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Wolfgang Gorsboth Wolfgang Gorsboth
aktualisiert am 05.08.2013 um 12:47:06

„Jessen schreibt Geschichte“

Gunter Danneberg, Vorsitzender des Heimatfestvereins, und Jessens Bürgermeister Dietmar Brettschneider beim traditionellen Festauszug aus Anlass des Schul- und Heimatfestes. Gunter Danneberg, Vorsitzender des Heimatfestvereins, und Jessens Bürgermeister Dietmar Brettschneider beim traditionellen Festauszug aus Anlass des Schul- und Heimatfestes.
Foto: Archiv
175. Schul- und Heimatfest, 100 Jahre Heimatlied, 20 Jahre Schul- und Heimatfestverein:

Tolles Programm mit vielen Höhepunkten, Kürung der Weinprinzessin und großem Festauszug.

Jessen (wg).
Die Stadt Jessen feiert ihr 175. Schul- und Heimatfest, einmal mehr werden hohe Erwartungen an die Feierlichkeiten geknüpft. Was alle verbindet, ist die Freude auf ein Wiedersehen mit der Heimat und den Menschen, die dazugehören. „Ehemalige Schüler, Verwandte, Bekannte und Freunde treffen sich, vor allem die jungen Jessener, die der Arbeit wegen weggezogen sind, kehren zum Fest zurück, um Kontakte zu pflegen“, berichtet Bürgermeister Dietmar Brettschneider (CDU). Jedes Jahr bewiesen die Jessener damit, dass Liebe und Verbundenheit zur Heimat keine leeren Begriffe sind: „Wer Heimat hat, findet immer Halt“, betont der Bürgermeister. 1838 wurde zum ersten Mal das Fest in Jessen gefeiert, es zählt damit zu den traditionsreichsten in der Region. Organisiert wird das Fest vom Schul- und Heimatfestverein, der in Jessen hohes Ansehen genießt und von vielen engagierten Bürgern mitgetragen wird. Ermöglicht wird das Fest nicht zuletzt durch großzügige Spenden der Wirtschaft.

„Wir als Stadt können finanziell am wenigsten dazugeben“, sagt Brettschneider, „aber wir leisten Unterstützung, indem wir die Stadt beflaggen und herausputzen, für Sauberkeit sorgen und öffentliche Flächen zur Verfügung stellen.“ Für viele Jessener ist das Schul- und Heimatfest wichtiger als der eigene Geburtstag. Zunehmend beteiligen sich auch die vielen Stadtteile, zum Beispiel am großen Festauszug mit seinen 85 Bildern, der am Sonntag, dem 11. August, 13.30 Uhr, unter dem Motto „175 Jahre Schul- und Heimatfest – Jessen schreibt Geschichte“ steht. „Diese freiwillige Identifikation zeigt, wie Eingemeindungen ohne Zwang funktionieren“, erklärt Brettschneider in Richtung Landesregierung. Da alle Aktivitäten federführend vom Schul- und Heimatfestverein und seinen Arbeitsgruppen organisiert werden, kommt man in Jessen ohne fremde Agenturen aus, was erheblich zur Authentizität des Festes beiträgt. Für den Heimatabend werden grundsätzlich keine fremden Künstler engagiert, alles erfolgt in eigener Regie, wobei sich schon die Jüngsten vom Kindergarten beteiligen und sich im Verlauf der vielen Heimatfestabende richtige Publikumslieblinge herauskristallisiert haben.

