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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 13.03.2017 um 09:22:44

150 Jahre Gewerbeverein

Franz Neise (r.) eröffnet jedes Jahr gemeinsam mit der Jessener Weinprinzessin und Martin Luther das Weinfest. Franz Neise (r.) eröffnet jedes Jahr gemeinsam mit der Jessener Weinprinzessin und Martin Luther das Weinfest.
Foto: Antje Weiß
Kein Rückblick ohne Ausblick. Gewerbeverein entwickelt Ideen für ein attraktiveres Stadtzentrum.

Wittenberg (fn). 150 Jahre Gewerbeverein darf und soll gefeiert werden. Dabei werden die Blicke beim Festakt am 14. März im Wittenberger Alten Rathaus mit den Ehrengästen Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Oberbürgermeister Torsten Zugehör nicht nur in die ältere Geschichte reichen. Auch die jüngere Entwicklung des Gewerbevereins darf sich sehen lassen. Hat sich doch die Mitgliederzahl in den letzten Jahren rasant entwickelt und zählt der Verein heute wieder weit mehr als 100 Mitglieder. Sind das Wittenberger Weinfest, die Lichternacht oder auch der Wittenberger Weihnachtsmarkt aus dem kulturellen Le-ben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Und hat der Gewerbeverein mit der Einführung des Wittenberger Geschenkgutscheins maßgeblich dazu beigetragen, dass der lokale Handel gestärkt wird und den Kunden eine attraktive Geschenkidee zur Verfügung steht.

Hier möchte der Gewerbeverein zukünftig noch gezielter ansetzen. Die Zukunft der Lutherstadt liegt den Machern des Ge-werbevereins am Herzen. Ist die Lutherstadt in diesem Jahr der große Gastgeber für das Reformationsjubiläum, so gibt es ganz sicher das Jahr danach. Für die weitere Entwicklung und Belebung der Wittenberger Innenstadt wurde innerhalb des Gewerbevereins eine Arbeitsgruppe gebildet. Deren Mitglieder, zu denen unter anderem Hans Schubert und Wolfram Stangl zählen, tragen zur Zeit unter dem Motto „Nach 2018 ist vor 2017" Ideen zusammen, wie das Stadtzentrum in den nächsten Jahren noch stärker an Attraktivität für Einwohner und Gäste gewinnen kann.

Dem Internethandel will der Gewerbeverein die Lutherstadt nicht kampflos überlassen. Das wird allerdings nicht einfach, dessen sind sich die Vereinsmitglieder um ihren Vorsitzenden Franz Neise bewusst. Zahlreiche Räder müssen richtig ineinander greifen und die Handelnden an einem Strang ziehen. Dabei sind die Indus-triebetriebe genauso gemeint wie die Gewerbetreibenden, Verwaltungen und Behörden, das Einkaufszentrum „Arsenal" sowie die Gastronomen und Einzelhändler. „Eine ganz wichtige Voraussetzung ist, dass das Bewusstsein für Qualität in allen Bereichen geschärft wird", erklärt Wolfram Stangl. Denn stimmen Qualität und Servicebewusstsein nicht, so seine Feststellung, kommen Gäste nur einmal und dann nicht wieder. 2017 bietet sich bereits die Chance, sich den Gästen aus aller Welt als herzliche Gastgeber zu zeigen.

Den Schulterschluss zwischen Industrie und Gewerbe werden SKW Piesteritz und der Gewerbeverein in den kommenden Wochen sichtbar machen. Die kleine historische Gewerbevereinsschau, die erstmalig am kommenden Dienstag beim Festakt gezeigt wird, kann ab Mittwoch, dem 15. März, in der gerade von SKW am Marktplatz eröffneten „Futurea" besichtigt werden.

Den Abschluss der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläums wird dann das Weinfest auf dem Wittenberger Marktplatz bilden. Für die vier Tage Anfang August stehen vier große „W": Weinfesteröffnung, Weingenuss, Weinparty, Weinnachlese. Die Erfolgsgeschichte wird also fortgeschrieben und trägt dazu bei, dass sich Einheimische und Gäste inWittenberg wohlfühlen können. Wenn es dann noch gelingt, leerstehende Geschäfte mit Leben zu erfüllen, Bewegung, Licht und weitere attraktive Veranstaltungen in der Stadt zu verankern, dann darf ein weiterer Schritt in Richtung Wohlfühlatmosphäre für die Wittenberger Innenstadt erreicht sein. „Machen, statt reden" hat sich der Wittenberger Gewerbeverein dafür auf die Fahnen geschrieben.

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