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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 22.01.2020 um 12:40:21

Lebenswert trotz Gegenwind

Bürgermeister Torsten Seelig dankt den jungen Künstlerinnen Friederike Schmidt, Hannah Baur, Pauline Dorn und Anne Winkler (v.l.). Bürgermeister Torsten Seelig dankt den jungen Künstlerinnen Friederike Schmidt, Hannah Baur, Pauline Dorn und Anne Winkler (v.l.).
Foto: Michael Merker
9ter Jahresempfang der Stadt Kemberg in der Goldenen Weintraube        
Kemberg (mm).Am vergangenen Freitag konnte Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig (CDU) in der Goldenen Weintraube zum 9ten Neujahrsempfang laden. Etliche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Wirtschaft, von Vereinen und Mandatsträger folgten dem Aufruf, obwohl man in diesem Jahr in Konkurrenz zum Wittenberger Neujahrsempfang stand. Bei guten Gesprächen, musikalischen Auftritten Kemberger Kinder und Jugendlicher der Wittenberger Kreismusikschule und einem leckeren Buffet wurde auf Erreichtes im alten Jahr geblickt und auf in der Zukunft liegende Aufgaben geschaut. 

Mit einem Zitat von Aristoteles eröffnete Seelig den offiziellen Teil des Empfang, der in diesem Jahr auf Grund der fehlenden Orts- und Vereinsvorstellung recht kurz gehalten war: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“. Eine Anspielung auf die Tücken der Bürokratie, die es zu umschiffen gilt, da zugesagte Fördergelder trotz abgeschlossener Maßnahmen noch nicht geflossen sind oder Mittel, wie für den Deichausbau in Wartenburg, gesperrt worden sind. Dennoch wurde einiges erreicht.

So wurden in 2019 bei einem Defizit von 2,2 Mio. Euro insgesamt 4,1 Mio. Euro investiert, u.a. in die mittlerweile eröffnete Kita Dabrun, das Feuerwehrgerätehaus in Globig, die Goldene Weintraube und das Ärztehaus Kemberg. Es wurden weiterhin 300.000 Euro für den kommunalen Wohnraum, 150.000 Euro für den Unterhalt kommunaler Einrichtungen, 150.000 Euro in die Sanierung von Turnhallen, 297.000 Euro in den Ausbau von Gemeinschaftshäusern, 245.000  Euro in den Ausbau von Straßen, 130.000 Euro in den Brandschutz und 50.000 Euro für die Grundschulen aufgebracht. Kemberg sei eine Gemeinde, an dem Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen an einer für Familien lebenswerten Zukunft gearbeitet wird, so Bürgermeister Seelig. Auch wenn es manchmal länger dauert, so Seelig, wird niemand vergessen und alle Gemeinden bedacht.

Um Wohnraum für Familien zu schaffen, wurden in 2019 vier Wohnungsbebauungs-pläne in der Orten Bergwitz, Radis und Kemberg verabschiedet. Positiv ist in 2019 der Anstieg der Geburten. 75 neue Kinder (34 Mädchen, 41 Jungs) und damit 16 mehr als 2018 erblickten das Licht der Welt. Dennoch ist die Einwohnerbilanz negativ. Es wohnen nur noch 9.878 Einwohner in den Gemeinden und damit über 1.200 weniger als noch 2010.

Auch 2020 wird kräftig modernisiert. So fließen 1,6 Mio. in den Ausbau des alten Museums zur kulturhistorischen Begegnungsstätte, 522.000 Euro in den Bergwitzer Rundweg, 297.000 Euro in die Fußwegsanierung in Eutzsch und 147.000 Euro, bei 90  Prozent Förderung durch den Bund, in die Schulen sowie 200.000 Euro Landesmittel in die Grundschulen. Zudem sollte der lang avisierte Breitbandausbau demnächst abgeschlossen sein. Leider gibt es durch ein fehlendes Förderprogramm noch keine Neuigkeiten, wie es mit dem notwendigen Ausbau des Gasnetzes weiter geht.
 
Dank sprach Seelig allen ehrenamtlich Tätigen, sei es in Vereinen, der Feuerwehr oder aber den fleißigen Wahlhelfern bei den vier Wahlen in 2019, aus. Ohne deren Einsatz sei ein Miteinander, wie wir es kennen, nicht möglich. Die 370 Einsatzkräfte der 19 Ortsfeuerwehren rückten übrigens zu 137 Einsätzen, davon etlichen Waldbränden, aus. Zudem gibt es in der Gemeinde drei Kinderfeuerwehren mit 44 und sechs Jugendfeuerwehren mit 56 Mitgliedern.

Für die interessierten Besucher des nächsten Jahres: Es soll scheinbar wieder eine Orts- und Vereinsvorstellung geben. Rufen im Saal konnte man entnehmen, dass der Ort Bergwitz Interesse bekundet habe. 





 

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