Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv
Arbeitsagentur Dessau-Wittenberg
Arbeitsagentur Dessau-Wittenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Wittenberg > Polizei > Polizeireport vom 7. November 2016 für Anhalt-Bitterfeld und Autobahnen >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.11.2016 um 11:11:00

Polizeireport vom 7. November 2016 für Anhalt-Bitterfeld und Autobahnen


Foto: Bachert (pixelio)

Verkehrs– und Kriminalitätslage im Bereich Anhalt-Bitterfeld vom 04. bis 6. November 2016.

Verkehrlage

Am 03.11.2016 ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein Verkehrsunfall in Bitterfeld. Ein 20jähriger Fahrer eines PKW VW fuhr in der Burgstraße rückwärts aus einer Parklücke und kollidierte dabei mit einem PKW Renault. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 3.000 Euro.
 
In Bitterfeld kam es am 03.11.2016 gegen 13:40 Uhr zu einem weiteren Verkehrsunfall. Hier befuhr eine 29jährige Fahrerin mit ihrem PKW Skoda die Braustraße mit der Absicht, nach rechts in die Zörbiger Straße abzubiegen. An der Einmündung hielt sie an und versicherte sich das die Fahrbahn frei war. Als sie los fuhr, kam plötzlich von rechts ein 20jähriger Radfahrer entgegengesetzt auf dem Fuß/Radweg gefahren. Dieser fuhr seitlich gegen den PKW und kam dabei zu Fall. Leicht verletzt wurde der Radfahrer in ein Krankenhaus verbracht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 3.200 Euro.
 
Im Ortsteil Lindau kam es am 03.11.2016 gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein 81jähriger Fahrer befuhr am Flecken mit seinem PKW Skoda rückwärts auf die Fahrbahn und kollidierte dabei mit einem PKW Ford eines 58järigen Fahrers, welcher in Richtung Leopoldstraße fuhr. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro.
 
Sachschaden in Höhe von insgesamt 4.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall, welcher sich am 03.11.2016 gegen 18:40 Uhr auf der B184 ereignete. Eine 74jährige Fahrerin eines PKW Dacia befuhr die Bundesstraße 184 aus Richtung Wolfen kommend in Richtung Dessau. Nachdem sie einen vor ihr fahrenden PKW Hyundai überholte, scherte sie zu früh nach rechts ein und kollidierte dabei seitlich mit dem PKW.
 
Im Ortsteil Greppin ereignete sich am 04.11.2016 gegen 06:35 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein 49jähriger Fahrer eines PKW VW befuhr die Salegaster Chaussee in Richtung Hermine Tor. An der Einmündung Ernst-Thälmann-Straße musste er verkehrsbedingt anhalten. Eine nachfolgende 60jährige Fahrerin eines PKW Fiat erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.100 Euro.
 
Am 04.11.2016 kam es gegen 09:40 Uhr in Zerbst zu einem Verkehrsunfall. Eine 66jährige Fahrerin eines PKW VW befuhr die Straße Zur Nuthe mit der Absicht, nach links auf die Breite zu fahren. Im Einmündungsbereich bemerkte sie, das sie zu weit auf die Breite gefahren ist. Daraufhin fuhr sie zurück und kollidierte mit einem hinter ihr stehenden PKW Kia. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 1.000 Euro.
 
Wildunfälle
Mit einem Reh kollidierte eine 55jährige Fahrerin eines PKW VW, als sie am 03.11.2016 gegen 17:28 Uhr die Landstraße 145 aus Richtung Kleinwülknitz kommend in Richtung Köthen befuhr. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle. Am PKW entstand Sachschaden von ca. 500 Euro. 
 
Mit einem Reh kollidierte ein 47jähriger Fahrer eines PKW VW, als er am 03.11.2016 gegen 18:20 Uhr die Bundesstraße 187a aus Richtung Zerbst kommend in Richtung Bias befuhr. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle. Am PKW entstand Sachschaden von ca. 500 Euro.  
 
Mit einem Fuchs kollidierte ein 67jähriger Fahrer eines PKW Audi, als er am 03.11.2016 gegen 18:45 Uhr die Kreisstraße 1239 aus Richtung Walternienburg kommend in Richtung Hohenlepte befuhr. Am PKW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro 

Auf der Bundesstraße 185 kam es am 02.11.2016 gegen 12:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein 75jähriger Fahrer befuhr mit seinem PKW Mazda die B185 aus Richtung Dessau kommend in Richtung Köthen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr über den angrenzenden Grünstreifen und Graben. In der weiteren Folge touchierte er einen Gartenzaunpfeiler und kam an einem Holzmasten der Telekom zum Stehen. Durch den Aufprall wurde der Fahrer sowie seine 68jährige Insassin verletzt. Beide wurden vor Ort durch Ersthelfer geborgen und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 7.850 Euro.
 