Das Motto des Heimatabends am Donnerstag, dem 8. August, um 19.30 Uhr lautet „Wir suchen Jessen’s Wappentier“. Erzählt werden viele kleine Geschichten über Tiere, die als Wappen in Frage kommen könnten, wobei schließlich die Frage bleibt, ob Jessen überhaupt ein Wappentier braucht. Bereits seit Freitag läuft in Jessen das 175. Schul- und Heimatfest. „Es ist jedes Jahr ein Kraftakt, das Programm auf die Beine zu stellen“, berichtet Angelika Winne, die sich im 1993 gegründeten Schul- und Heimatfestverein um die Finanzen kümmert und in diesem Jahr Gunter Danneberg als Vorsitzende vertritt. Zum großen Jubiläum wollen die Vereinsmitglieder Einheimischen und Gästen etwas Besonderes bieten. „Das Fest lebt vom Ehrenamt, alle sind mit einbezogen, sonst könnte man das kaum stemmen“, so Winne, die sich seit ihrer Kindheit eng mit diesem Fest verbunden fühlt.

Höhepunkte aus dem Programm

„Die Jungen Tenöre“ gestalten am Montag, dem 5. August, 19 Uhr, das traditionelle Schlosskonzert auf dem Hof des Jessener Schlosses. Am Dienstag wird ab 18 Uhr im Schlosspark die 21. Jessener Weinprinzessin gekürt. Auf welche junge Dame diesmal die Wahl fiel, wird nicht verraten. Allerdings muss sie sich in Sachen Wein und Öchsle sowie in der Geschichte des Weinanbaus auskennen, denn im Jessener Land wird seit dem Mittelalter Wein kultiviert. Nach der Kürung beginnt das Weinfest, es werden bis zu 5.000 Gäste erwartet, für Unterhaltung sorgt die Partyband „Tripple S“. Zu den Höhepunkten am Mittwoch zählt ab 15 Uhr die Gedenkveranstaltung unter dem Motto „100 Jahre Heimatlied“ in der Wittenberger Straße, dort wird am Haus der Generationen die Gedenktafel für Ludwig Hosch enthüllt. Hosch war Oberpfarrer in Jessen und kreierte 1913 aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums des Schul- und Heimatfestes das „Lied der Jess’ner“, das längst zur Heimathymne geworden ist.

Am Freitag, dem 9. August, wird um 18 Uhr der Festplatz eröffnet, um 20 Uhr beginnt der große Lampionumzug, Stellplatz ist an den Nord-Kaufhallen. Die offizielle Eröffnung des Festes erfolgt um 20.30 Uhr mit dem feierlichen Hissen der Festfahne. Während im Sommergarten des Schützenhauses um 21 Uhr die Heimatfest-Sommerparty mit den „Beat Boyz“  beginnt, startet zeitgleich im großen Festzelt die Party mit dem „König von Mallorca“ – Jürgen Drews und Band.
Am Samstag werden die Jessener musikalisch um 6 Uhr geweckt, der Frühschoppen mit Stimmungsmusik und dem Fassbieranstich durch Bürgermeister Brettschneider beginnt um 10 Uhr im großen Festzelt. Der Auszug mit dem Jessener Spielmannszug zum Kinderfest beginnt um 15 Uhr, Treffpunk ist auf dem Markt. Andreas Martin ist ab 20 Uhr im Festzelt der Stargast des Showabends mit den Harlekins.

Höhepunkte am Sonntag sind der große Festauszug ab 13.30 Uhr, das 16. große Konzert der Spielmannszüge und Kapellen ab 15.30 Uhr im Festzelt sowie das Höhen-Abschluss-Feuerwerk unter dem Motto „Glücksmomente erstrahlen im Licht am Himmel“, das ab 21.30 Uhr abgebrannt wird. Nach dem Spektakel ziehen alle zum Markt, dort werden zum Schlusspunkt des 175. Schul- und Heimatfestes Ansprachen gehalten, der ökumenische Abendsegen erteilt und die Festfahne eingeholt. Doch damit ist das Fest immer noch nicht beendet, denn am Montag, 10 Uhr, gibt es einen Auszug zum Kinder- und Familientag, Treffpunkt Markt, während sich zeitgleich die „alten Jess’ner“ zum Frühschoppen und Speckkuchenessen im Sommergarten des Schützenhauses treffen.


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