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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 13.02.2017 um 09:24:58

Breitbandausbau steht in den Startlöchern

Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch überreicht Oberbürgermeister Torsten Zugehör den Fördermittelbescheid für den Breitbandausbau in der Lutherstadt Wittenberg. Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch überreicht Oberbürgermeister Torsten Zugehör den Fördermittelbescheid für den Breitbandausbau in der Lutherstadt Wittenberg.
Foto: Antje Weiß
Mit der Umsetzung des Projektes scheint es jetzt voranzugehen.

Wittenberg (red). Einen kräftigen Schub für schnelles Internet im Landkreis Wittenberg überreichte am Freitag Staatssekretär Thomas Wünsch an Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos). „Der Anschluss an die Datenautobahn ist heute unverzichtbar, sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen. Die zahlreichen vom Land geförderten Vorhaben der Städte und Kommunen geben dem Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt einen kräftigen Schub. Wir sind auf einem guten Weg hin zu unserem Ziel, bis Ende 2018 flächendeckend schnelles Internet im Land zu haben", sagt Wünsch. In der Lutherstadt Wittenberg werden Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in den Ortsteilen Nudersdorf, Kropstädt, Wüstemark, Seegrehna und Wachsdorf an das schnelle Internet (mindestens 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit) angeschlossen.

Dafür werden rund 550.000 Euro investiert – davon kommen rund 350.000 Euro aus Landesmitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und rund 200.000 Euro vom Bund. Umgesetzt wird das Projekt von der Wittenberg-Net. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke ist verantwortlich für den flächendeckenden Breitbandausbau in der Region. „Wir wollen Wittenberg als Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken", sagen die beiden Geschäftsführer Karsten Siebert und Peter Lubitzsch.

Auch die Stadt Oranienbaum-Wörlitz hat einen Fördermittelbescheid zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur erhalten. Der Industriepark im Ortsteil Kapen soll mit schnellem Internet mit Übertragungsraten von symmetrischen 100 Mbit/s (Up- und Download) erschlossen werden. Die Kosten dafür betragen rund 203.000 Euro – ca. 183.000 kommen aus der GRW, rund 20.000 Euro steuert die Stadt bei.

Hintergrund

Neben den Investitionen der privaten Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt zur Förderung des Breitbandausbaus mehr als 200 Millionen Euro zur Verfügung. Davon kommen 40 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 70 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie weitere rund 100 Millionen Euro aus dem Förderprogramm des Bundes. Durch die Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der Eigenanteil der Kommunen maximal 10 Prozent. Schwerpunkt der Förderung ist die Anbindung aller Schulstandorte mit Glasfaser.

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