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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 01.02.2017 um 11:04:29

Große Boxgala der SG Chemie Bitterfeld

Kinder und Jugendliche zeigen im Ring großartige Kämpfe. Einen Tag lang ist die Concordia-Sporthalle das Boxmekka der Region.

Bitterfeld (ts).
Die Concordia-Sporthalle ist die Heimstätte der Boxer von der SG Chemie Bitterfeld und die war am vergangenen Samstag proppenvoll und das hatte seinen Grund. 29 Kämpfe der Nachwuchsboxer aus 21 Vereinen auf teilweise technisch sehr hohem Niveau, begeisterte Zuschauer, Aktive und Trainer gleichermaßen. Mitten drin und immer dabei ist einer, einer ohne den Boxen der SG Chemie Bitterfeld unvorstellbar ist. Siegfried Grashof, den alle Freunde nur Siggi nennen.

Der Boxtrainer und Eliteboxer von einst war einer, der immer mit dem Kopf nach vorne ging und nie zurücksteckte. Das brachte seine Trainer früher oftmals zur Verzweiflung, doch die Erfolge gaben ihm immer wieder recht. Heutzutage kann der beliebte Nachwuchstrainer selber darüber nur lächeln.

Jetzt versucht er genau das so an seine Schützlinge nicht weiterzugeben. „Beim Boxen geht es nicht um das Kloppen oder Prügeln, es geht um Konzentration, Kondition und Koordination“, so der 56-jährige Erfolgstrainer. Erfolgreich waren zur Boxgala auch einige der elf Bitterfelder Lokalmatadoren. Höhepunkte waren natürlich die Kämpfe der neun eingesetzten Boxer der SG Chemie Bitterfeld. Gleich im ersten Kampf konnte der jüngster Sportler, Steven Cajko, sein bis jetzt Erlerntes unter Beweis stellen. Gut vorbereitet und eingestellt von Siegfried Grashof löste der Neunjährige seine Aufgabe über alle drei Runden souverän und gewann klar nach Punkten. 

Mit Collin Nieruch stand unser zweiter Schüler im Ring und auch er setzte die Vorgaben um und gewann sogar vorzeitig in Runde zwei. Schwieriger war es schon für Jason Kleinschmidt, der nach längerer Pause wieder in den Ring steigen konnte. Das Talent konnte nicht in allen drei Runden die geforderten Maßnahmen umsetzen und verlor knapp nach Punkten. Kristian Cajko beherrschte seinen Gegner auf Grund seiner Erfahrung und technischen Überlegenheit und gewann souverän seinen Kampf. Positiv überrascht hat Justin Lütcherath, der über seinen enormen Kampfgeist seinen Gegner in der zweiten Runde ausknockte und somit als vorzeitiger Sieger den Ring verließ. Einer der Hauptkämpfe bestritt der Sportschüler und Talent Nikita Ulyanov gegen den Berliner Sportschüler Leonit Pervitica.

Hier wurde nicht nur für das Fachpublikum Boxsport auf hohem Niveau geboten. Alle drei Runden tobte das Geschehen hin und her und es war schwer einen Sieger vorauszusagen. Eigentlich hatte Siegfried Grashof mit einem Sieg oder Unentschieden gerechnet, die Kampfrichter entschieden sich jedoch für Pervitica.

Nachwuchstrainer selber darüber nur lächeln. Jetzt versucht er genau das so an seine Schützlinge nicht weiterzugeben. „Beim Boxen geht es nicht um das Kloppen oder Prügeln, es geht um Konzentration, Kondition und Koordination“, so dass 56-jährige Erfolgstrainer. Erfolgreich waren zu Boxgala auch einige der elf Bitterfelder Lokalmatadoren. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder eine voll besetzte Wettkampstätte und die Zuschauer sahen 29 attraktive und spannende Wettkämpfe.

