Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Weißenfels > Rund um den Burgenlandkreis: Folge 36 - Eckartsberga >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 14.11.2019 um 11:05:14

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 36 - Eckartsberga

Das Eckartsbergaer Rathaus, links davon grenzt die Heimatstube an. Das Eckartsbergaer Rathaus, links davon grenzt die Heimatstube an.
Foto: M. Schumann Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Eine Burg und viel „Freizeitspaß“ für die ganze Familie

Eckartsberga (ms).
Unser „Grenzort“ in dieser Woche ist einer der größten, über die wir berichten. Die Stadt Eckartsberga hat elf Ortsteile, rund 2.400 Einwohner leben hier. Auf dem Sachsenberg thront über der Stadt die Eckartsburg, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Ihre beiden Türme sind weithin sichtbar. Auf der Burg gibt es Gastronomie und als museale Einrichtung ein Zinnfiguren-Diorama der Schlacht von Jena und Auerstedt, die 1806 nahe Eckartsberga stattfand. Im Ambiente der Eckartsburg kann auch geheiratet werden.

Längst steht die Eckartsburg nicht mehr allein auf dem Sachsenberg. Entlang des Weges zur Burg hat sich seit einigen Jahren der „Freizeitspaß“ etabliert. Ob Labyrinth, Geisterhaus, Dino-Wäldchen oder Sommerrodelbahn - hier können sich Familien stundenlang vergnügen.

Sehenswert ist auch die Holländer-Windmühle, die in den letzten Jahren grundlegend saniert wurde. Während sie sich von außen bereits in neuem Glanz präsentiert, kämpfen die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde An der Finne um Fördermittel für die Innensanierung, rund 60.000 Euro werden dafür benötigt.

Vereine
In der Stadt tragen mehrere Vereine zum gesellschaftlichen Leben bei. Einer der aktivsten ist die „Burgmannschaft“ der Eckartsburg, die sich ganz der Historie verschrieben hat. Der Heimatverein Eckartsberga betreibt die Heimatstube mit der Tourist-Information und den „Alten Pferdestall“. Der Fußballverein Eckartsbergaer SV ging 2013 zusammen mit der SG Herrengosserstedt im ESV Herrengosserstedt auf. Die erste Männermannschaft des Vereins spielt in der Landesklasse.

Aus der Historie
Die Geschichte der Stadt ist unmittelbar mit der Entstehung der Eckartsburg verbunden, die Markgraf Ekkehard von Meißen ab 966 errichten ließ.  Auf dem Sachsenberg gelegen, sollte sie die wichtige Handelsstraße Via Regia bewachen. Der Ort am Fuße der Burg wird 1073 erstmals urkundlich erwähnt.

Im späten Mittalelter sind für Eckartsberga Marktrecht, Stadtrecht (1288), Münzprägung und eine eigene Gerichtsbarkeit belegt. 1815 kam das Amt Eckartsberga (später Landkreis Eckartsberga) zu Preußen.

Auf dem Sachsenberg sollen einst drei Windmühlen gestanden haben. Die noch heute erhaltene Mühle stammt aus dem Jahr 1831. Sie hat statt der üblichen Flügel ein zehnspeichiges Windrad mit einem Durchmesser von 14 Metern. Diese Bauweise ist sonst in Südeuropa verbreitet, in Deutschland allerdings einmalig.

Heute ist Eckartsberga Teil der Verbandsgemeinde An der Finne. Letzte Eingemeindungen in die Stadt waren Tromsdorf und Burgholzhausen im Jahr 2009. Eckartsberga hat einen Bahnhof, der etwas südlich von der Stadt bereits auf thüringischem Gebiet liegt. Seit 2017 ist der Personenverkehr auf der sogenannten „Pfefferminzbahn“ jedoch eingestellt.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
PR-Anzeigen unserer Kunden
Groschen-Markt dankbar für 25 bewegte Jahre Groschen-Markt dankbar für 25 bewegte Jahre 25 Jahre Groschen-Markt.   ...
Anzeige
Saalekids
Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat! Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat!   Ach woher denn, es geht uns - ehrlich, wir schwör’n!- nicht im Geringsten auf unsere sensiblen Nerven, wenn auch der Eintausendunderste noch...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Es wird wohl seinen  Grund haben, dass die  Redewendung „Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“ nirgendwo mit einer Person...
Anzeige
Trauerportal