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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 10.07.2020 um 10:18:22

Malen als Lebenssinn

Der Wittenberger Maler Peter Conrad (l.) zu Gast bei   Oberbürgermeister Torsten Zugehör. Anlässlich seines   70. Geburtstages plant die  Stadt eine Ausstellung im Alten Rathaus. Foto: Der Wittenberger Maler Peter Conrad (l.) zu Gast bei Oberbürgermeister Torsten Zugehör. Anlässlich seines 70. Geburtstages plant die Stadt eine Ausstellung im Alten Rathaus. Foto:
Foto: Antje Weiß
Anlässlich des 70 Geburtstages von Peter Conrad plant die  Stadt eine Ausstellung. Ab  18. August werden  circa   80 Werke 
des in Zahna aufgewachsenen  Malers   im Erdgeschoss des Alten Rathauses zu sehen sein. 


Wittenberg (aw). Maler Peter Conrad, dem die Lutherstadt Wittenberg anlässlich seines 70. Geburtstags (10. Juli)  ab 18. August  eine Ausstellung im „Alten Rathaus“ widmen möchte, war zu Gast bei Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos). „Wer sich mit Peter Conrad befasst, kommt an der DDR-Kulturpolitik nicht vorbei“, erwähnt Zugehör. Er spricht von vielen  „Stolpersteinen“, die der Künstler auch als Widerständler  bis zum Ausreiseantrag zu bewältigen hatte.

 Kennzeichnend für seine Arbeiten sind grobe Formen und stark  aufgetragene Farben von großer Leuchtkraft.  „Er trägt   Farben so dick auf,  dass womöglich sogar ein Blinder die Bilder erfassen  könnte“, erwähnt  Zugehör, „Das Menschenbild beschäftigt mich von Anfang an. Ich liebe schöne Formen, schöne Farben und  schöne Frauen“, spricht Conrad von der  ständigen Herrasforderung eine weiße Fläche lebendig zu machen. Neben  Bildnissen von Menschen malt der  Schüler von Karl-Heinz Wenzel (dem Bruder von Manfred Wenzel)  auch ausdrucksstarke Landschaften, in denen sich eigenen Empfindungen  widerspiegeln.

Stadtrat Richard Thomas hat seinem Freund schon 1982 ein Bild von der Schlosskirche  - direkt  von der Staffelei abgekauft. „Dieses hätte ich schon oft  verkaufen können, doch für mich ist das   Bild  unverkäuflich“, betont Thomas.  Auch dem Wunsch, es noch einmal zu malen,  wollte Conrad nicht nachkommen. „Ich bin kein Kopist“, sagt er.  Von den rund 500 Bildern, die er gemalt hat, wären noch knapp über hundert in seinem Bestand.  Richard  Thomas hat ein  Werksverzeichnis mit 272 Bilder erarbeitet. „Diese  Mappen habe ich  der Kuratorin  Jutta Strehle übergeben.“    

Den Künstler kann man auch live erleben. Peter Conrad beabsichtigt während der Ausstellung im Alten Rathaus  zur klassischen Musik zu malen.

 
 

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