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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 06.03.2020 um 11:32:59

Vesuv von Wörlitz brodelt weiter

Auf die über die Grenzen des Gartenreiches hinaus bekannte Attraktion einer künstlichen Eruption müssen die Besucher des Welterbes auch zukünftig nicht verzichten. Auf die über die Grenzen des Gartenreiches hinaus bekannte Attraktion einer künstlichen Eruption müssen die Besucher des Welterbes auch zukünftig nicht verzichten.
Foto: Antje Weiß
 ulkanausbrüche am 14. und 15. August 2020. Veranstalter entscheiden neue Verfahrensweise mit innovativer Technik

 Wittenberg (red/aw). In diesem Jahr jährt sich die Aufnahme des Gartenreiches Dessau-Wörlitz in die Welterbe-Liste der UNESCO zum 20. Mal. Aus diesem besonderen Anlass bricht -  entgegen anderslau-tender Medienberichte - am 14. und 15. August der historische, vom Fürsten Franz  auf der Felseninsel Stein errichtete Vulkan wieder aus. „Dieses spektakuläre Ereignis findet nur zu ganz besonderen Anlässen statt“, erwähnt die Direktorin der Kulturstiftung Brigitte Mang am Dienstag gegenüber der Presse.  

Die Kulturstiftung hätte sich  aus denkmalpflegerischen Gründen und vor dem Hintergrund der Trockenperioden der letzten zwei Jahre  für eine innovative Verfahrensweise entschieden. „Das bedeutet, den Vulkanausbruch ausschließlich mit Licht und Leuchteffekten, Wasser und Ton nachzuahmen und auf abbrennbare Pyrotechnik vollständig zu verzichten“, so Mang.  An einer  Neuinszenierung werde seit Monaten gearbeitet und einen entsprechender Probelauf soll es im Frühjahr geben. Mang erwähntet, dass durch die starke Hitzeentwicklung  von Pyrotechnik  seit den Vulkanausbrüchen ab 2005  Schäden und  Risse im Mauerwerk entstanden sind. Deshalb wurden verschiedene bauliche Ertüchtigungsmöglichkeiten geprüft. „Es stellt sich leider heraus, dass der Wörlitzer Vulkan seit jeher nicht für schadensfreie Brände in seinem Inneren geeignet sei“, so Mang.  

Durch den Verzicht auf abbrennbare Pyrotechnik könnten künftig Schäden am Bauwerk und eine Gefährdung der Umgebung vollständig vermieden werden. Selbstverständlich wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse des Probelaufs informiert. Erfahrungen des beauftragten Unternehmens lassen nicht minder spektakuläre Inszenierungen erwarten. 

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