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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 16.01.2015 um 12:53:16

Ringen 1. Bundesliga - Ende oder Neuanfang?

MSH (WS). Die Ringer vom KAV Eisleben haben die Wettkampfsaison 2014 beendet. Spannende Wettkämpfe in der 1. Bundesliga und in der Oberliga liegen hinter den Sportlern. Nun droht das "Aus" für die 1. Bundesliga:
Fast 100 Prozent aller 1. Bundesliga Vereine haben zum Stichtag 15.Januar 2015 unter dem Vorbehalt eines Mitspracherechts in Sachen der 1. Bundesliga für die neue Saison gemeldet. Dies wurde mit Stand 15.01.2015 vom Deutschen Ringer Bund (DRB) nicht akzeptiert. Die Statuten des DRB sehen hierfür eine Rückstufung in die jeweiligen regionalen unteren Ligen vor. Damit ist das Ende der 1. Bundesliga in dieser Form besiegelt. Diverse Gesprächsangebote wurden vom DRB, mit Hinweis auf die Bundesligatagung im Februar, abgewiesen.
 Welche Forderungen haben die Vereine?
Mitsprache/Mitbestimmung bei:
- Änderungen der Gewichtsklassen und Kategorien
- Gebührenerhöhung, welche sich von anderen Ligen unterscheiden
- Änderungen der Bundesligarichtlinien
- Ligenstruktur
- Anzahl/Quote der einheimischen (deutschen) und ausländischen Sportler
Entscheidungen beider Seiten soll mit einer 2/3 Mehrheit abgelehnt bzw. angenommen werden.
 Warum wurden diese Forderungen gestellt?
Die Vereine haben den direkten Kontakt zu den Sportlern, Trainern, Vereinsmitgliedern, ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren und natürlich zu den Zuschauern der 1. Bundesliga. Daher werden hier Strömungen, Wünsche und Nöte zuerst erkannt. Diese Infos zum DRB zu transportieren gelingt in der bisherigen Struktur immer weniger. Die Vereine der 1. Bundesliga finden ihre Ziele vom DRB nicht mehr in ausreichender Form vertreten. Kurzfristige Regeländerungen und Änderungen in der Anzahl der Kämpfe bringen die Jahresplanungen erheblich durcheinander. Alle beteiligten Vereine sehen es als existentiell an, auf Augenhöhe mit dem DRB diskutieren und verhandeln zu können.
Welche Ziele verfolgen die Vereine?
Oberste Priorität ist es das Ringen in Deutschland zu fördern und mehr Aufmerksamkeit für die älteste Sportart der Welt in der Öffentlichkeit zu erreichen. Die Vereine wollen ihren Nachwuchs weiterhin nach vorne bringen, junge Menschen vom Ringen überzeugen und Ringen bekannter machen. Dass Ringen seit der Antike Bestand hat, ist sicher kein Zufall. In der heutigen Zeit müssen die Kräfte jedoch gebündelt werden, um vereint zu alter Stärke zurück zu finden.
Gibt es einen Plan B?
Die Vereine werden sich so schnell wie möglich mit der Entscheidung des DRB auseinandersetzen, um Wege und Möglichkeiten PRO RINGEN zu eruieren um auch weiterhin Spitzensport bieten zu können. Gesprächsbereitschaft mit dem DRB besteht nach wie vor. Ergebnisse werden zeitnah veröffentlicht.

 

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