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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 15.02.2016 um 11:46:59

Union Sanderdorf noch mit Ladehemmungen

Union Sandersdorf-Stürmer Felix Krause (weiß) blieb samt Kollegen im finalen Test torlos und man verlor 0 : 1. Union Sandersdorf-Stürmer Felix Krause (weiß) blieb samt Kollegen im finalen Test torlos und man verlor 0 : 1.
Foto: Holger Bär
Gegen den sächsischen Landesligasechsten FC Eilenburg gab es ein mageres 0 : 1. Es gibt noch viel Spielraum im Potential der Unioner in allen Belangen.
 
Sandersdorf (hb/ts).
"Gelunge Generalprobe", so hieß es zumindest bei einem der beiden Testpartner am letzten Samstag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen wenig über Null in Sandersdorf. Freuen durfte sich am Ende ein sächsischer Landesligasechster FC Eilenburg. Ein Ballverlust von Oberligist SG Union Sandersdorf, ein Konter, ein vermeintliches Foul von Rico Gängel und ein Elfmeterpfiff sahen den Gastgeber ein letztes Mal in diesem Spiel als auch in dieser Wintervorbereitung am Ball. Das alles bei einem Stand von 0 : 0. Mit Moritz Zeiße schnappte sich ausgerechnet der Mann die Kugel, welcher bis zum Sommer noch das Uniontrikot trug. Eilenburgs Stürmer- in der Sachsenliga immerhin für neun der aktuell siebenundzwanzig Tore des FCE verantwortlich- ließ Marius Kansy im Uniontor nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit.

Dem 0 : 1 folgten der Jubel der Nordsachsen und der sofortige Abpfiff von Schiedsrichter Dirk Meißner aus Zahna. Ausgerechnet im letzten Test stand- klammert man das 0 : 1 gegen Regionalligist Meuselwitz (ebenfalls 90. Minute) aus- des Oberligisten einzige Niederlage gegen vier bespielte Verbandsligisten in diesem Winter. Alle anderen drei Vergleiche (Bitterfeld- Wolfen, Chemie Leipzig, IMO Merseburg) konnte Sandersdorf siegreich gestalten. "Generalprobe misslungen- Premiere geglückt", so die Redewendung und Floskel, auf welche man bei Union Sandersdorf in der kommenden Woche setzt, wenn es am Samstag, 20. Februar mit Anstoß 13 Uhr in der Oberliga zum Rückrundenauftakt gegen den TV Askania Bernburg kommt.

Askania hingegen nutzte eine zehnminütige Phase, um ebenfalls an diesem Samstag gegen ein gerade in der Offensive sehr ersatzgeschwächtes IMO Merseburg durch drei blitzschnelle Tore nach der Pause als 3 : 0-Sieger am Merseburger Ulmenweg vom Platz zu gehen. Trotz allem: Während Eilenburg positiv zum eigenen Auftakt am kommenden Sonntag, 14 Uhr, gegen Tabellenvize BSG Chemie Leipzig schauen kann, müssen sich Sandersdorfs Unioner nochmals sammeln.

Gegen die lauffreudigen Nordsachsen fand die Sadlo-Elf kein probates Mittel und sündigte mit den wenig sich bietenden Chancen. Man brachte auf Sandersdorfer Kunstrasen keine Ruhe in ein aufgewühltes Spiel. Wenn die Außenbahnen mal ins laufen kamen, bot sich zentral kein Anspielpunkt oder kamen die Eingaben zu ungenau. Spielte man erfolgreich in die Spitze, so wählte man im letzten Pass oft die falsche Option oder verschluderte den Abschluss. Hinzu kam ein starker Marko Sujica zwischen den Pfosten der Nordsachsen.

Der 23-jährige Torwart, welcher bis vor zweieinhalb Jahren noch in Kroatiens 2. Liga aktiv war, dirigierte seine Vorderleute vorbildlich und war gerade zu Beginn reflexartig zur Stelle. Nach einem Eckstoß vom Unioner Tim Hoffmann kratzte der Kroate in Sekundenschnelle zwei Hochkaräter von der Torlinie (17.). Sandersdorf versuchte das Spiel an sich zu ziehen. Die Gäste aber standen defensiv gut und setzten den einen oder anderen Konter. Aus einem Union-Freistoß an Eilenburger Grundlinie entwickelte sich ein Tempogegenstoß, welchen allein Eilenburgs Dennis Kummer verpasste, entscheidend über die Linie zu bringen.

Unionkeeper Kansy war im letzten Moment zur Stelle (59.). Kurze Zeit später bot sich die allergrößte Chance des Spiels. Diese für den Gastgeber in Person von Marvin Römling. Der ging plötzlich allein auf Sujica zu, legte sich den Ball im letzten Tick zu weit vor und verzog sträflich (63.). Zwei Kopfballchancen von Stefan Ronneburg bei einem nun immer mehr auf das 1 : 0 drückenden Oberligisten sollten das einzig Nennbare in einem Spiel bleiben, was schließlich konsequent auf ein torloses 0 : 0 herauslief.

Dass es nicht so kam, lag am Pfiff von Schiedsrichter Meißner. Im Sprung touchierte Rico Gängel seinen Gegenspieler. Das alles in voller Fahrt, was die Sache spektakulär wirken und den Pfiff folgen ließ. Ein Stürmer möchte immer treffen, erst recht, wenn es gegen den alten Verein geht
 

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