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Ellen Rinke Ellen Rinke
aktualisiert am 21.06.2014 um 14:44:44

Versuchter Totschlag – Opfer ein Polizist


Foto: Polizei / Archiv
Täter wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen

Kemberg (red)
. Am 19. Juni gegen 17:30 Uhr griff ein 28 Jahre alter Mann im Kemberger Ortsteil Radis einen 51 Jahre alten Polizeivollzugsbeamten der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost mit einer Eisenstange an und verletzte ihn erheblich. Der Beamte war zur Tatzeit nicht im Dienst. Die Polizei ermittelt wegen versuchtem Totschlag, das Amtsgericht Wittenberg ordnet die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft soll der mit einer Eisenstange bewaffnete Beschuldigte das Wohngrundstück des Polizisten in der Absicht aufgesucht haben, diesen dort anzugreifen.

Um den Polizisten auf sich aufmerksam zu machen, hat der Beschuldigte damit begonnen, die Umfriedung des Grundstückes zu beschädigen. Als daraufhin der Geschädigte aus seinem Haus gekommen ist, um den Beschuldigten wegen dessen Verhalten zur Rede zu stellen, habe sich anfangs eine verbale Auseinandersetzung zwischen beiden Männern entwickelt, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. 

Schließlich habe der Beschuldigte dem Polizisten unvermittelt einen Kopfstoß versetzt, um dann mit der Eisenstange auf ihn einzuschlagen. Dem Opfer sei es zunächst noch gelungen, mehreren Schlägen auszuweichen. Ein Schlag des Beschuldigten mit der Eisenstange traf den Geschädigten jedoch so heftig am Kopf, dass dieser benommen zu Boden ging. Daraufhin, so die bisherigen Feststellungen, legte der Beschuldigte die Eisenstange ab und verließ den Tatort.

Der Täter konnte von eingesetzten Polizeikräften noch in der Nähe des Tatortes vorläufig festgenommen werden. Er stand zu diesem Zeitpunkt augenscheinlich unter Alkoholeinfluss.

Der geschädigte Polizist musste auf Grund seiner Verletzung im Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Er befindet sich aber auf dem Wege der Besserung.

Da nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Anlass zu der Annahme besteht, dass der Beschuldigte die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit oder verminderten Schuldfähigkeit (§§ 20, 21 Strafgesetzbuch) begangen habe, hat die Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Wittenberg am späten Abend des 20. Juni auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau einen Unterbringungsbefehl gegen den 28-jährigen Beschuldigten erlassen. 

Aufgrund dieser Entscheidung befindet der Beschuldigte sich nunmehr in einstweiliger Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (§ 126a Strafprozessordnung).

Die weiteren Ermittlungen zur vollen Aufklärung des Gesamtsachverhaltes dauern an.

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