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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 19.05.2016 um 18:22:39

Der Landespokalsieger 2016 heißt Hallescher FC: Osawe und Lindenhahn schossen Chemie zum Sieg

Halle (sc). Alle beide Partien im 3. Liga-Punktspielbetrieb hatte die HFC-Elf in dieser zu Ende gegangenen Saison gegen die Magdeburger verloren.

Auf keinen Fall wollte sie dieses Negativ-Triple am vergangenen Mittwochabend voll machen. Und so ging sie unter Flutlicht von der ersten Spielsekunde an mit vollem Einsatz und aggressivem Zweikampfverhalten ins Spiel. Dem hielten die Magdeburger lange stand. Die harten Kämpfe um den Ball forderten ihren Tribut. Der Magdeburger Ernst musste schon in der 6. Minute humpelnd das Spielfeld verlassen, in der zehnten Minute folgte ihm auf der Gegenseite Ivica Banovic. Der Intensität des Spiels taten diese Auswechslungen keinen Abbruch - die 13 500 Zuschauer im Stadion kamen weiter auf ihre Kosten.

Das blau-weiße Fangeschwader schaffte es, mit seinen Gesängen die der Rot-Weißen ab und an zu übertönen. Aber nur bis zur 27. Spielminute. Denn da passte Sascha Pfeffer zu Osawe. In einer sehenswerten Einzelleistung dribbelte er die Magdeburger Abwehr aus und schob den Ball anschließend flach hinter Magdeburgs Keeper ins linke Eck. Da war es dann kurz mal ungewohnt still in der blau-weißen Fankurve. Auf dem Feld ging es kämpferisch weiter.

Auch nach der Halbzeitpause. Magedeburg machte Druck, wurde aber nicht richtig torgefährlich und wenn, stand Bredlow stets goldrichtig. In der 77. Minute nutzte Toni Lindenhahn eine Kontermöglichkeit und machte das 2:0 aus 16 Metern Entfernung. Verzweifelt warfen die Magdeburger weiter alles nach vorn. In der 88. Minute gelangt der Anschlusstreffer. Bereits fünf Minuten vor Spielende hatten die HFC-Fans den „Landespokalsieger"-Gesang angestimmt. Die HFC-Abwehr hielt dem Druck des FCM aber bis zum Ende der zwei Minuten Nachspielzeit stand.

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