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Wochenspiegel > Weißenfels > Ein schickes Hotel für Bienen, Käfer und Co. >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 25.07.2019 um 11:58:42

Ein schickes Hotel für Bienen, Käfer und Co.

Das Insektenhotel wurde durch die Kindergartenkinder feierlich an Berthold Perschall, Werkleiter des Zementwerkes Opterra, überreicht. Als Dankeschön und zur Erinnerung an diesen Tag nahmen die Kinder ein Hotel mit in den Garten ihrer Einrichtung. So können sie täglich die kleinen Gäste bestaunen. Das Insektenhotel wurde durch die Kindergartenkinder feierlich an Berthold Perschall, Werkleiter des Zementwerkes Opterra, überreicht. Als Dankeschön und zur Erinnerung an diesen Tag nahmen die Kinder ein Hotel mit in den Garten ihrer Einrichtung. So können sie täglich die kleinen Gäste bestaunen.
Foto: Kita Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Ein Insektenhotel ist dekorativ und nützlich. Ob Wildbienen, Schwebfliegen und Co. sich dort einquartieren, hängt unter anderem vom richtigen Standort ab. So bauen Sie ein Insektenhotel und stellen es richtig auf.

Ein Insektenhotel – also ein Hotel für Insekten? Wozu sollte das gut sein? Ist es nicht so, dass Insekten  überall unterkommen und deshalb keine komfortable Unterkunft benötigen? Mit Nichten! Mittlerweile hat sich die Naturlandschaft durch den intensiven menschlichen Eingriff so stark gewandelt, dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind. Abhilfe kann ein Insektenhotel schaffen.

Wer zieht ein?
Den bei uns beheimateten Insektenarten, die durch intensive Flächennutzung, radikale Schädlingsbekämpfung und Monokulturen kaum noch artgerechte Lebensräume finden, soll das Insektenhotel eine Möglichkeit zur Brutaufzucht und Überwinterung bieten. Nicht nur Wildbienen, Schlupf-, Grab-, Weg- und Brackwespen können hier beobachtet werden. Auch Blumenwanzen, Flor- und Schwebfliegen, Raub- und Marienkäfer, Ohrwürmer, Glühwürmchen und Schmetterlinge nehmen ein solches Habitat gern an.

Ein Insektenhotel als Lernobjekt
Kinder und Erwachsene können an einem Insektenhotel beobachten, wie verschiedene Insekten leben und nisten, so dass Insektenhotels auch für die Bildung wichtig sind.

Was passiert im Winter  mit dem Insektenhotel?
Das Hotel sollte ganzjährig im Freien gelassen werden. Die höheren Temperaturen drinnen könnten die überwinternden Nützlinge glauben machen, es sei bereits Frühling und damit Zeit, das Winterquartier zu verlassen.
Für Bienen ist Frost kein Problem. In den Wintermonaten verlassen sie ihren Unterschlupf nicht und ernähren sich von den Futtervorräten, die sie im Sommer angelegt haben. Der Standort sollte aber wettergeschützt gewählt und ein Auskühlen des Hotels entgegengewirkt werden.

Zimmerservice?
Eine Reinigung braucht das Insektenhotel nicht. Jedoch sollten Spinnweben entfernt werden. Ganz besonders die Netze der Kreuzspinnen, weil Bienen und Wespen sonst an den klebrigen Fäden hängenbleiben und der Spinne als Nahrung dienen.

Do it yourself
Es gibt keinen falschen Zeitpunkt ein Insektenhotel aufzustellen. Je nach Jahreszeit unterscheidet sich aber der „Mietgrund“ der Insekten. Insekten bevorzugen warme Sonnenstrahlen. Deshalb sollte das Insektenhotel in südlicher Ausrichtung aufgestellt werden. Im besten Fall mit durchgängig Sonne.

Schritt 1: Das Material
Benötigt werden für das Grundgerüst eines Insektenhotels fünf ungehobelte Fichtenbretter, die 4 Meter lang, 20 cm breit und 24 mm stark sind. Des Weiteren benötigt man zwei Einschlagbuchsen und zwei Kanthölzer von 8x8 cm und 1,80 Metern Höhe. Außerdem wird  Dachpappe mit den Maßen 140x60 cm benötigt. Dazu kommen Schrauben und Dachpappennägel. Die Materialkosten  betragen circa 100 Euro.

Schritt 2: Das Grundgerüst
Zuerst werden die Kanthölzer mit Hilfe der Einschlaghülsen auf einer Höhe von circa 1,80 Metern ab Boden in der Form eines länglichen Rechtecks eingeschlagen. Zwischen die eingeschlagenen Pfähle werden das untere und obere Querbrett fest eingespannt. Beim Aufstellen sollten zuerst die Pfähle fest im Boden verankert werden, dann die Regalbretter dazwischen gut festschrauben.  Für das Dach im Anschluss drei Bretter mit je 1,40 Metern Länge zuschneiden. Dann noch zwei Seitenbretter zu je 1,80 Metern und oberste und unterste Querfach mit je 1,30 Metern zuschneiden. Mit den Schrauben das Außengerüst zusammen schrauben.

Schritt 3: Die Fächer
Für die Fächer bieten sich Holzziegel in unterschiedlichen Formen und Größen an. Ihre Löcher sollten noch mit Schilfhalmen gefüllt werden. Als Halmbündel eignen sich neben Schilf auch noch Bambusstäbe, Markstäbe und hohle Pflanzenstängel. Auch getrocknete Baumscheiben und Scheitholz lassen sich gut in das Hotel einbauen.

Und was tun Sie für Insekten? Schreiben Sie uns an redaktion@wochenspiegel-naumburg.de

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