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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 21.07.2016 um 08:49:56

Ross und Reiter trotzen vier Tage lang der Hitzeschlacht

Die besten Nerven zeigte dabei Christoph Kauert vom Schönebecker SC, er siegte mit seinem Pferd Orplid und war damit nicht das erste Mal strahlende Sieger in Prussendorf. Die besten Nerven zeigte dabei Christoph Kauert vom Schönebecker SC, er siegte mit seinem Pferd Orplid und war damit nicht das erste Mal strahlende Sieger in Prussendorf.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Reitsport beim Mitteldeutschen Championatsturnier und Landesmeisterschaften auf hohem Niveau. Über 40 packende Duelle im Dressurviereck und Springparcours in Prussendorf.

Prussendorf (ts).
Vier Tage lang ist das Landgestüt in Prussendorf Pferdemekka in Mitteldeutschland. In nackten Zahlen auszudrücken sind das knapp 1000 Starts, 600 Pferde, 250 Reiterinnen und Reiter sowie über 100 Helfer. Eingeladen und organisiert wurde das Megapferdesportereignis vom Landesverband der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt e.V., dem Reitverein Prussendorf e.V. sowie der Landgestüt Sachsen-Anhalt GmbH und dem Studio D4 – Horze Event Service. Ein wahrer Marathon in der Hitzeschlacht mit Temperaturen um die 33 °C machte den Pferden, Reitern und auch Zuschauern gleichermaßen zu schaffen. "Ein wahres Mammutprogramm und für alle Beteiligten und bei diesen Bedingungen eine echte Herausforderung", sagt Landstallmeister Siegmund Hintsche.

Auch wenn die Bedingungen bei subtropischen Temperaturen alles andere als optimal waren, tat das der Stimmung bei den Gastgebern, Besuchern und Pferdesportlern keinen Abbruch. Längst hat es sich weit über die Grenzen der Region herumgesprochen, dass sich das Landgestüt in Prussendorf als Pferdemekka in punkto Pferdesport und Pferdezucht entwickelt hat.

Die Anlage bietet allerbeste Voraussetzung für Turniersport auf höchstem bis internationalen Niveau.
Diesen viertägigen Hochgenuss par excellence erlebten viele pferdesportbegeisterte Zuschauer. Auch Waldemar Schütz ist begeistert. Der Hallenser ist nicht zum ersten Mal beim Championatsturnier dabei. "Was mich hier immer wieder fasziniert ist die Nähe zu den Pferden, Aktiven und Parcour", schwärmt der Frührentner. Seiner Meinung nach ist nicht nur die Stimmung immer bestens, auch die idyllische Parkanlage mit dem satten Grün und den Teichen laden zum längeren Verweilen ein. Das hohe Turnierniveau wurde in 44 Prüfungen der unterschiedlichsten Klassen und Schwierigkeitsstufen im Dressurviereck und im Springparcours gezeigt. 

Die Höhepunkte der vier Tage waren sicherlich die Zwei-Sterne-S-Dressur und das Zwei-Sterne-S-Springen jeweils mit Stechen am Sonntagnachmittag. Bei der schweren Dressurprüfung der Klasse S, Intermediaire I, setze sich in einem spannenden Finnisch, Nadine Güssow, vom Reit- und Fahrverein Einetal Westdorf-Aschersleben auf ihrem Pferd Linus vor der Titelverteidigerin Anke Thon-Saalbach mit ihrem Pferd Walküre knapp durch. Ebenfalls knapp dahinter auf Platz drei kam die für den gastgebenden Reitverein Prussendorf startende reitende Ärztin Dr. Tina Böhme auf ihrem Pferd Lara Croft.

Die einheimische Amazone Andrea Hintsche kam mit ihrem Pferd Fürst Wettin auf einen guten fünften Platz. "Es hätte besser laufen können, doch für diese Bedingungen bin ich mit meinem Pferd und mit mir selber durchaus zufrieden', so eine doch nicht ganz zufrieden wirkende Andrea Hintsche. Im Zwei-Sterne-S-Springen mit Stechen im Großen Preis des Landgestüt Sachsen-Anhalt dauerte es bis zum Start Nummer elf, bis es den ersten fehlerfreien Ritt durch den Parcours gab.

Da wirbelte so manche Parcourshürde die Rangfolge im Titelkampf der Springreiter noch einmal kräftig durcheinander. Nicht selten ist ein unerwarteter Erfolg für den einen - oftmals eine bittere Pille für den anderen. Insgesamt gingen 20 Reiter-Pferd-Paare an den Start. Die Bedingungen am Sonntagnachmittag könnte man durchaus als schwierig bezeichnen. Fast 35 °C im Schatten und 15 schwierige Hindernisse machte es den Pferden und Reitern gleichsam alles andere als einfach. Dabei war vor allem Konzentration und eine gute Übersicht gefragt. Am Ende konnten sich fünf Pferde und vier Reiter ohne Abwurf sowie fehlerfrei ins Stechen springen.

Die besten Nerven zeigte dabei Christoph Kauert vom Schönebecker SC, er siegte mit seinem Pferd Orplid und war damit nicht das erste Mal strahlende Sieger in Prussendorf. Christof Kauert blieb in einer Zeit von 38,08 Sekunden fehlerfrei und holte sich gleichzeitig mit seinem zweiten Pferd im Parcours, Peps des Chalisse, mit vier Fehlerpunkten auch den zweiten Platz. Sehr zur Freude der der Zuschauer kommt der Lokalmatador vom Reitverein Prussendorf, Tino Bode, mit seinem Pferd Mont Blank mit vier Fehlerpunkte und einer Zeit von 45,21 Sekunden auf den Bronzeplatz drei. 

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