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Wochenspiegel > Wittenberg > Das Strandbad in Reinsdorf wird 85 Jahre alt >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 03.08.2018 um 14:57:20

Das Strandbad in Reinsdorf wird 85 Jahre alt

Frank Neumann aus Reinsdorf wünscht sich mehr positive Nachrichten über das Strandbad in Reinsdorf.     Frank Neumann aus Reinsdorf wünscht sich mehr positive Nachrichten über das Strandbad in Reinsdorf.
Foto: Frank Neßler
Doch eine Party wird es im Strandbad Reinsdorf nicht geben.

Reinsdorf (fn). Der 85. Jahrestag des Bestehens der Freizeiteinrichtung geht ge-räuschlos über die Bühne. Es ist still geworden um das Strandbad Reinsdorf. Dabei gibt sich selbst Wettergott Petrus in diesem Sommer die größte Mühe, um mit reichlich Sonnenschein beste Bedingungen für eine große Party zu schaffen.

Das Strandbad Reinsdorf sorgte in seiner Geschichte schon öfters für Kopfschmerzen, wie es in einer vor fünf Jahren erschienenen Broschüre heißt. Eröffnet wurde es im Sommer 1933. Zuvor stand auf dem Gelände eine Anlage der Wittenberger Glassandwerke GmbH. Die Kies-Abbaustätte war Ausgangspunkt für eine wechselvolle Geschichte des Strandbades. Zunächst entstand ein 50x100 Meter großes Schwimmbassins, das an einer Seite für Nichtschwimmer flach auslief. Außerdem gab es einen Sprungturm.

In den folgenden Jahrzehnten wurde das Reinsdorfer Strandbad öfters umgebaut. Nicht immer zu seinem Vorteil. Beliebt bei den Gästen ist jedoch seit eh und je der Sandstrand des Reinsdorfer Bades. Den gibt es samt Liegewiese und Beachvolleyballfeldern heutzutage immer noch, die Mauern sind allerdings seit der Renaturierung im Jahr 1997 verschwunden. Verschwunden sind auch die Rettungsschwimmer. Gebadet wird in Reinsdorf deshalb auf eigene Gefahr. Und Verpflegung ist von den Gästen selbst mitzubringen, denn Gastronomie gibt es ebenfalls auf dem Gelände keine mehr.

Dazu kommt noch ein ganz spezielles Problem: Die Hy-pothek der amtlich bescheinigten mangelnden bakteriologischen Wasserqualität des Strandbades. Zwar sorgen mehrere Quellen am Grund des Teiches für Zulauf, aber der reicht nicht aus.

Die Wittenberger Stadtwerke speisen monatlich bis zu 1000 Kubikmeter Frischwasser ein.

Die Wasserqualität ist wieder besser geworden. Ein Badeverbot wurde für diese Saison abgewendet.

Ob das so bleibt, gilt abzuwarten. Für den Reinsdorfer Ortschaftsrat Frank Neumann (CDU) ist jedoch klar: „Das Strandbad Reinsdorf sollte mehr mit positiven Schlagzeilen im Fokus stehen."

Dazu zählen nach seinen Worten die 2018 im Wert von 23 000 Euro angeschafften Spielgeräte. Einen neuen Steg soll es für das Strandbad Reinsdorf in diesem Jahr auch noch geben. Allerdings erst nach der Badesaison.

„Ich setze außerdem im Ortschaftsrat alles daran, damit das Strandbad wieder von Rettungsschwimmern be-wacht wird", erklärt Neumann.

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