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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 07.10.2019 um 15:35:13

AWO-Frauen haben die Gesellschaft verändert

Beim 10-jährigen Jubiläum der AWO-Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ in Kemberg  wurde die bekannte Rede der Namensgeberin   durch  Schüler der Ernestine Reiske Sekundarschule wieder lebendig. Beim 10-jährigen Jubiläum der AWO-Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ in Kemberg wurde die bekannte Rede der Namensgeberin durch Schüler der Ernestine Reiske Sekundarschule wieder lebendig.
Foto: Antje Weiß Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Ein  Film über die Namensgeberin der Kemberger Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ zum Jubiläum.

Kemberg (aw). Beim 10-jährigen Jubiläum der AWO-Seniorenresidenz „Marie Juchacz“ in Kemberg  wurde die bekannte Rede der Namensgeberin   durch  Schüler der Ernestine Reiske Sekundarschule wieder lebendig. „In diesem  Jahr gibt es neben dem 100-jährigen Bestehen der Arbeiterwohlfahrt  ein weiteres Jubiläum in Deutschland, 100 Jahre Frauenwahlrecht. Marie Juchacz war eine der 37 Frauen, die 1919 in die Weimarer Nationalversammlung gewählt wurde und dort als erste Frau eine Rede halten durfte. Zudem hat die Frauenrechtlerin im selben Jahr die Arbeiterwohlfahrt gegründet“, sagt Emily Enzenberg. Sie spielt die  Hauptrolle  als Marie Juchacz  in  dem Film, den die Schüler  der jetzigen 10. Klasse  im Rahmen ihrer Medienprojektwoche inszenierten.   „Das Thema wurde uns von Corinna Reinecke (AWO-Geschäftsführerin)  hier im Haus  erläutert“, sagt Lion Funke, der im Film den Reporter spielt. Unterstützt wurden die Schüler u.a. von der Schriftstellerin Sabine Hennig-Vogel, der stellvertretenden Schulleiterin Heike Beck und der AWO-Schulsozialarbeiterin Antje Kryszon.  „Die Schüler haben  das in nur einer Woche super umgesetzt und dabei viel über diese bedeutende Frau erfahren“, erwähnt Heike Beck.    Mit dem  Medienprojekt befassten sich drei  Gruppen.  Die erste Gruppe begab sich  ins historische Stadtarchiv von Kemberg. Dort suchten sie alte Dokumente und Fotos zu dem damaligen Textilgeschäft, wo sich heute die Senioreneinrichtung befindet. Eine  zweite Gruppe fertigte in altdeutscher Schrift, dem so genannten Sütterlin, ein Tagebuch der Frauenrechtlerin an und die dritte Gruppe  schlüpfte  in  historischer Kostüme,  die teilweise vom Phönix-Theater zur Verfügung gestellt wurden, um eine szenische Dokumentation zu erstellen.   Corinna Reinecke  lobte die gute  Kooperation und Netzwerkarbeit zwischen der Schule und  der  Seniorenresidenz. „Ich bin begeistert und  auch bestärkt, was in den Schüler für ein Potenzial steckt, wenn man sie gut fördert“, sagt die  AWO-Geschäftsführerin.  „Das sei auch wieder ein Beispiel, dass Schule und Sozialarbeit gut harmonieren und tolle  Ergebnisse bringen können.  Dieser Film  ist  einfach überwältigend.“  
Dankesworte 
und Blumen 
 Außerdem  gab  es kleine Vorführungen von den Kindern der Kemberger Kita und  Dankesworte von der Stadt und vom  Schulleiter Jürgen Preuschoff. Er lobte ebenfalls die gute  Kooperation mit der Senioreneinrichtung.   „Die Schüler lernen hier soziale Kompetenz.“ Für die Stadt Kemberg sei die Seniorenresidenz eine große Bereicherung, bedankte sich auch die neue  Ortsbürgermeisterin Birgit Tauscher. Die älteren Leute wären hier gut aufgehoben und müssten nicht ihre Heimat verlassen. 
Corinna  Reinecke   überreichte der Einrichtungsleiterin Michaela Pabst, den  Mitarbeiterinnen „der ersten Stunde“ und  ihrer  Vorgängerin Brigitte Gänsicke Blumen.   Diese war  25 Jahre lang Geschäftsführerin des Kreisverbandes,  sie begleitete die rege Bautätigkeit der Seniorenresidenz und eröffnete diese vor 10 Jahren.   2015 wechselt sie in den Ruhestand. 
Einen Film  dazu gibt es unter www.facebook.com/wochenspiegelwittenberg/. 

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