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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 23.05.2019 um 07:57:22

21. Internationales Leichtathletikmeeting „Anhalt 2019“: Duell der Speerwurf-Giganten

Olympiasieger Thomas Röhler wird auch beim 21. Meeting in Dessau an den Start gehen     Olympiasieger Thomas Röhler wird auch beim 21. Meeting in Dessau an den Start gehen
Foto: Stefan Julius Galerie (1 Bild)
Auf der Wettkampfliste stehen bisher 25 Medaillengewinner. 

Dessau (fs). Wenn Thomas Röhler und Johannes Vetter am 14. Juni im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion ihre Speere in den Dessauer Abendhimmel werfen, dann liegt was in der Luft und das im wahrsten Sinne des Wortes. Handelt es sich dabei doch um ein ganz besonderes  Wettkampfduell im Rahmen des Internationalen Leichtathletik-Meetings „Anhalt 2019“.            
Hier treffen mit dem aktuellen Olympiasieger und dem amtierenden Weltmeister zwei Athleten aufeinander, die zur Zeit die absolute Weltspitze verkörpern.

Einen Athleten wie Thomas Röhler, in Dessau begrüßen zu können, ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Zumal er und die Speerwurfelite einen Tag vorher in der Diamond League in Oslo werfen. Dennoch nimmt der Superstar die Strapazen auf sich, um im Anschluss sofort nach Dessau zu reisen und in der Bauhausstadt zu werfen. Das spricht für die Qualität des Events. 
Sein Dauerrivale, Weltmeister Johannes Vetter, der im vergangenen Jahr noch verletzungsbedingt absagen musste, will dieses Mal unbedingt in Dessau antreten und dem Olympiasieger nicht einfach so das Feld überlassen. 

„Das ist natürlich Wahnsinn, wird dem Anhalt-Meeting aber gerecht, dass wir den aktuellen Olympiasieger und Weltmeister in Dessau haben werden. Man kann eigentlich von einer vorgezogenen Weltmeisterschaft sprechen, die ja offiziell erst ein paar Wochen später in Doha (Katar) stattfinden wird“, so Meeting-Direktor Ralph Hirsch.

Die 21. Auflage des „Anhalt 2019“-Meetings“, immerhin eines der traditionsreichsten und nach dem ISTAF in Berlin bedeutendsten Leichtathletik-Events in Deutschland, bietet den Zuschauern aber noch wesentlich mehr, als dieses „Duell der Giganten“. 

Insgesamt 25 Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympia werden im Dessauer Stadionrund ihre Kräfte messen. 
Mit dabei ist in diesem Jahr auch wieder der „schnellste Mann Dessaus“. Der für die Türkei startende gebürtige Jamaikaner Jak Ali Harvey lieferte im vergangenen Jahr in Dessau mit 10,05 s über 100 Meter eine Sahnezeit ab und wurde ein paar Wochen später bei den Europameisterschaften in Berlin überraschend Dritter. Mit Malaika Mihambo wird die aktuell beste Weitspringerin Deutschlands und Europas sowie der neuen Shootingstar des DLV in Dessau zu sehen sein. „Wir freuen uns besonders, dass es mit Mailaika Mihambo in Dessau klappt. Sie hat eine unglaubliche Entwicklung genommen und besonders der Weitsprung im Paul-Greifzu-Stadion, so nah an der Tribüne, wo die Zuschauer fast mitspringen, ist immer ein besonderes Highlight und mit ihr noch umso mehr“, freut sich Ralph Hirsch über diese Verpflichtung. 

Das Dessauer Leichtathletikmeeting bietet den Zuschauern aber nicht nur Spitzensport vom Feinsten. Es ist auch bekannt für sein umfangreiches Rahmenprogramm. Bereits Stunden vor dem Hauptprogramm, das 18.30 Uhr beginnt, wird es traditionell ein buntes Sportfestival geben. Gemeinsam mit den Wettkämpfen in den Abendstunden garantiert der Tag mit insgesamt fünf Ereignissen eine Fülle an Erlebnissen. Ab 16 Uhr findet auf dem Stadionnebenplatz ein Kindersportfest statt. Im Stadioninneren wird eine Reihe von bundesoffenen Jugendwettkämpfen in den Disziplinen 3000 Meter, Speerwerfen und im 800 Meter-Lauf ausgetragen. Außerdem wird Anhalts Supersprinter ermittelt. Dabei treten die schnellsten Dessau-Roßlauer Jungen und Mädchen gegen die schnellsten Läufer aus Wittenberg an. Die sieben- bis 13-jährigen Schüler sind die besten ihrer Jahrgänge. In Vorausscheiden haben sie sich für die Finalläufe qualifiziert. Außerdem wird die beste Schulstaffel ermittelt. Die Sieger dürfen dann beim ISTAF in Berlin vor fast 50.000 Zuschauern um Lorbeeren kämpfen. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens die Tatsache, dass die ISTAF-Verantwortlichen auf Dessau zugekommen sind und großes Interesse an einer verstärkten Kooperation bekundet haben. Die Organisation eines so großen Sport-Events ist natürlich immer ein riesiger Kraftakt. „Man muss jedes Mal kämpfen wie ein Löwe“, so der Meeting-Chef. 

Auch ans Aufhören nach der Jubiläumsveranstaltung, habe man kurzzeitig mal gedacht, derartige Überlegungen aber schnell wieder verworfen. Dafür hänge einfach zu viel Herzblut an dem Projekt und solange das Publikumsinteresse da ist, wird weitergemacht, sagt Ralph Hirsch.

Tickets
Karten für das „Anhalt 2019“-Meeting sind im Vorverkauf für die Tribüne zum Preis von 15 Euro zu haben. Sämtliche Stehplätze sind wie im vergangenen Jahr frei.

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