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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 16.01.2018 um 10:32:46

Acht von neun Hallenturnieren gehen an den Trainer

Der alte und der neue Cupgewinner: SG Union Sandersdorf II spielt sich mit Fuß und Köpfchen in die Herzen der Fans. Der alte und der neue Cupgewinner: SG Union Sandersdorf II spielt sich mit Fuß und Köpfchen in die Herzen der Fans.
Foto: Holger Bär
Union Sandersdorf II gewinnt hauseigenen 15. DMF Tanzer Logoteam-Cup. Ein starkes Fußballturnier mit einer einzigartigen Atmosphäre und klasse Fußball.

Sandersdorf (hb/ts).
Alleine Sandersdorfs Trainer René Höllrigl legt aktuell eine beeindruckende Hallenserie hin. Sein Team SG Union Sandersdorf II gewann am letzten Samstag (13.01.) in der Sandersdorfer Mehrzweckhalle den DMF Tanzer Logoteam- Cup und setzte sich da neben einer Reihe an ortsnachbarschaftlichen Derbys auch gegen die befreundeten Gastvereine vom FSV 1990 Klingenthal sowie dem SV 1916 Großrudestedt durch. „Wenn ich richtig zähle- und das glaube ich- dann habe ich in der Zeit meines trainerischen Schaffens hier bei Union II bis auf das Jahr 2016 jedes Hallenturnier mit den Jungs gewonnen, bei welchem wir antraten“, so der Unioncoach.

Vor zwei Jahren hatte allein die Reserve des 1. FC Bitterfeld- Wolfen die Siegeserie von Union II kurz durchbrochen. Höllrigl wollte es nicht überbewerten, spielte zu aktiver Zeit selbst gerne unter dem Hallendach. „Die Jungs sollen hier Spaß haben, mit Fußballkollegen freundschaftlich auch neben dem Parkett zusammenkommen. Draußen in der Liga haben wir aktuell bereits genügend Druck“, versucht der Sandersdorfer zu vermitteln.

Und so tritt man Jahr für Jahr nur bei zwei Hallenmeetings an. Dabei entstehen keine Reisewege. Dem eigenen DMF Tanzer LOGOTEAM- Cup folgt darauf ebenfalls in eine der beiden eigenen Hallen der Blaschke Bau- Cup des benachbarten und befreundeten VfB Zscherndorf. Und der steht am kommenden Freitagabend in Sandersdorf an. Bislang zählte Höllrigl in fünf Jahren neun gespielte Turniere mit Union II. Gewinnen konnte er davon acht! Auch diesmal sollten die Sandersdorfer am Ende zuhause den sprichwörtlichen Hut auf haben.

Doch der Landesligist kam zäh in die Pantoffeln. „Es lag vorzugsweise am schlechten Passspiel“, begründete Höllrigl die Anfangsprobleme. Der Zörbiger FC machte sich diese Unzulänglichkeiten zu eigen und bezwang Sandersdorfs Zweite mit 2:1. Gegen den FSV Klingenthal schien man spielerisch alles im Griff zu haben. Und doch sollte der 3:2- Erfolg mit einem Morris Schirbel- Torwarttreffer in letzter Minute glücklich ausfallen. Gegen die Nachbarn vom VfB Zscherndorf lief dann beim 6:1 im dritten Gruppenspiel alles glatt. Union ging mit zwei absolut neuen Personalien ins Turnier. Von der SG Rot- Weiß Thalheim konnte man zur Winterpause mit Lampros Gkouvas einen talentierten Griechen begrüßen. Des weiteren wurde Sandersdorf vom FSA ab sofort für Philippe Dadjah die Spielberechtigung erteilt.

Dadjah ist ein technisch versierter Mann aus dem afrikanischen Benin und trainiert schon eine ganze Weile in Sandersdorf mit. Beide Spieler- da ist sich Höllrigl sicher- können und werden Union II im Kampf um den Klassenerhalt weiter helfen. Gleiches glaubt der Sandersdorfer Trainer als auch das Umfeld von Eric Eilert. Der 20- Jährige wird- dankenswerterweise auch von der SG Rot- Weiß Thalheim kommend- ebenfalls ab sofort das Uniontrikot tragen. Eilert läuft erstmals am Freitag beim Blaschke Bau- Cup für Union II auf.
 
Eine echtes Schmankerl erlebte die Zuschauer im Halbfinale. Während sich der ESV Petersroda als vorheriger Gruppenzweiter mit 2:0 gegen Gruppensieger Zörbiger FC behauptete, drang Lokalmatador Union Sandersdorf II im ersten Halbfinale in einem spannenden Match gegen die spielstark auftretenden Rand- Erfurter vom SV 1916 Großrudestedt erneut ins Finale vor. Die Thüringer spielte wiederum einen gepflegten Ball in Sandersdorf. „Mit diesem Halbfinale kam bei uns mehr und mehr die Sicherheit“, attestierte Höllrigl seinen Sandersdorfer Jungs einen guten Auftritt.

Am Ende hieß es knapp- aber nicht unverdient- 3:2 für die Hausherren. Wozu Großrudestedt im Stande ist, zeigte man im kleinen Finale. Der klassengleiche Zörbiger FC konnte beim 5:1 nicht gegenhalten. Gleiches passierte folglich im großen Finale auch dem ESV Petersroda. Zwei ihrer Kicker hatten sich vor Anpfiff des Finals zum Bundesligaspiel nach Leipzig verabschiedet. Das gestaltete die Aufgabe für die Liebelt- Truppe nicht einfacher. Der ESV- Trainer selbst zog sich um und nahm als Spielertrainer auf der Bank Platz. Man konnte die Sandersdorfer beim 1:4 jedoch nicht entscheidend bremsen.

Während sich Spieler und Verantwortliche der SG Union II bei Harry Reuter und speziell Ricky Flach mit ihren Firmen Logoteam und Elischa GmbH für das tatkräftige Sponsoring bedanken wollten, hatte der Trainer noch eine andere Botschaft: „Hoffentlich gibt so ein Turnier einen leichten Push für die nahende Rückrunde. Wir könnten diesen in der Landesliga sehr gebrauchen“, frohlockte Höllrigl, welcher am Freitag nochmals zum Zscherndorfer Turnier um den Blaschke Bau- Cup an gleicher Stelle mit einer anderen Formation aufwarten wird.
 
Abschlusstabelle:
  1. SG Union Sandersdorf II
  2. ESV Petersroda 1919
  3. SV 1916 Großrudestedt
  4. Zörbiger FC 1907
  5. VfB Zscherndorf 1919
  6. SG Rot- Weiß Thalheim II
  7. VfL Großzöberitz
  8. FSV 1990 Klingenthal

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