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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 24.03.2017 um 17:05:25

54. ADMV Rallye in Wittenberg

Gefahren werden in diesem Jahr wieder zwei längere Wertungsprüfungen über bekannte Strecken, die jeweils doppelt zu absolvieren sind. Gefahren werden in diesem Jahr wieder zwei längere Wertungsprüfungen über bekannte Strecken, die jeweils doppelt zu absolvieren sind.
Foto: Antje Weiß/Archiv
Zwei Wertungsprüfungen werden zweimal absolviert. Zuversicht des Motorsportclubs (MSC) wird von Spendenaktion beflügelt.

Wittenberg (fh). Am 25. März ist es wieder soweit. Auf dem Arsenalplatz versammeln sich die PS-Boliden aus ganz Deutschland, um sich ab 12 Uhr im Kampf um die Bestzeiten auf den Wittenberger Schotterstrecken zu messen. Selbst finnische Teams haben sich auch in diesem Jahr wieder angemeldet. „Bereits seit vielen Jahren ist es Tradition, dass der Wittenberger Motorsportclub e.V. mit der ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg die Saison der Rallyesportler einleitet und die Pokalwertungsläufe für den ADMV sowie den Schotter-Cup eröffnet", sagt Jana Dürr, Pressesprecherin des MSC.

Im Rallyezentrum, der Exerzierhalle am neuen Rathaus, haben alle Fans bereits vorher die Gelegenheit, ihre Idole bei den Vorbereitungen zu besuchen. Gleichzeitig gibt es im Rallyezentrum mit der ausgehängten Startzeitenliste sowie den erhältlichen Programmheften mit Streckenplan alle wichtigen Informationen, welche die Zuschauer zur Orientierung an den Strecken brauchen.

Gefahren werden in diesem Jahr wieder zwei längere Wertungsprüfungen über bekannte Strecken, die jeweils doppelt zu absolvieren sind. Dabei geht es zuerst über den Apollensdorfer Schotter, um im Anschluss die Sprintstrecke von Reinsdorf über Mochau nach Grabo zu meistern. Damit kommen knapp 35 Wertungskilometer zusammen, die zu ungefähr 87 Prozent über Schotterbelag führen. Erstmals in diesem Jahr findet das Regrouping direkt am Rallyezentrum statt. Die Regroupingpause mit einer Dauer von ungefähr einer Stunde wird genutzt, um das Starterfeld wieder zusammenzuführen.

„Durch Ausfälle an den Strecken entstehen unter Umständen größere Lücken im Teilnehmerfeld und manchmal auch Verzögerungen, falls die Strecken von Hindernissen beräumt werden müssen", so Jana Dürr. Die Pause wird von den Veranstaltern, in diesem Falle dem Wittenberger Motorsportverein e.V., genutzt, um die dadurch entstandenen Verspätungen wieder aufzuholen. Ab 13.45 Uhr wird mit der Ankunft der Fahrzeuge gerechnet. Für die hervorragende Verpflegung während der zwei Tage, bereits am Freitag herrscht mit der Dokumentenabnahme im Rallyezentrum reges Treiben, sorgt das bewährte Team vom Caterer Zonkus Conkus. Eigentlich spezialisiert auf Mittelalterevents, passen die Jungs perfekt in das handfeste Ambiente des Rallyesports.

Mit Historie kann auch der Motorsportclub Lutherstadt Wittenberg e.V. in diesem Jahr dienen. In seinem Jubiläumsjahr der Gründung, der MSC feiert in diesem Jahr seinen 60. Gründungstag, startet zum ersten Mal auch der ADMV Histo-Rallye-Cup im Rahmen der Rallye Lutherstadt Wittenberg. Generell ist es im Rallyesport üblich, dass die leistungsstarken Fahrzeuge vorn starten und die weniger kraftvollen Maschinen die Nachhut bilden. Im Schotter-Cup jedoch, zu dem auch die Wittenberger Rallye gehört, ist dies anders.

