6 min immer wieder seine Stärken im Stand nutzen, um über Beinangriffe ständig zu punkten.
Im  Limit bis 74 kg- Freistil hatte es Murad Gadzhiev wieder einmal mit einem europäischen Topathleten zu tun. Der Ukrainer Olegk Motsalin der  für Griechenland international antritt, konnte zwar dagegen halten, aber in keiner Phase des Kampfes auch nur ansatzweise punkten. Murad sicherte sich taktisch clever den Punktsieg und begeisterte mit seinem Kampf alle anwesenden Ringer und Fans gleichermaßen.
In der letzten Begegnung 74 kg- Greco musste sich Lars Levermann mit Ilyas Özdemir auseinandersetzen. Lars führte 2:0 und machte eigentlich alles richtig. Der Gegner versucht durch ständiges Herausschieben zu Punkten. Laut neuen Regel ist Schieben nicht mehr mit einem Punkt zu belohnen, aber leider sah dass der Kampfrichter etwas anders und gab die Punkte für den Mainzer.
Der knappe Punktsieg war deshalb sehr fragwürdig und auch die Zuschauer hätten Lars sehr gern als Sieger gesehen.
Am Ende verliert das KAV- Team gegen den Topfavoriten aus Mainz mit 12: 25  Punkten. Trotz der Niederlage war es eine respektable Leistung des KAV.
Am kommenden Samstag muss der KAV die Reise nach Hessen zur RWG Mömbris – Königshofen antreten und in 14 Tagen findet in der Glück- Auf-Sporthalle der nächste Heimkampf gegen den AC Lichtenfels statt.

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