Höhepunkte waren natürlich die Kämpfe der neun eingesetzten Boxer der SG Chemie Bitterfeld. Gleich im ersten Kampf konnte der jüngster Sportler, Steven Cajko, sein bis jetzt Erlerntes unter Beweis stellen. Gut vorbereitet und eingestellt von Siegfried Grashof löste der Neunjährige seine Aufgabe über alle drei Runden souverän und gewann klar nach Punkten.
Mit Collin Nieruch stand unser zweiter Schüler im Ring und auch er setzte die Vorgaben um und gewann sogar vorzeitig in Runde zwei. Schwieriger war es schon für Jason Kleinschmidt, der nach längerer Pause wieder in den Ring steigen konnte. Das Talent konnte nicht in allen drei Runden die geforderten Maßnahmen umsetzen und verlor knapp nach Punkten.

Kristian Cajko beherrschte seinen Gegner auf Grund seiner Erfahrung und technischen Überlegenheit und gewann souverän seinen Kampf. Positiv überrascht hat Justin Lütcherath, der über seinen enormen Kampfgeist seinen Gegner in der zweiten Runde ausknockte und somit als vorzeitiger Sieger den Ring verließ. Einer der Hauptkämpfe bestritt der Sportschüler und Talent Nikita Ulyanov gegen den Berliner Sportschüler Leonit Pervitica.

Hier wurde nicht nur für das Fachpublikum Boxsport auf hohem Niveau geboten. Alle drei Runden tobte das Geschehen hin und her und es war schwer einen Sieger vorauszusagen. Eigentlich hatte Siegfried Grashof mit einem Sieg oder Unentschieden gerechnet, die Kampfrichter entschieden sich jedoch für Pervitica.

Doch die Bitterfelder hatten ja noch drei heiße Eisen im Feuer und es sollten spektakuläre Kämpfe werden. Janik Seidewitz stieg trotz langer Krankheit im Vorfeld der Veranstaltung in den Ring und er wollte unbedingt kämpfen und siegen. Sein starker Gegner, Hendrik Karl aus Freyburg, hielt drei Runden voll dagegen, doch die letzten zwei klaren Aktionen von Janik sollten den Kampf entscheiden. Er gewann durchaus verdient und wurde zum knappen Punktsieger erklärt.

Nach einem physisch sehr starken Kampf über alle drei Runden haben alle mit dem Sieg von Erik Lorenz über Jason Kassubek gerechnet. Die Punktrichter und das Kampfgericht sahen das anders und werteten den Kampf unentschieden.
Als letzter Sportler bestieg der erfahrene Publikumsliebling Mustafa Chettata gegen einen starken und von der gegnerischen Ecke gut eingestellten Kai Witek aus Nordhausen in den Ring. Man merkte Mustafa das Trainingsdefizit in der ersten Runde an. Zudem machte ihm eine Erkältung zu schaffen.

So begann der Nordhäuser Rechtsausleger mit wilden Attacken und setzte Mustafa extrem unter Druck. Der blieb jedoch ruhig, leistete eine gute Deckungsarbeit, war flink auf den Beinen und setzte immer wieder schnelle harte Hände dagegen, sodass Witek oft klar ausgekontert wurde. So verlief auch die zweite Runde und sein Trainerteam stellte sich die Frage, ob es Mustafa konditionell in der dritten Runde schafft durchzuhalten. Doch er enttäuschte sich und seinen Trainer sowie das Publikum nicht. Die klareren Hände und der starke Schlussspurt sicherten den verdienten Punktsieg.

So konnten Siegfried Grashof und Harald Schuchardt eine positive Bilanz ziehen, für die Bitterfelder Nachwuchstalente gab es sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Letztendlich waren und sind alle ein gemeinsames Team, darauf legt man Wert und ist stolz.

Pokale gab es für den besten Kämpfer, das ist Daniel Frolov vom BSC Ansbach, den besten Techniker, Ahmed Dakaev vom PSV Erfurt, für den besten Boxer, Leonit Pervitica vom SV Lichtenberg 47 und für den jüngsten Sieger, Steven Cajko von der SG Chemie Bitterfeld.
 

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