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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 11.02.2020 um 08:15:08

Zeitzer melden sich zu Wort - Was passiert mit dem Klinikum und was wird nach der Kohle?

Am vergangenen Dienstag streikten die Zeitzer „5 vor 12 Uhr“ auf dem Altmarkt. Am vergangenen Dienstag streikten die Zeitzer „5 vor 12 Uhr“ auf dem Altmarkt.
Foto: Margit Herrmann Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Fast 600 Zeitzer versammelten sich auf dem Altmarkt, um der Landesregierung ihre Meinung kund zu tun.

Zeitz (rk).
Und wieder rief das Aktionsbündnis Zeitz zur Protestkundgebung auf. Die Elsterstädter kamen am vergangenen Dienstagmittag „5 vor 12“ mit Plakaten und Trillerpfeifen. Friedlich protestierten sie für ihr Krankenhaus. Auch wenn ihr insolventes Klinikum durch das gemeinnützige Bildungs- und Gesundheitsunternehmen SRH übernommen wird, besteht immer noch Sorge um die Geburtenstation sowie um die bereits lange geplante Erweiterung der Rettungsstelle. Initiator Udo Lange nahm die zeitgleiche Kabinettssitzung der Landesregierung  im Rathaus zum Anlass für die Proteste. Aus diesem Grund kam auch ein Gespräch mit Ministerpräsident Reiner Haseloff und den Organisatoren zustande. Darin versicherte der Ministerpräsident, dass er alles dafür tut, dass die beiden Klinik-Standorte Zeitz und Naumburg erhalten bleiben. Außerdem sicherte er zu, dass das Land die Klinikum GmbH ab dem 1. April mit Strukturhilfen begleiten werde.

Mit dem Kauf der Klinikum Burgenlandkreis GmbH baut die SRH ihre Position als großer Krankenhausträger in Mitteldeutschland mit nun sieben Kliniken aus. Bundesweit betreibt die SRH jetzt zwölf Akutkliniken, sechs Rehakliniken und 27 Medizinische Versorgungszentren und betreut rund 1,1 Millionen Patienten pro Jahr.

Ein weiterer Punkt für die Proteste ist der bevorstehende Strukturwandel. Auf den Schildern der Zeitzer war unter anderen zu lesen: „Die Kohlemillion muss hier im Revier bleiben“, „Gibt es keine Kohle mehr, muss  ’ne andre Lösung her“ oder „Kohle muss zur Kohle“.

Sprecher des Aktionsbündnisses Sven Weißbrodt ist stolz auf das zahlreiche Erscheinen der Zeitzer: „So konnten wir der Regierung unseren Unmut gleich kundtun.“

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