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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 07.09.2018 um 18:20:43

Tag des offenen Denkmals am 9. September

In Oranienbaumer Schlosspark  öffnen das Chinesische Haus und die Pagode. In Oranienbaumer Schlosspark öffnen das Chinesische Haus und die Pagode.
Foto: Antje Weiß
Motto: „Entdecken, was uns verbindet"

Wittenberg (aw). Am 9. September steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet". Das Motto bezieht sich explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018. In ganz Deutschland beteiligen sich während des gesamten Jahres die unterschiedlichsten Kultureinrichtungen, Museen, Schulen, Hochschulen, Bürgerinitiativen und sonstige kulturell Engagierte am Kulturerbejahr, das unter dem Motto „Sharing Heritage" steht. Das Jahr ist EU-weit ausgerufen. In Deutschland koordiniert es das Nationalkomitee für Denkmalschutz.

Wittenberg

In Wittenberg sind im Laufe der Vorbereitung auf das 500. Reformationsjubiläum zahlreiche historische Gebäude saniert und mit Leben gefüllt worden. Sie sind Zeugen einer langen Kulturgeschichte und Orte internationaler Begegnungen. An die Wittenberger Universität Leucorea kamen z.B. im 16. Jahrhundert tausende Studenten aus vielen Europäischen Ländern. Nicht nur Luther sondern gerade auch Melanchthon zog sie in die Stadt. Sie trugen die reformatorischen Ideen wiederum in ihre Heimatländer.
Die Entwicklung der Stadt und Universität ist ohne Verbindungen in viele Länder der Welt nicht vorstellbar. Ein Beispiel für die europaweiten Verbindungen zur Zeit der Reformation sind die Glasfenster in der Schlosskirche mit Bildnissen europäischer Reformatoren.
Schlosskirche
11 und 14 Uhr gibt es in der generalsanierten Schlosskirche einen Vortrag mit Rundgang von Dr. Anke Neugebauer. 17 Uhr gibt es eine musikalische Andacht.
Stadtkirche
14 Uhr thematische Sonderführung zum Thema des Denkmaltages. 17 Uhr findet eine Orgelführung mit Kantorin Heike Mross-Lamberti statt. Von 12 bis 17 Uhr öffnen die Stadtkirchentürme mit Besichtigung der Türmerwohnung (max. 15 Personen pro Führung).
Hofgestüt
Von 10 bis 17 Uhr kann die Ausstellung des Fördervereins auf dem Hofgestüt Bleesern in Seegrehna besichtigt werden, es gibt ein Kinderprogramm, Fü̈hrungen und Theatervorstellung des Theaterjugendclubs „Chamäleon" e.V. und die mobile Saftpresse mit Apfelsaft von der Streuobstwiese ist vor Ort. Im Vortrag von Thomas Lang zum Thema „Von weißen Beißern, wilden Bleesern und braunen Türken" geht es ab 14 Uhr über die landesherrliche Pferdezucht in Bleesern von 15 bis zum 17 Jahrhundert.

KZ Lichtenburg Prettin

Die Gedenkstätte öffnet von 13 bis 17 Uhr. Um 14 Uhr findet eine kostenfreie Führung statt. Im Renaissanceschloss Lichtenburg bestanden in den Jahren von 1933 bis 1945 in zeitlicher Abfolge ein Männer-KZ, ein Frauen-KZ sowie ein Außenlager vom KZ-Sachsenhausen. Das Schlossensemble ist bis heute fast vollständig in seiner historischen Bausubstanz erhalten. Im ehemaligen Werkstattflügel befindet sich die Dauerausstellung mit dem Titel „Es ist böse Zeit…" Zur Gedenkstätte gehört der ehemalige „Bunker" als Ort der Bestrafung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zudem besteht am Sonntag die Möglichkeit, die Projektergebnisse des internationalen Workcamps in Augenschein zu nehmen, das vom 10. bis zum 24. August stattfand. Unter dem Titel „Geschichte entdecken und Erinnerung bewahren" setzten sich Teilnehmende aus Belgien, Deutschland, Italien, Mexiko, Russland, Tschechien, Tunesien und der Türkei mit der Geschichte der Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg auseinander.

Förderverein Annaburg

Der Förderverein Annaburger Porzellaneum, Torgauer Straße, hat sich von 13 bis 16 Uhr etwas einfallen lassen. Der Ortschronist Bernd Hopke wird stündlich einen 20-minütigen Überblick über die Regionalgeschichte der Stadt geben. Kurzfilme im Vortragsraum geben Einblicke über das Porzellanwerk. „Es verbindet uns das gemeinsame Bemühen, Annaburg voranzubringen", betont Karin Reihs, vom Förderverein Annaburger Porzellaneum. Zu Gast an diesem Tag sind u.a. Ron und Anja Winkler, der Spielmann mit seiner Drehleier und die kreative Frau an seiner Seite, als Ortschronistin aus dem Stifeltheater bekannt, Anett Schemmel, die Töpferfrau aus Jessen und Viola Hendgen, die Annaburger Pfarrerin. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Gäste informieren und mit anderen ins Gespräch kommen.

Gräfenhainichen

Zum Tag des offenen Denkmals öffnen in Gräfenhainichen unter dem Denkmalschutz stehende Gebäude. In der Paul-Gerhardt-Kapelle sind von 13 bis 17 Uhr Besichtigung der Dauerausstellung zu Paul Gerhardt bei freiem Eintritt möglich.
Von 14 bis 18 Uhr besteht die Möglichkeit, den oberen Stadtturm (Paul-Gerhardt-Straße 12) zu besichtigen. Der Turm wurde zeitweilig als Stadtgefängnis genutzt. Vom Stadtherold erfahren die Gäste Interessantes aus der Stadtgeschichte..
Wie Gräfenhainichen „von oben" aussieht, erleben die Gäste von 14 bis 17 Uhr von der Aussichtsplattform des Wasserturms (Am Hain 10).
Es besteht die Möglichkeit, eine Ausstellung des Wasserverbandstages zu besuchen und an einer Wasserbar „Fernwasser" zu probieren.

Oranienbaum - Wörlitz

Uwe Quilitzsch, Mitarbeiter der Abteilung Schlösser und Sammlungen, bietet im Rahmen von jeweils einer Führung Einblicke in die Geschichte des Pantheons und des Monuments. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist 11 Uhr am Pantheon und 12.30 Uhr am Monument im Wörlitzer Park.

In Oranienbaumer Schlosspark öffnen für 1 Euro das Chinesische Haus und die Pagode von 11 bis 16 Uhr. Desweiteren wird Sebastian Doil, Mitarbeiter der Abteilung Gärten und Gewässer, um 10 Uhr durch die Orangerie führen. Erklärt werden Historie, Funktion und Pflege der Zitruspflanzen.
Anmeldung unter 034904 20259, Preis 7,50 Euro, Treffpunkt am Gebäude.

 

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