Im Ortsteil Wolfen ereignete sich am 02.11.2016 gegen 14:50 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein 61jähriger Fahrer eines PKW VW befuhr die Jahnstraße vom Stadion kommend in Richtung Ampelkreuzung Leipziger Straße. An der Kreuzung hielt er verkehrsbedingt (Ampelschaltung Rot) an. Eine nachfolgende 60jährige Fahrerin eines PKW VW erkannte dies zu spät und fuhr auf den PKW VW auf. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.
 
Auf der Bundesstraße 183 ereignete sich am 02.11.2016 gegen 15:30 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein 82jähriger Fahrer eines Pkw VW befuhr die Landstraße 141 aus Richtung Löberitz in Richtung Bundesstraße 183. Ein 59jähriger Fahrer eines Pkw Renault befuhr die Bundesstraße 183 aus Richtung Bitterfeld in Richtung Köthen. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der Fahrzeuge. Die Fahrzeugführer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.
 
In Bitterfeld kam es am 02.11.2016 gegen 17:11 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein 53jähriger Fahrer eines PKW Nissan befuhr die Parsevalstraße aus Richtung Wolfen kommend. Als er merkte, dass der Verkehr in seiner Spur zum Stocken kam, wechselte er in die Busspur um an den Fahrzeugen rechts vorbei zu fahren. In Höhe der Einfahrt zum Parkplatz des Kulturpalastes kollidierte er mit einem PKW Honda, welcher aus Richtung Zörbiger Straße kam und nach links auf den dortigen Parkplatz fuhr. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 7.500 Euro.   
 
In Köthen kam es am 03.11.2016 gegen 06:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein 71jähriger Fahrer eines PKW VW mit Anhänger befuhr den Holzmarkt aus Richtung Lachsfang kommend in Richtung Schalaunische Straße. Zum Be- und Entladen befuhr er die Fußgängerzone. Dabei kollidierte er mit einer Straßenlaterne. Durch das Bauamt Köthen wurde die beschädigte Straßenlaterne entfernt und die Stelle mit einer Warnbake gesichert.  Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.500 Euro geschätzt.
 
 
Fahren unter Drogeneinfluss

In Bitterfeld sollte am 02.11.2016 gegen 23:45 Uhr ein Pkw Opel einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Pkw hatte die Zörbiger Straße in Richtung Zentrum befahren. Hierbei entzog sich die Fahrzeugführerin der Kontrolle mit rasanter Geschwindigkeit. Während der Nacheile durch die Polizeibeamten verlor die Fahrzeugführerin mehrmals die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Straße Fläminger Ufer stoppte das Fahrzeug und die Fahrzeugführerin flüchtete fußläufig, konnte aber durch Polizeibeamte aufgegriffen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Aber auf einen durchgeführten Drogenschnelltest reagierte die Fahrzeugführerin positiv. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die 28jährige Fahrerin eingeleitet.


Autobahnen

Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person
Am 05.11.2016 gegen 06:50 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Coswig und Köselitz ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Aus Unachtsamkeit war der 70-jährige Fahrer eines PKW BMW bei mäßigem Verkehr auf einen Sattelzug aufgefahren. Die 69-jährige Beifahrerin und der 70-jährige Fahrer wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf rund 14.000 Euro.
 
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am 05.11.2016 gegen 10:20 Uhr wurde auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Dessau-Ost und Vockerode ein SUV Nissan mit Anhänger angehalten. Bei der Kontrolle des 39-jährigen Fahrers stellten die Beamten fest, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zur Gewährleistung des Strafverfahrens musste er eine Sicherheitsleistung von 200 Euro erbringen. Die Weiterfahrt mit dem Gespann wurde ihm untersagt.
Mit der vorhandenen Klasse B war ihm das Führen von PKW mit Anhänger bis 750 kg oder Anhängern über 750 kg, sofern das zulässige Gesamtgewicht der Kombination 3.500 kg nicht übersteigt, erlaubt. Die festgestellte Kombination wies ein zulässiges Gesamtgewicht von 4.286 kg auf.

