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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 04.12.2015 um 13:45:46

Basketball 1.RLN: Das Spiel des Jahres für die BSW Sixers

Gegen den VfL Stade wurde am letzten Sonntag Kraft und Selbstvertrauen für das Spitzenspiel im Sixers Dome gegen Lok Bernau geholt. Gegen den VfL Stade wurde am letzten Sonntag Kraft und Selbstvertrauen für das Spitzenspiel im Sixers Dome gegen Lok Bernau geholt.
Foto: Helmtrud Samoray
Der Tabellenführer kommt nach Sandersdorf: Die Spieler der BSW Sixers sind heiß und wollen die Lok stoppen!

Sandersdorf (WS).
Am Samstag, den 5. Dezember, 18.00 Uhr, im Sixers Dome steigt das Heimspiel der Saison: den Termin haben die Sixers Fans natürlich längst im Kalender fest angestrichen. Der ungeschlagene Spitzenreiter der 1. Regionalliga Nord will seine weiße Weste auch in Sandersdorf behalten. Nur einmal sind die Bernauer in dieser Saison am Rande einer Niederlage gewesen. Aber mit der Schlusssekunde versenkte Lok einen Dreier zum 70:67 Auswärtserfolg und untermauerte damit seine Aufstiegsambitionen.

Basketball und Bernau! Seit Jahrzehnten passt das gut zusammen. Schon zu Ostzeiten war die 10 Kilometer von Berlin entfernte Stadt eine feine Adresse für das Spiel unter den Körben. Jahrelang spielte damals Bernaus 1. Männermannschaft in der 1. DDR Liga und ältere Sixers Mitglieder, die schon bei Chemie Bitterfeld die Basketballschuhe schnürten, erinnern sich an gelegentliche immer kampfstarke Spiele in der heute zu Brandenburg gehörenden 36 Tausend Einwohner zählenden Stadt. Mit dem RSV Stahnsdorf liefern sich die Bernauer seit Jahren ein Kopf an Kopf Rennen um die Vorherrschaft im Land Brandenburg. Da Stahnsdorf sich mit Glück seit Jahren in der ProB hält, wollen die Bernauer unbedingt in dieser Saison da wieder hin.
Die ungeschlagene Serie der Bernauer kommt nicht von ungefähr.

Sieben Spieler konnten aus der Vorsaison gehalten werden, in der nur hauchdünn Wolfenbüttel beim Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga ProB der Vorrang gelassen werden musste. Entsprechend selbstbewusst wurde vom Verein der Wiederaufstieg nach einigen Jahren Regionalliga als klares Ziel fest ins Auge gefasst. Die Randberliner haben eine Reihe von Spielern in ihrem Kader, die bereits höherklassig Basketball gespielt haben. Sebastian Fülle spielte bei den Oettinger Rockets in der ProA, Nico Adamczak in Heidelberg ebenfalls ProA und der 2.05 Hüne Friedrich Lotze kam vom BBL Klub Alba aus der Hauptstadt.

Gegen die vermeintlich kleineren Teams der Liga wurde nahezu immer klar gewonnen. Nur auswärts gegen Cuxhaven und jüngst gegen VfL Stade kamen die Bernauer ins Straucheln. 92:70 wurde letzte Woche zu Hause Bremerhaven geschlagen. Allerdings muss die Truppe von Trainer René Schilling vorerst auf 2.04 Mann Jonas Böhm verzichten, der sich eine Knieverletzung zuzog. Von dem Spiel in Sandersdorf sprechen die Bernauer als "schwerer Auswärtsaufgabe". Und fügen leicht genüsslich hinterher, dass die Sixers mit drei Niederlagen den eigenen Ansprüchen hinter hinken.

Starke Referenzen, die die Sixers aber nicht vor Ehrfurcht erstarren lassen werden. In der heimischen Halle ist die Truppe von Headcoach Tino Stumpf bislang ungeschlagen. Zudem haben auch die Sixers  einen Kader, der, wenn  alle Spieler ihr Potential ausschöpfen, jedes Team in der Regionalliga schlagen kann. Die Verletzungen von US Center Darius Leonard, bevor das erste Spiel überhaupt begann, und Kapitän Georg Dölle sowie die lange auf sich wartende Spielerlaubnis für den mit großem Aufwand nachnominierten Big Man DJ Bennett von der Oklahoma University haben die Sixers in wichtigen Momenten der Saison geschwächt.

Das alles aber ist der berühmte Schnee von gestern. Gegen Bernau müssen die Sixers zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Auf starke Unterstützung von den Rängen hofft das Team. Und damit ist die Aufgabe beschrieben, die da für den Samstag heißt: stoppt die Lok aus Bernau!
 

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