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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 26.01.2016 um 21:11:50

Jungwölfe zerlegen Barlebens Heimnimbus

Die Nachwuchshandballer der HSG Wolfen 2000 stimmen die Fans auf die Mission Zukunft mit einem 25:30-Sieg positiv ein. Die Nachwuchshandballer der HSG Wolfen 2000 stimmen die Fans auf die Mission Zukunft mit einem 25:30-Sieg positiv ein.
Foto: Verein
Wolfener B-Jugend greift nach den Sternen und macht Hausaufgaben vor Spitzenspiel. Nach einem guten Spiel und cleveren Agieren, hieß es am Ende 25:30 für die Jungwölfe.

Wolfen (mb)
. Getreu dem Motto der HSG Wolfen 2000 e.V., Zähne zeigen, reisten die Jungwölfe trotz Wetterkapriolen am Samstag noch nördlich von Magdeburg, nach Barleben. Der Gastgeber hatte in der heimischen Mittellandhalle bisher noch kein Heimspiel verloren, selbst gegen Spitzenteams in Sachsen-Anhalts höchster Spielklasse. Erklärtes Ziel der Hausherren, Revanche für die 37:17 Hinspiel-Niederlage und Heimnimbus bewahren.

Wolfen wusste um die Schwere der Aufgabe und versuchte konzentriert ihre Angriffe vorzutragen. Barleben machte von Anfang an klar warum bisher alle Punkte zu Hause eingefahren werden konnten. Aus einer sehr engagiert auftretenden 6:0 Deckung heraus agierend, störte man Wolfens Angriffe erfolgreich. So nahmen sich die Wolfener Würfe aus nicht optimaler Wurfposition, welche nicht den Weg ins Netz fanden.

Nach dem 0:3 Rückstand griffen die Wolfener Trainer bereits per Team Time Out ein. Dennoch wirkten die Jungwölfe fahrig. Darüber hinaus ging das Torhüterduell in der ersten Halbzeit klar nach Barleben. Maurice Maibaum, sonst ein starker Rückenhalt, fand nicht wirklich in die Partie. Auch Yannick Vopel hatte auch keinen rechten Zugriff.

So enteilten die Hausherren auf 10:5. Die Blau-Gelben, welche einen enormen Reifeprozess durchlebt haben, steckten nicht auf und arbeiteten sich bis zum Pausentee wieder auf 15:14 heran.

„Wir haben nicht wirklich in das Spiel gefunden. Aber wir wollten es aber unbedingt gewinnen und haben uns nicht hängen lassen.“, so Kapitän Domenik Köckeritz nach der ersten Halbzeit.

Leon Schöpke, welcher bereits in der Vorwoche ein Super-Spiel gemacht hat, vermochte es wieder das Team mitzureißen und seine fünf Tore hat er durch absoluten Willen und maximalen Körpereinsatz erzielt.

Aber es war der mannschaftliche Auftritt und die Geschlossenheit waren das Mittel, welches das Team im Spiel hielt.
In der 30.Minute übernahmen die Schützlinge von Trainer Matthias Berger und André Löbel erstmals die Führung, welche sie dann auch nicht mehr hergab. Über das 17:18 in der 30.Spielminute bis zum 23:23 in der 42.Spielminute war das Spiel aber längst nicht entschieden.

Maurice avancierte wieder zum Fels in der Brandung und die Deckung erkämpfte sich immer wieder Bälle und nun spielten die Fuhnehandballer ihr Prunkstück aus, die Kondition. So enteilte man auf 23:26, eine Vorentscheidung. Selbst beim 25:27 und in 6:4 Unterzahl agierten die Jungwölfe clever und machten sogar noch 3 Tore zum Endstand von 25:30.

Trotz keiner optimalen Chancenverwertung sind die Jungwölfe mit einem blauen Auge davon gekommen. „Ausschlaggebend war wieder die mannschaftliche Geschlossenheit.“, lobte auch Barlebens Trainer Ingo Bergner, welcher das Handballspielen bei der BSG Chemie Wolfen Nord erlernte.

Der Heimnimbus war zerstört und die Hausaufgaben für das mögliche Heim-Spitzenspiel am 27.2. in Krondorf gemacht. Das Team kann historisches schaffen und den ersten Landesmeistertitel im Jugendhandball seit 25 Jahren nach Anhalt holen.
„Das ist unser erklärtes Ziel. Aber bis dahin kommt noch das schwere Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Oebisfelde.“, weiß Spielmacher Eric Löbel. Das nächste Heimspiel ist am 13.2. 2016 um 14.00 Uhr gegen die TSG Calbe.

Mannschaftsaufstellung:
Maurice Maibaum und Yannick Vopel (Tor); Leon Schöpke (6/1); Pascal Wackermann (1); Erice Löbel (1); Niklas Köckeritz (8); Domenik Köckeritz (7/1); Daniel Hass (4); Alex Konrad (2); Robin Tennert (1)

Strafen:
Barleben: 6 * 2 Minuten (1 * Rot)
Wolfen: 7 * 2 Minuten (1 * Rot)

Siebenmeter :
Barleben: 5/3
Wolfen 3/2
 

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