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Ellen Rinke Ellen Rinke
aktualisiert am 13.12.2013 um 14:46:14

Vorsicht: Trickdiebe unterwegs!


Foto: Archiv /djd
Mit dem „Spenden-Trick“ Geld gestohlen.

Landkreis Wittenberg (red).
Adventszeit – Spendenzeit: Das wissen auch diverse Betrüger, die gutmütige Passanten mit hinterhältigen Tricks um ihr Geld erleichtern. Dabei geht es nicht nur um das Kleingeld, das via Sammelbüchse in dunklen Kanälen verschwindet, sondern auch um Diebstahl von größeren Summen.

„Im Landkreis Wittenberg sind wieder angebliche „Spendensammler“ in betrügerischer Absicht unterwegs“, warnt Polizeioberkommissarin Cornelia Dieke vom Polizeirevier Wittenberg, „manche geben sich auch als taubstumm aus“. 

Die Masche sei immer die gleiche: Die Kriminellen sprechen Bürger an, die kurz zuvor Bargeld abgehoben haben und versuchen, ihnen das Geld mit dem „Spenden-Trick“ abzunehmen.

So auch geschehen am 12. Dezember gegen 11.30 Uhr in der Thälmannstraße in Pretzsch: Dort wurde der Geschädigte von zwei weiblichen Personen in deutscher Sprache angesprochen und um eine Spende für Kinder gebeten. 

Nachdem er ihnen eine großzügige Summe übergeben hatte, stellte er wenig später fest, dass sein gesamtes Bargeld in dreistelliger Höhe, welches er zuvor von seinem Konto abgehoben hatte, verschwunden war.

Die Polizei rät, sich bei Spenden lieber direkt an einen seriösen Verein oder an Banken zu wenden. 

Dort gibt es Möglichkeiten zu spenden, wobei der Spender sicher sein kann, dass sein Geld auch den Hilfsbedürftigen zugute kommt.

Hintergrund:

Im Zuge des Abbaus von Bürokratie ist in allen Bundesländern (mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz) das Sammlungsgesetz abgeschafft worden. 

Folge: Jeder kann sammeln, und was mit den Geldern aus den Sammelbüchsen passiert, kontrolliert niemand. Experten schätzen, dass dadurch Jahr für Jahr ein Schaden von mehreren Millionen Euro entsteht.

Wer sicher gehen will, spendet nicht auf der Straße, sondern überweist das Geld an eine Organisation seines Vertrauens. Dabei helfen kann das Spenden-Siegel des DZI, das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen ist im Internet zu finden unter www.dzi.de.



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