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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 27.11.2013 um 13:55:37

KAV: Klarer Sieg über Aachen mit 23: 13!

Eisleben (WS). Die Verantwortlichen des KAV hatten an diesem Samstag keine all zu großen  Besetzungsprobleme für die Oberliga und 2. Bundesliga. Es konnten an diesem Doppelkampftag in der  Glück- Auf- Sporthalle zwei  konkurrenzfähige Teams aufgestellt werden.
Vor dem offiziellen Kampfbeginn gab es eine sehr erfreuliche Überraschung. Unser Landrat und Präsident des Kreissportbundes Mansfeld- Südharz, Dirk Schatz überreichte im Beisein der Oberbürgermeisterin Jutta Fischer dem KAV- Präsidenten Lutz Haring einen Scheck über 15.000,-€. Mit dieser Finanzspritze kann die kontinuierliche Arbeit des KAV im integrativen Bereich mit Kindern und Jugendlichen im Training und Wettkampf erfolgreich fort geführt werden
Das Gästeteam des TV Eintracht Aachen konnten im Hinkampf den KAV deutlich  mit 24:13 Punkten  schlagen. Nach Lage der Dinge und mit Blick auf die Tabelle musste deshalb gegen den direkten  Tabellennachbarn Aachen  unbedingt ein Sieg her.
Erwartet stark reiste das Team aus NRW in der Lutherstadt an.
Aber  alle Athleten des KAV-Teams waren hoch motiviert und wollten an diesem Kampfabend mit den Fans im Rücken den so wichtigen Heimsieg einfahren.
In der Klasse bis 55 kg- Freistil startete Christian Borgwardt gegen Julian Grajdan. Der Eisleber kämpfte beherzt, musste aber eine  technische  Niederlage hinnehmen.
Einen  starken Auftritt hatte Robert Glor in der 120 kg – Klasse Greco. Er lieferte sich mit dem internationalen Topringer Armands Zvirbulis einen großen Kampf.  Trotz der 3:7 Punktniederlage konnte er einen wichtigen Siegpunkt
mitnehmen.
Emanuel Krause beherrschte in der Klasse  bis 60 kg- Freistil den Rumänen Dimitru Spiridon über die gesamte Kampfzeit und siegte mit 5:0 Punkten.
In der Klasse bis 96 kg- Greco gab es zwischen unserem Routinier Olrik Meißner und dem jungen Martin Otto einen echten Krimi.
Nach dem taktischen Geplänkel in der Anfangsphase hatte Oli die Chance seine gefürchtete Kopfklammer anzusetzen. Die nutzte er konsequent und ging dadurch mit 9.0 Punkten sehr deutlich in Führung. Am Mattenrand hatte er sogar die Möglichkeit den Aachener zu schultern.
In der zweiten Runde drehte der sichtlich angefressene Otto den Spieß um und bekam plötzlich den Eisleber in der Kopfklammer zu fassen. Er nutzte diese Fassart eiskalt aus und holte damit gnadenlos 17 Punkte zum Sieg.
Im Limit bis 66 kg- Grco trafen Ondrej Ulip  und der ehemalige Asienmeister Alexei Ialoma aufeinander. Ondrej fightete in den 6 min bis zum Umfallen und wurde für seine Aktivität mit einem knappen Punktsieg belohnt.
Nach 5 Kämpfen lag der KAV mit 7:10  Punkten im Rückstand und die 2.Kampfhälfte versprach wieder Spannung pur.
Bis 84 kg- Freistil musste Norman Pickut gegen Waldemar Peiul antreten.
Beide neutralisierten ihre Aktionen über weite Strecken des Kampfes. Ein Beinangriff des Aacheners brachte die knappe Entscheidung zu seinen Gunsten.
Krysztof Bienkowski traf im 66 kg-Limit Freistil wie im Hinkampf auf den Deutschen Meister von 2012 Yashar Jamali.
Krysztof  beherrschte den Gegner von Beginn an und war immer in der Lage zu Punkten. Abgeklärt und souverän sicherte er sich den 8:1 Punktsieg.
Eine ganz starke taktische  Wettkampfleistung bot Fabi Jänicke. Mit Nico Brunner hatte er einen der besten deutschen Junioren zum Gegner.
Fabi rang sehr clever und nach 4 Minuten wurde der Wittener schließlich wegen Passivität von der Matte gestellt.
In der Klasse bis 74 kg- Greco stellten die Aachener den ungarischen Vizemeister Laszlo Szucz gegen unseren Jacek Tomaszewski auf. Obwohl Jacek in der ersten  Phase des Kampfes die erste Wertung abgab, hatte er  gleich mit der folgenden Aktion, einem Abbrecher, seinen Gegner auf beide Schultern befördert. Dafür wurde er vom Eisleber Publikum frenetisch gefeiert.
Im  letzten Kampf des Abends zeigte Murad Gadzhiev gegen den bulgarischen Meister Georgiev im Limit 74 kg- Freistil im Schnelldurchgang sein großes ringerisches Können und siegte unter dem Jubel der Fans nach 2 min Kampfzeit technisch überlegen.
Ein großes Lob muss man auch dem Unparteiischen Jörg Jähnichen  zollen, der diese Bundesligabegegnung immer voll in Griff hatte und diese absolut souverän pfiff. 
Mit 23:13  Punkten revanchiert sich der KAV und gewinnt zu Hause gegen das Team aus Nordrhein- Westfalen.
Durch diesen Sieg festigt der KAV seinen 7.Tabellen-Platz und hat damit nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun.


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