Verkehrsunfall mit Personenschaden
Am 03.11.2016 gegen 17:55 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Köselitz und Klein Marzehns ein Verkehrsunfall mit Alleinbeteiligung. Ein 68-jähriger Fahrzeugführer eines BMW befuhr den mittleren von drei möglichen Fahrstreifen. Der Fahrzeugführer beabsichtigte einen vorausfahrenden PKW zu überholen und wechselte dafür in den linken Fahrstreifen. Durch den Blick in den Rückspiegel stellte er fest, dass sich ein PKW mit hoher Geschwindigkeit näherte. Daraufhin erschrak der BMW-Fahrer und verriss sein Lenkrad. Dadurch geriet er mit seinem Fahrzeug nach links und kollidierte mit der Mittelleitplanke. In Folge dessen schleuderte der 68-Jährige nach rechts über alle drei Fahrstreifen, fuhr über die Böschung, durchbrach den Wildschutzzaun und kollidierte mit vier dortigen Bäumen. Nach etwa 200 Metern kam das Fahrzeug zum Stehen. Durch die Fahrzeugschäden wurde der Fahrzeugführer eingeklemmt und schwerverletzt. Die Feuerwehr musste zum Zweck der Erstversorgung und Bergung des Verletzenden den Wildschutzzaun durchtrennen und zur Gefahrenabwehr einen Baum fällen. Der 68-jährige Fahrzeugführer wurde ins Krankenhaus verbracht. Es entstand ein vorläufig geschätzter Sachschaden von circa 25200 Euro.
 
Fahren ohne Fahrerlaubnis I

Am 04.11.2016 gegen 02:30 Uhr wurde auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung München an der Anschlussstelle Dessau-Ost während einer mobilen Verkehrskontrolle ein 40-jähriger Fahrzeugführer einer Polizeikontrolle unterzogen. Der 40-Jährige war mit einem Fahrzeuggespann, bestehend aus einem Kleintransporter Renault und einem Anhänger, unterwegs. Bei der Durchsicht der ausgehändigten Personal- und Fahrzeugdokumente wurde festgestellt, dass der 40-Jährige für das gefahrene Gespann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Bei mitgeführten Anhängern, die ein zulässiges Gesamtgewicht von 750 Kilogramm überschreiten, ist die Fahrerlaubnisklasse BE erforderlich, welche der Fahrzeugführer zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht besaß.
Gegen den 40-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Außerdem wurde, da der Fahrzeugführer keinen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro vor Ort erhoben. Die Weiterfahrt mit dem Anhänger wurde dem Fahrzeugführer untersagt.
 
Fahren ohne Fahrerlaubnis II
Am 03.11.2016 gegen 16:45 Uhr wurde auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Süd ein Fahrzeugführer eines Volkswagens im Baustellenbereich festgestellt und einer Polizeikontrolle unterzogen. Mittels polizeilicher Auskunftssysteme wurden die Personalien und Fahrzeugdokumente überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 48-jährige Fahrzeugführer seinen Führerschein wegen Fahren unter Einwirkung von Alkohol abgeben musste und somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde dem 48-Jährigen untersagt. Außerdem wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Führens eines Kraftfahrzeuges trotz Fahrverbot eingeleitet.
 
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Am 03.11.2016 gegen 20:50 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 9 Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Süd zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Die beiden Beteiligten befuhren hintereinander den rechten von zwei möglichen Fahrstreifen im Baustellenbereich. Ein 30-järhriger Skodafahrer bremste plötzlich ohne triftigen Grund stark ab, sodass ein 54-Jähriger Sattelzugfahrer trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht verhindern konnte. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein vorläufig geschätzter Sachschaden von circa 2000 Euro.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Am 02.11.2016 gegen 12:10 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Süd ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Ein 31-jähriger Fernbusfahrer befuhr im Baustellenbereich den rechten von zwei möglichen Fahrstreifen. Nach seinen Angaben befand sich unmittelbar vor ihm auf dem linken Fahrstreifen ein bisher noch unbekannter Fahrzeugführer. Dieser verringerte plötzlich seine Geschwindigkeit und nahm einen Fahrstreifenwechsel vor, ohne zu überprüfen ob dies möglich ist. Der Busfahrer überschaute die Situation und wich reflexartig nach rechts aus um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei kollidierte der 31-Jährige mit der Leitplanke am rechten Fahrbahnrand. Eine Kollision zwischen den beiden Beteiligten fand nicht statt. Eine 46-jährige Zeugin, welche zum Unfallzeitpunkt Passagierin im Bus war,  gab gegenüber der Polizei übereinstimmende Angaben zum Unfallhergang an. Der Unfallverursacher verließ ohne Angaben seiner Personalien den Unfallort. Es entstand am Fernbus ein vorläufig geschätzter Sachschaden von circa 5300 Euro.
 
