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Wochenspiegel > Weißenfels > Der Ort zum Sonntag: Folge 26 - Saale-Pegel Grochlitz >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 07.07.2020 um 13:26:10

Der Ort zum Sonntag: Folge 26 - Saale-Pegel Grochlitz

Viel Grün am Ufer der Saale - ein Ort der Entspannung und Erholung. Viel Grün am Ufer der Saale - ein Ort der Entspannung und Erholung.
Foto: Wolf-Eike Mardas Galerie (1 Bild)
Je mehr Wasser - desto interessanter wird der Ort

Oft hört man bei Desinteresse: „Das interessiert mich so wie die Wasserstandsmeldung.“
Naumburg (wm).
Es ist nachvollziehbar, dass die Wasserstandsmeldungen der Flüsse nicht der „Brüller“ schlechthin sind. Da gibt es interessantere Dinge im Leben. Bestenfalls die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz Sachsen-Anhalt haben täglich ein Auge auf die Pegel im Land. Aber auch die Wassersportler und -touristen werfen mal einen Blick auf die Wasserstände, wenn sie die Saale, Unstrut oder Weiße Elster befahren möchten.

Dennoch rücken die Pegel viel mehr ins Blickfeld, wenn das Wasser aus verschiedenen Gründen ansteigt. Eine zentrale Stelle im Burgenlandkreis ist da der Pegel in Naumburg-Grochlitz. Nach langen, starken Regenfällen oder der Schneeschmelze steigen die Flusspegel an, was normal ist. Doch wenn die Flüsse über die Ufer treten, nimmt das Interesse sprunghaft zu. Genau zu diesem Zeitpunkt spricht man von Hochwasser. Haus- und Gartenbesitzer in Flussnähe wissen, was sie zu tun haben. Die in den Kellern abgelegten Dinge sollten hochgelagert werden, Gegenstände in den Gärten entfernt oder gegen Wegschwimmen gesichert werden.

Doch wo befindet sich eigentlich unser heutige Ort zum Sonntag? Grochlitz entstand aus einer sorbischen Fischersiedlung und befindet sich im Nordosten der Saalestadt. Am 6. November 1905 wurde der Ort Grochlitz von Naumburg eingemeindet. Seit Bestehen des Dorfes wurde eine wechselvolle und gleichzeitig aufregende Geschichte des Ortes in den Chroniken niedergeschrieben. So starben im Jahr 1617 bis auf elf Menschen alle Einwohner an der Ruhr. Auch Kriege, das Nervenfieber und Brände suchten den Ort heim. Doch auch in den letzten Jahrzehnten geriet Grochlitz immer wieder einmal ins Blickfeld - dank des Pegels der Saale. Während des Jahrhunderthochwassers  1994 erreichte mit 6,38 Metern der Saalepegel am 15. April 1994 am Messpunkt Grochlitz seinen bisher höchsten Stand. Vorausgegangen war ein Anstieg des Wasserstandes um 1,10 Meter innerhalb von 24 Stunden, der durch ergiebige Niederschläge Anfang April, vor allem am Oberlauf der Saale, ausgelöst worden war.

Als Orientierung gilt immer der Pegel von Naumburg. Der Pegel, der in Naumburg erreicht wird, entspricht in etwa dem Pegelstand, der zwei Tage später auch in Halle Trotha erreicht wird. Dadurch hat man schon fast eine genaue Vorhersage. Im Wesentlichen wird die Saale in Naumburg durch die Unstrut beeinflusst.

Unweit des Pegelturmes befindet sich auch eine gepflasterte Bootseinsatzstelle. Zudem lädt eine große Wiese zum Verweilen ein. Ganz in der Nähe befinden sich auch Gastronomiebetriebe, in denen man sich stärken und erfrischen kann. Somit ist unser Ort zum Sonntag ein lohnenswertes Ziel zum Wandern, Erholen und Genießen. Auch der Saale-Radwanderweg lädt hier zu schönen Touren ein.

Allerdings ist uns ein Wermutstropfen beim Besuch des Pegelturmes aufgefallen: In dem Bereich hat sich sehr viel Schwemmgut angesammelt. Hier sollte man schon mal aktiv werden, da das sonst so schöne Bild zerstört wird.

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