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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 04.09.2018 um 15:40:18

So starteten die Apollos in die Handballsaison

Apollo Ronny Unger (Nr. 8) am Ball, welcher mit insgesamt neun Treffern bester Torschütze war. Apollo Ronny Unger (Nr. 8) am Ball, welcher mit insgesamt neun Treffern bester Torschütze war.
Foto: privat
HSV 2000 Zerbst - SV 07 Apollensdorf 34:35

Apollensdorf (WS). Zum Start der neuen Handballsaison sind die Apollos am Sonnabend in Zerbst aufgelaufen. Kapitän Frank Bender führte seine „Rasselbande", zwölf Spieler zwischen 19 und 22 Jahre und ein Erfahrener, zum ersten Spiel der Vereinsgeschichte in einer derartigen Spielklasse. Die Gastgeber mit vorrangig routinierten Spielern gingen in Führung, die von den Apollos immer wieder egalisiert werden konnte. Nach 13 Minuten stand es 5:5. Schnelles Spiel und sichere Chancenverwertung brachten die Apollos nach vorn. Zerbst reagiert mit einer Auszeit und brachte damit den Umschwung zu seinen Gunsten. Mit der harten Gangart kamen die Apollos nicht mehr zurecht. Mit einem 16:13 ging es in die Kabinen.

Die Fehler wurden ruhig analysiert und dem Team wurde verdeutlicht, dass der HSV nicht besser sondern nur härter und cleverer spielt. Und so begann die zweite Halbzeit. Keine Angst mehr vor der harten Abwehrarbeit und weniger Fehler. Zwar stand es nach 36 Minuten 20:16, aber die Apollos erkannten, dass an diesem Abend noch was zu holen war.

Durch Tore von Justin, Janik und Max war der Anschluss mit 20:19 wieder hergestellt und wurde gehalten bis zur 43. Minute beim 23:23. Ab diesem Zeitpunkt kam der Gastgeber mit der jugendlichen Schnelligkeit und vor allem den beiden ganz starken Torhütern Paul Heise und Fabian Sumpf nicht mehr klar. Mit spielerischen Mitteln wurde Tor um Tor erzielt. Jedes wurde bejubelt, ebenso jede eigene Abwehraktion.

Mit mannschaftlicher Ge-schlossenheit wurde ein 30:33 drei Minuten vor Ab-pfiff erkämpft. Die letzten Mi-nuten waren nichts für schwache Nerven, mit dem Schlusspfiff stand ein Auswärtssieg von 34:35 auf der Tafel. Unbändiger Jubel im Team und bei den wieder zahlreich mitgereisten Fans.

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