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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 24.05.2019 um 17:47:06

Infektionen in der Gefäßmedizin

Fast ein Vierteljahrhundert lang war Prof. Dr. med. Helmut Zühlke Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Wittenberg tätig. Seine Vorliebe für die Gefäßchirurgie wird auch durch sein neues Buch „Septische Gefäßchirurgie“ dokumentiert. Fast ein Vierteljahrhundert lang war Prof. Dr. med. Helmut Zühlke Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Wittenberg tätig. Seine Vorliebe für die Gefäßchirurgie wird auch durch sein neues Buch „Septische Gefäßchirurgie“ dokumentiert.
Foto: privat
Prof. Dr. Zühlke organisierte zum zehnten Mal die Wittenberger Konferenz.

Wittenberg (aw). Am 24. Mai fand im Hörsaal der Leucorea die zehnte Wittenberg Konferenz zum Leitthema „Infektionen in der Gefäßmedizin" statt. „Ich wollte die Zehn vollmachen", sagt Prof. Dr. Helmut Zühlke, 22 Jahre Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie am Paul-Gerhardt-Stift. Ihm ist es ein großes Anliegen, die Lutherstadt als Konferenz- und Wissenschaftsstandort voran zu bringen. Schon im Jahr 2000 hob er die Wittenberger Konferenzen Evangelischer Krankenhäuser Deutschlands aus der Taufe, bis 2015 gab es neun Auflagen zu innovativen Leitthemen mit dem Ziel, Medizin, Wissenschaft und Forschung mit der Weiterbildung von Chirurgen zu verknüpfen.

Hintergrund der zehnten Konferenz ist die Herausgabe seines Buches über Infektionen in der Gefäßchirurgie. Das 470 Seiten dicke Fachbuch ist Ende März im Thieme Verlag unter dem Titel „Septische Gefäßmedizin" erschienen. „So ein Buch gibt es im deutschsprachigen Raum noch nicht", erwähnt Zühlke, es war zwingend notwendig, die aktuellen Methoden zur Reduktion und Therapie von Infektionen abzubilden. „Infektionen nehmen weiterhin nicht nur in den Fachbereichen der Medizin, sondern vor allem in der Öffentlichkeit und in den Medien eine immer bedeutendere Präsenz ein", erklärt er. Selbst bei Beachtung aller prophylaktischen Hygienemaßnahmen ließen sich Infektionen nicht verhindern.
„Die Häufigkeit postoperativer Infektionen ist geringer geworden, aber von den betroffenen Patienten sterben je nach Lokalisation der Infektion bis zu 30 Prozent."
Auf der Konferenz wurden die aktuellen Methoden zur Reduktion und Behandlungsoptionen ausführlich dargestellt und diskutiert. In den Vorträgen gab es praktische Tipps auch zu multiresistenten Erregern wie MRSA oder ESBL. An der Konferenz nahmen mehr als 30 namhafte Referenten teil, die meisten waren als Autoren am neuen Standardwerk beteiligt.
 

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