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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 05.02.2016 um 11:34:40

Polizei mit gewünschter Bürgernähe

Der neue leitende Regionalbereichsbeamte von Bitterfeld-Wolfen, Volker Kaatz, im Gespräch mit Sandy Bieneck, Leiterin im Frauenzentrum Wolfen-Nord. Der neue leitende Regionalbereichsbeamte von Bitterfeld-Wolfen, Volker Kaatz, im Gespräch mit Sandy Bieneck, Leiterin im Frauenzentrum Wolfen-Nord.
Foto: Thomas Schmidt
Neuer leitender Regionalbereichsbeamter (RBB) in Bitterfeld-Wolfen vorgestellt. Nah dran am Bürger – eine Botschaft, die ankommt.

Bitterfeld-Wolfen (ts).
Sie sollen nah dran sein am Bürger, die Regionalbereichsbeamten, kurz RBBs. Jetzt sind anderthalb Jahre vergangen, seit die Polizei in Sachsen-Anhalt wieder auf Bürgerstreife geht. Der Bitterfeld-Wolfener Kommissariatsleiter Peter Ziehm zieht eine kurze Bilanz. Aus seiner Sicht kam diese Aktion wie ein Blitz aus heiterem Himmel. „Die Umsetzung der Blitzaufgabe RBBs war vor Ort schwierig, zumindest im vorgegebenen Zeitraum. Wir hatten einfach zu wenig Zeit für eine Änderung der Personalstruktur, da gab es einige Schwierigkeiten.

Das hat sich auch auf die Präsenz ausgewirkt, dann ein permanent hoher Krankenstand“, so Ziem zur aus seiner Sicht Hauruck-Aktion des Innenministeriums in Magdeburg. „Anfangs war die Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern alles andere als einfach, denn auch die traf die Schnellentscheidung der Neustruktur von Polizeibeamten wie aus heiterem Himmel“, so der Bitterfeld-Wolfener Kommissariatsleiter. „Doch mittlerweile läuft die Zusammenarbeit und Koordinierung sehr gut, wie zum Beispiel die Kontrolle der Baustelle ‚Dessauer Straße‘ im Ortsteil Bitterfeld, auch wenn das bei den Fahrzeugführern und einigen Anliegern nicht so gut ankam“, so Ziehm.  

In Bitterfeld-Wolfen wurden vor einigen Tagen alte durch neue Kontaktbeamte als Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger auf den Straßen von Bitterfeld-Wolfen ausgetauscht. Einige der alten RBBs sind dauerkrank, andere in den Ruhestand gewechselt. Auch ein neuer leitender Kontaktbeamter wurde in Bitterfeld-Wolfen eingeführt. Polizeiobermeister Volker Kaatz ist der neue Mann an der kommunalen Spitze. „Ich gehe gern auf Fußstreife und wir sollen ja auch erlebbar und zum Anfassen da sein“, so der neue leitende Regionalbereichsbeamte.

„Die Bürger nehmen das positiv auf und fühlen sich dadurch auch sicherer“, so der 57-jährige Kaatz. Die vier Männer im Bereich sind zusammen mit rund 126 Kollegen die Symbolfiguren der Polizeireform 2014 in Sachsen-Anhalt. Die Regionalbereichsbeamten sollen vor allem auf der Straße unterwegs sein, Straße bedeutet in dem Moment die Präsenz vor Ort. In Anhalt-Bitterfeld sind ca. 25 Personalbereichsbeamte in zehn sogenannten Betreuungsbereichen tätig  - im Bereich des Altkreises Bitterfeld werden insgesamt acht Beamte in den Städten Raguhn-Jeßnitz, Sandersdorf-Brehna und Zörbig sowie in der Gemeinde Muldestausee eingesetzt.

Die Betreuungsbereiche orientieren sich dabei an den Gemeindegrenzen und die Anzahl der Beamten richtet sich nach der Einwohnerzahl. So werden in Bitterfeld-Wolfen vier Beamte eingesetzt und in den übrigen Gemeinden jeweils zwei Kontaktbeamte. Peter Ziehm lobt die Zusammenarbeit in den Außenbereichen, wie er es nennt. Lobend findet er die Einstellung von Polizeihauptmeister Volker Schulz als RBB aus dem Außenbereich Zörbig.

„Der Beamte Schulz hat seine Altersteilzeit zurückgestellt, der Schortewitzer fühlt sich wohl beim Bürger vor Ort, alle kennen ihn und haben Vertrauen. Genauso haben wir uns das vorgestellt“, so ein erfreuter Bitterfeld-Wolfener Kommissariatsleiter.
Alle eingesetzten Beamten sollen flexibel auf die örtliche Gemeinschaft zugehen, damit sind vor allem Kindergärten, Schulen, Vereine, Betriebe und natürlich die Verwaltung gemeint.

Doch auch die Präsenz in Gemeinde- und Stadtratssitzungen oder Ausschüssen soll dem Bürger Sicherheit geben und bei speziellen Themen helfen. Dabei sollen die Kontaktbeamten als Fußstreife zum Beispiel auf Wochenmärkten unterwegs sein und immer wieder auf die Bürger zugehen sowie als Ansprechvertraute rüberkommen.
 

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