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Wochenspiegel > Weißenfels > Rund um den Burgenlandkreis: Folge 30 - Molau >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 26.07.2019 um 09:00:53

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 30 - Molau

Um die Dorfmitte gruppieren sich einige liebevoll sanierte Gehöfte. Um die Dorfmitte gruppieren sich einige liebevoll sanierte Gehöfte.
Foto: M. Schumann Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Eine Radfahrerkirche an der ehemaligen Bahntrasse

Mit Fördergeldern wurde die Kirche gerettet und dient heute wieder als Ort zum Innehalten.
Molau (ms).
Auf der Bahntrasse Zeitz-Camburg ruht schon seit den 1960er Jahren der Bahnverkehr. Wo einst Züge fuhren, ist heute ein Radweg. Er durchquert auch die Gemeinde Molauer Land. Im namensgebenden Dörfchen Molau haben Radwanderer die Gelegenheit, in der Dorfkirche innezuhalten und sich zu besinnen. Dank LEADER-Fördermitteln konnte das Gotteshaus, das in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück geht, saniert und als Radfahrerkirche wieder eröffnet werden.

Ihre jetzige Gestalt hat die Kirche aus der Barockzeit. Bis in die 1960er Jahre wurden hier noch Gottesdienste gefeiert. Die politischen Verhältnisse und die Kollektivierung der Landwirtschaft führten dann aber zu Abwanderung und zur Abkehr vom Glauben. Das Gotteshaus verfiel mehr und mehr.

2014 gelang es dann, LEADER-Fördermittel aus dem Programm „Offene Kirchen am Radweg“ zu bekommen und damit den Turm zu sanieren. Das Innere der Kirche wurde weitgehend im Ist-Zustand belassen. Historische Funde wurden entsprechend konserviert, so dass man verschiedene Zeitepochen ablesen kann. Der romanische Taufstein und die Epitaphien haben wieder einen würdigen Platz gefunden.

Radwanderer erwartet die Kirche als Ort der Stille und der Einkehr, aber auch temporäre Ausstellungen sind hin und wieder zu sehen. Zudem besteht die Möglichkeit einer einfachen Übernachtung im Schlafsack. Weitere Radfahrerkirchen gibt es unter anderem in Waldau, Wettaburg und Mertendorf.

Aus der Historie
Molau wurde erstmals im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit zwei Rittergütern derer von Molau erwähnt. Wie die meisten Ortsteile der heutigen Gemeinde Molauer Land gehörte auch Molau bis zur Gebietsreform 1952 zu Thüringen, wurde dann jedoch dem Kreis Naumburg im Bezirk Halle zugeordnet. 1957 und 1961 wurden die bis dato selbstständigen Gemeinden Aue und Sieglitz eingemeindet. 2010 entstand aus Molau,  Casekirchen, Abtlöbnitz und Leislau die Gemeinde Molauer Land, die wiederum Teil der Verbandsgemeinde Wethautal ist.

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