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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 17.09.2018 um 11:53:00

Die Wittenberger Firma Tesvolt ist in eine Marktlücke gestoßen

Thomas Arndt (l.) und Landrat Jürgen Dannenberg (r.) gratulieren Daniel Hannemann  und Simon Schandert (Mitte) zum großen Erfolg.
Die Preisträger kamen mit einem Teil der Belegschaft, mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter, in das Foyer der  Hauptsparkasse. Thomas Arndt (l.) und Landrat Jürgen Dannenberg (r.) gratulieren Daniel Hannemann und Simon Schandert (Mitte) zum großen Erfolg. Die Preisträger kamen mit einem Teil der Belegschaft, mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter, in das Foyer der Hauptsparkasse.
Foto: Antje Weiß
Tesvolt, Hersteller von Stromspeichern, gewinnt Deutschen Gründerpreis.

Wittenberg (aw). Bei der feierlichen Verleihung des Deutschen Gründerpreises im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin wurde am 11. September das Wittenberger Unternehmen Tesvolt als Sieger in der Kategorie „Aufsteiger" ausgezeichnet.
Zur Begründung hieß es, Tesvolt habe einen wichtigen Baustein für die Energiewende entwickelt. Der Deutsche Gründerpreis wird jedes Jahr von ZDF, stern, Sparkasse und Porsche vergeben. Umso mehr freuen sich der Wittenberger Sparkassenvorstandsvorsitzende Thomas Arndt und Landrat Jürgen Dannenberg (Linke), die das junge Unternehmen unterstützen und vorgeschlagen hatten, den Preisträgern Daniel Hannemann (32) und Simon Schandert (29) samt Belegschaft am Mittwoch im Foyer der Hauptsparkasse persönlich gratulieren zu dürfen.

Vor 48 Monaten haben Simon Schandert und Daniel Hannemann das Unternehmen in Wittenberg gegründet. Die Schulfreunde, beide haben das Melanchthon Gymnasium in der Lutherstraße besucht, waren bereits zuvor in der Photovoltaik-Branche tätig. „Ein Problem war immer wieder das Verteilungssystem. Tagsüber gab es zu viel und nachts zu wenig Sonnenstrom. Diese Lücke wollten wir schließen", erklärt Simon Schandert ihre Idee, ein entsprechendes Produkt zu entwickeln. „Wir haben einfach angefangen verschiedene Dinge auszuprobieren. Es ist unfassbar, damit hätten wir nie gerechnet", freut sich Hannemann über den außerordentlichen Erfolg.

Das innovative Produkt, gepaart mit pfiffigen Vertriebsstrategien und der außergewöhnliche Erfolg überzeugten schließlich auch die Jury des renommierten Deutschen Gründerpreises. Diese bewertete Tesvolt als eine der deutschlandweit erfolgreichsten Existenzgründungen der vergangenen Jahre. „Dass sich Tesvolt seit der Gründung so gut entwickelt hat, liegt nicht zuletzt an den Menschen, die bei uns arbeiten und an unserer Organisationsform. Wir verzichten komplett auf Führungskräfte, Entscheidungen werden nur noch im Team getroffen", sagen die Unternehmer.

Das Unternehmen fand starke Partner. Die Speicher für Gewerbe und Industrie verkaufen sich auf alle Kontinenten. „Und der Markt wächst weiter, wir sind jung und stehen erst am Anfang", erwähnt Simon Schandert. Doch was macht die Speicher so außergewöhnlich? „Bei anderen Speichern hapert es noch an der Wirtschaftlichkeit, Tesvolt Speicher dagegen amortisieren sich auch ohne Fördermittel innerhalb weniger Jahre. Die Batteriesteuerung sorgt dafür, dass die Batteriezellen immer optimal be- und entladen werden.".

So erreichen die Stromspeicher von Tesvolt eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Über 1.000 Kunden nutzen weltweit bereits Tesvolt Speicher. Im Ergebnis konnten Umsätze im Millionenbereich aufgebaut werden.
Der Deutsche Gründerpreis ist für Tesvolt nicht die erste Auszeichnung. Bereits im Jahr 2016 gewann das Unternehmen den Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt in der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung".

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