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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 16.04.2014 um 12:12:29

Paul Winter zieht Bilanz

Hat allen Grund zur Freude Nachwuchs-Skispringertalent Paul Winter aus Riestedt. Foto: privat Hat allen Grund zur Freude Nachwuchs-Skispringertalent Paul Winter aus Riestedt. Foto: privat
Foto: privat
Der junge Riestedter Paul Winter will ganz hoch hinaus in der Welt des Skispringens.
Riestedt (WS). Gesamtsieger im Deutschlandpokal, Siege und Podestplatzierungen im Alpencup, Gold im Einzel und im Team bei den OPA Spielen, Deutscher Jugendmeister, Platz 10 im Einzel bei der Juniorenweltmeisterschaft - die Liste seiner Erfolge aus der letzten Saison ist lang. Und das mit einmal gerade 16 Jahren.
Fragt man Paul nach seinem Saisonhöhepunkt, dann muss er nicht lange überlegen. „Das war die Juniorenweltmeisterschaft im italienischen Predazzo, weil ich damit vor Beginn der Saison überhaupt nicht gerechnet hatte“.
Im Sommer 2013 erfolgte auch die gravierendste Um­­stellung im Material, ab sofort sprang Paul einen SPORT2000 Ski. Unzählige Lehrgänge, wo hauptsächlich das neue Material getestet werden konnte, führte sein österreichischer Heimtrainer Heinz Koch auf den verschiedensten Anlagen in Deutschland durch.
Der erste Gradmesser waren die Deutschlandpokale im September, wo er konstant auf das Podium sprang. Hö­­hepunkt der kurzen Sommersaison sicherlich die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft im Oktober im bayrischen Oberstdorf. Hier konnte er auch wieder einen Deutschlandpokal für sich entscheiden.
Anschließend galt es, sich auf die kommende Wintersaison vorzubereiten. Und hier machte der ge­­bürtige Riestedter Paul Winter einen richtigen Leistungssprung nach vorn. Schon der erste Winterwettkampf beim Alpencup in Seefeld deutete mit zwei Top Ten Platzierungen sein gewachsenes Leistungsvermögen an. Ein überragender Doppelsieg beim Deutschlandpokal auf der Olympiaschanze in Garmisch Partenkirchen und wiederum zwei Top Ten Platzierungen beim Alpencup in Predazzo machten schließlich die Sensation perfekt - Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft. Hier lieferte er in beiden Wettbewerben, sowohl im Einzel als auch im Team, hervorragende Leistungen ab. Im Einzelwettkampf erreichte er als einer der jüngsten Teilnehmer im 74 Mann starken Feld aus 24 Nationen einen Top Ten Platz mit Rang 10 – Im Teamwettkampf war Paul Winter am Ende des Tages in der Einzelkonkurrenz überragender Zweiter - gewann seine Gruppe vor dem amtierender Juniorenweltmeister und Teilnehmern an der Olympiade in Sotschi.
Aber auch nach dem Saisonhöhepunkt konnte der jetzt für den SC Willingen an den Start gehende Paul Winter seine Form halten. Seine ersten Siege beim Alpencup folgten, genauso wie der Gewinn des deutschen Jugendmeistertitels. Und als Zugabe sicherte er sich bei den OPA Spielen den Einzel wie auch den Mannschaftstitel. Und obendrauf wurde Paul auch Sieger in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals.
Und sein Ziel für die neue Saison? „Es wäre toll, wenn ich es wieder zur JWM schaffe. Ansonsten mache ich mir keine Pläne, damit halte ich mich nicht auf. Mein großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2018, darauf arbeite ich hin. Auch wenn es mit dem Erfolg mal nicht klappen sollte: So lang mir das Skispringen Spaß macht, werde ich immer weitermachen.“
Vielleicht steht in der neuen Saison ja auch ein Einsatz im Continentalcup oder sogar Weltcup an: „Davon träume ich noch nicht“, sagt Paul Winter und fügt an: „Nach den Osterferien steigen wir wieder voll ins Training ein. Wenn ich gut durch den Sommer komme, ist mein Ziel im Alpencup wieder ein Top-Fünf-Platz - vielleicht kann ich auch um den Ge­­samtsieg mit springen. Alles andere, was vielleicht kommt, ist Zugabe.“

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