Die kleineren Fahrzeuge haben die Chance, sich auch einmal auf noch nicht zerfahrenen Strecken zu messen. Zur Rallye Lutherstadt Wittenberg erfolgt der Start in umgekehrter Reihenfolge. Genauso verhält es sich auch mit den Teilnehmern der 1. ADMV-Histo-Rallye Lutherstadt Wittenberg. Mit ihrer Startzeit 12 Uhr auf dem Arsenalplatz gehen sie pünktlich genau eine halbe Stunde vor den „Jungen Wilden" auf die Strecken. Sie müssen zwar nicht auf Höchstgeschwindigkeit fahren, können allerdings mit ihren Fahrkünsten ebenfalls zeigen, was noch in den betagten Maschinen steckt. Nur gleichmäßig sollten die Ergebnisse am Ende im Vergleich sein. Hier gewinnt dann das Team mit den geringsten Abweichungen.

Dem kraftvollen Sound der Motoren beim Start der Rallyeteilnehmer am 25. März auf dem Wittenberger Arsenalplatz gingen in diesem Jahr große Unsicherheiten voraus. Bereits im vergangenen Jahr drohte der ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg mit den Vorankündigungen der Änderungen im Rallye-Reglement des DMSB eine düstere Prognose für den Saisonauftakt 2017.

Mit der Überarbeitung des Regelwerkes vom Motorsportbund wurden im Vergleich zum Vorjahr knapp 30 Prozent des Starterfeldes von der Teilnahme ausgeschlossen. „Durch das geänderte Reglement sind die Fahrzeuge der Gruppe H nicht mehr startberechtigt, wozu auch die Fahrzeuge von mindestens drei Teams aus unserem Verein gehören, der Trabi von Benjamin Derda, der Wartburg 1.3 von Ronny Broda und der Opel Kadett E 1.3 von Uwe Joachim. Insgesamt trifft es 30 von 69 Startern aus dem Vorjahr", äußert sich Jana Dürr.

Den Teams, welche noch ein wettbewerbsfähiges Fahrzeug besitzen, drohen weitere finanzielle Belastungen mit der notwendigen Beschaffung weiterer Fahrzeugpapiere, ohne die keine Starterlaubnis erteilt werden darf. So hatten auch die Mitglieder des Wittenberger Motorsportclubs mit unsicheren Prognosen und der Entscheidung für die Durchführung der 54. ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg zu kämpfen. „Die alljährlichen Sponsoren, ungefähr 60 an der Zahl, unterstützten den Wittenberger Motorsportclub weiterhin. Es gab da keine Frage. Es stand aber nicht in ihren Kräften, die durch weniger Starter entstandenen finanziellen Verluste abzufangen", so die Pressesprecherin weiter. Wenige Wochen vor dem Start hatten sich nicht genügend Teams gemeldet. Die Rallye in Wittenberg stand vor dem Aus.

In einer beispiellosen und unglaublichen Spendenaktion aktivierte Sebastian Vollak aus Solingen, der Gesamtdritte des Vorjahres, mit seinem Aufruf über Facebook über 80 Spender. Sie trugen mit Summen zwischen 10 und 50 Euro zur Finanzierung der fehlenden Restsumme bei. Sogar über eine Einzelspende von 500 Euro konnte sich der Wittenberger Motorsportclub freuen. Die Organisatoren des Wittenberger Motorsportclubs waren erst einmal von der grandiosen Idee total, und zwar positiv, überrascht und dann absolut überwältigt. Mit solch einer Unterstützung hätten sie nie gerechnet, geschweige denn darauf zu hoffen gewagt. „Und so freuen sich die Aktiven, wir die Organisatoren, alle, der ungefähr 300 Helfer und die Fans auf unfallfreien und spannenden Motorsport am letzten Märzwochenende im Norden der Lutherstadt", meinte Jana Dürr abschließend.

Weitere Informationen unter: www.msc-wittenberg.de

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