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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 29.10.2015 um 10:17:19

„Stalking und Mobbing“ - Informationstag

Stalking steht für fortgesetztes, beharrliche Verfolgen, Belästigen und Terrorisieren eines Mitmenschen und Stalking ist bewusster Psychoterror. Stalking steht für fortgesetztes, beharrliche Verfolgen, Belästigen und Terrorisieren eines Mitmenschen und Stalking ist bewusster Psychoterror.
Foto: Thomas Schmidt
Informationstag im Mehrgenerationenhaus in Wolfen-Nord. Weisser Ring und „Frauen helfen Frauen“ veranstalten am 29. Oktober einen Informationstag.

Wolfen (WS).
Stalking und Mobbing sind Massenphänomene, die jeden erwischen können, sowohl beruflich als auch privat.
Als Stalking bezeichnet die Polizei „das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, sodass dessen Sicherheit bedroht und seine Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt werden“. In Kooperation mit dem Weissen Ring e.V. und „Frauen helfen Frauen“ e.V. veranstaltet der biworegio e.V. am Donnerstag, 29. Oktober, einen Informationstag zum Thema „Stalking/Mobbing“.

Das Programm am Vormittag richtet sich vornehmlich an Kitas und Schulen. Der Verein „Frauen helfen Frauen“ bietet darüber hinaus allen Interessierten eine moderierte Gesprächsrunde zu den  Themen „Stalking“ und „Häusliche Gewalt“ an.
Am Nachmittag steht der Vortrag „Stalking - Bestandsaufnahme und Ausblick“ im Fokus. Nach einer Bestandsaufnahme gibt der Vortrag einen Ausblick auf aktuelle Bestrebungen zur erleichterten Strafverfolgung von Stalkern. Im Anschluss steht der Referent für eine Diskussionsrunde zur Verfügung.

Programm am Vormittag:
Jeweils 9:00 Uhr, 10:00 Uhr und 11:00 Uhr: Konfliktlösungsmodelle mit Puppen- und Rollenspielen für Kinder von 5 - 10 Jahren.
Referent: Steffen Claus, Agentur Schutzengel e.V., jeweils 9:30 Uhr und 11:00 Uhr: Cybermobbing für Kinder und Jugendliche im Sekundarschulalter. Referenten: Bärbel Franke, Weisser Ring e.V. und Dieter Hesse, Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld.
Jeweils 9:30 Uhr und 11:00 Uhr: Gesprächsrunde „Wenn Liebe zur Bedrohung wird“, Moderation: Ines Chlebowski, „Frauen helfen Frauen“ e.V.

Programm am Nachmittag:
14:00 Uhr, Grußwort der Schirmherrin Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und im Anschluss ein Vortrag „Stalking - Bestandsaufnahme und Ausblick“ - Referent: Prof. Dr. Matthias Krüger, Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München    .

Stalking greift immer mehr um sich. Lange Zeit gab es keinen einen ausreichenden strafrechtlichen Schutz der Betroffenen. Erst 2007 versprach man sich einen verbesserten Opferschutz durch den eigenen Straftatbestand „Nachstellung“. Relativ schnell trat aber Ernüchterung ein. 2007 erfasste die Polizei 11.401 Fälle von Stalking gemäß § 238 StGB, 2014 waren es schon 21.857 (Quelle: statista.com).

Stalking kann für die Opfer weitreichende Folgen haben, so zum Beispiel Verletzungen als Folge körperliche Angriffe und Sachbeschädigung durch den Stalker bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes. Damit einhergehend leiden die Opfer häufig auch unter gesundheitlichen Einschränkungen wie Albträumen, Panikattacken bis hin zum Suizidgedanken.

Während beim Stalking der Täter dem Opfer aufgrund eines zwanghaften Verhaltens nachstellt, kann Mobbing als Schikane, seelische Quälerei im sozialen Umfeld – privat wie am Arbeitsplatz - bezeichnet werden. In Zeiten des world wide webs ist das sogenannte Cybermobbing auf dem Vormarsch.

Durch Anonymität und Technik ist dem nur schwer entgegenzuwirken, die Folgen für die Opfer umso schwerwiegender. Stalking (engl.) kommt aus der Jägersprache und meint das beharrliche Anschleichen, Anpirschen an das Wild. Inzwischen steht der Begriff  für fortgesetztes, beharrliches Verfolgen, Belästigen und Terrorisieren eines Mitmenschen. Ob ehemaliger Partner, Arbeitskollegin, flüchtiger Bekannter oder gänzlich Fremder. Stalking ist Psychoterror.

Die Angebote des Informationstags richten sich an alle Interessierten, ob Jung oder Alt. Nähere Infos und Anmeldungen im Mehrgenerationenhaus Bitterfeld-Wolfen, Straße der Jugend 16, in Wolfen-Nord. Tel. 03494 3689498 oder per E-Mail: info@mgh-bitterfeld-wolfen.de

 

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