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Ronny Kratz Ronny Kratz
aktualisiert am 30.04.2019 um 10:02:21

Die Region boomt – zwischen Elster, Saale und Unstrut erstmals weniger als 6000 Menschen arbeitslos

Weißenfels (red). „Nicht nur in der Natur spürt man gerade extremes Wachstum. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich von seiner besten Seite“, so Stefan Scholz, Chef der Weißenfelser Arbeitsagentur. „Erstmals erreichen wir im Burgenlandkreis eine Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent. In Zahlen bedeutet dies weniger als 6000 Menschen sind arbeitslos. Wie stark der Arbeitsmarkt wirklich ist, beweisen auch mit Blick auf 30.09.2018 die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Erstmals sind 60.000 Menschen im Burgenlandkreis in Lohn und Brot“, so Scholz abschließend.
 
Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit
 
Erstmals sind im Burgenlandkreis weniger als 6000 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Genauer gesagt 5.992 Menschen, was zu einer Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen von historischen 6,4 Prozent führt. Vor einem Jahr lag diese noch bei 7,4 Prozent. Damit liegt der Burgenlandkreis auch deutlich unter der Arbeitslosenquote von Sachsen-Anhalt, welche bei 7,1 Prozent lag.
 
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im April 1.834 Personen registriert. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 2,0 Prozent. Im Jobcenter Burgenlandkreis, also im Bereich der Grundsicherung, gab es 4.158 Arbeitslose. Das ist ein Rückgang von 215 gegenüber März; im Vergleich zum April 2018 waren es 803 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent, im April 2018 lag diese noch bei 5,3 Prozent.
 
Von Langzeitarbeitslosigkeit waren im April 2.198 Menschen betroffen. Ein Rückgang von 92 gegenüber dem Vormonat, 323 Menschen weniger als im April 2018. Dies verdeutlicht wie bereits im Vormonat, dass sich Fördermöglichkeiten des Jobcenters besonders positiv auswirken. 475 Menschen mit anderen Nationalitäten waren im Burgenlandkreis arbeitslos registriert, 39 weniger als im Vormonat.
 
Unterbeschäftigung
 
In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftliche bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Zudem können die direkten Auswirkungen der Arbeitsmarktpolitik auf die Arbeitslosenzahlen nachvollzogen werden.
 
Die Zahl lag im April bei 9.424. Das sind 326 Personen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
 
Stellenmeldungen und Stellenbestand
 
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Weißenfels waren im April 1.948 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber März ist das ein Rückgang von 10 oder 1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 355 Stellen mehr (+22 Prozent). Arbeitgeber meldeten im April 430 neue Arbeitsstellen, das waren 22 oder 5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
 
Seit Jahresbeginn sind damit 1.848 Stellen eingegangen, das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 212 oder 13 Prozent. Dies zeigt deutlich, welchen extrem hohen Arbeitskräftebedarf die Unternehmen der Region weiterhin haben. Zudem wurden im April 442 Arbeitsstellen abgemeldet, 54 oder 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Von Januar bis April gab es insgesamt 1.665 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 231 oder 16 Prozent.

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