Verkehrsunfälle im Baustellenbereich
Auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Süd sorgt eine Dauerbaustelle zur Fahrbahnsanierung der Richtungsfahrbahn Berlin für erhebliche Verkehrsbehinderungen und ein überdurchschnittliches Unfallgeschehen. Das sogenannte 4-0-System, welches das Umlegen des Richtungsverkehrs von zwei auf eine Richtungsfahrbahn im Bereich einer Arbeitsstelle bezeichnet, wurde für den Zeitraum Anfang Mai 2016 bis Mitte Dezember 2016 in dem besagten Bereich eingerichtet. Überwiegend in diesem Bereich kommt es täglich zu Verkehrsbehinderung wie Staus und stockendem Verkehr verursacht durch Verkehrsunfälle und/oder liegengebliebene Fahrzeuge.
Autobahnbaustellen erfordern eine disziplinierte Fahrweise sowie eine erhöhte Konzentration. Ungenügender Sicherheitsabstand, fehlerhafter Fahrstreifenwechsel und nichtangepasste Geschwindigkeiten sind nur ein Teil der Ursachen, die Verkehrsunfälle mit Personen- aber auch hohen Sachschäden in letzter Zeit verursacht haben.
Eine statistische Auswertung der Verkehrsunfallzahlen vom 30.04.2016 bis zum 28.10.2016 ergab insgesamt 347 Verkehrsunfälle im Baustellenbereich, bei denen ein Mensch getötet, 7 schwer- und 29 Personen leichtverletzt wurden. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Auswertung fünf Kilometer vor bzw. fünf Kilometer nach der eigentlichen Baustelle einschließt.
Im Vergleich zum gesamten Jahr 2015 ereigneten sich, in dem gleichen Abschnitt, allerdings auf beiden dreispurigen Fahrbahnen, 169 Verkehrsunfälle, bei denen ein Mensch starb, 33 schwer- und 24 Menschen leichtverletzt wurden.
Dennoch ist zu verdeutlichen, dass bisher vorwiegend Sachschäden und leichte Verletzungen bei Unfallbeteiligten auftraten.
Dementsprechend kommt es im Baustellenbereich tatsächlich zu einer Häufung von Verkehrsunfällen. Anhand der Zahlen von 2015 und 2016 ist eine etwaige Verdoppelung der Unfallzahlen erkennbar.
Besonders oft treten Verkehrsunfälle an den Anschlussstellen Dessau-Süd und Bitterfeld-Wolfen auf. Stetig hohes Verkehrsaufkommen erschwert das Auffahren auf die Bundesautobahn. Auch verengte Fahrbahnen und veränderte Verkehrsführungen in Form von Verschwenkern werden unterschätzt und tragen so zu einer Unfallhäufung bei.
 
Anhand der ausgewerteten Verkehrsunfallzahlen, wird deutlich, dass vor allem am Wochentag Freitag deutlich mehr Verkehrsunfälle verursacht wurden. Liegen die restlichen Wochentage zwischen 36 und 50 Verkehrsunfälle, ereigneten sich im benannten Zeitraum freitags insgesamt 94 Verkehrsunfälle.
Dabei fanden die meisten Verkehrsunfälle zwischen 11 Uhr und 17 Uhr statt. In den meisten Fällen waren Personenkraftwagen beteiligt aber auch Lastkraftwagen sind mit einer hohen Unfallbeteiligung vertreten.
Vordergründig Lastkraftwagen, die bei einem Unfall gleich mehrere Fahrbahnen blockieren können, erschweren so den reibungslosen Verkehrsfluss im Baustellenbereich. Aber auch verunfallte Personenkraftwagen und liegengebliebene Fahrzeuge erzeugen kilometerlange Staus, Abschleppdienste gelangen nur mühsam zum Einsatzort und vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer bringen durch unnötiges  „gaffen“ den Verkehr fast zum Erliegen. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, erneute Verkehrsunfälle zu verursachen, erhöht.
Um ein problemloses und gefahrloses Durchfahren der Baustelle zu gewährleisten wird geraten, die Baustellenhinweise ernst zu nehmen, Verkehrsschilder zu beachten und sich mit der Fahrweise anzupassen. Dafür sollen auf beiden Fahrtrichtungen zusätzlich aufgestellte Stauvorwarner sorgen.
Sollten Staus vorherrschen, ist die Warnblinkanlage einzuschalten, um den nachfolgenden Verkehr frühzeitig zu warnen. Im Optimalfall sollte sich mit mäßiger Geschwindigkeit an das Stauende angenähert werden, um ein Auffahren auf das Stauende zu verhindern. Als Fahrzeugführer ist man verpflichtet, eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Gegenseitige Rücksichtnahme ist ein wesentlicher Bestandteil um Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund haben Fahrzeugführer dafür zu sorgen, das Auffahren anderer Verkehrsteilnehmer an Anschlussstellen zu ermöglichen.
Aufmerksamkeit und Toleranz beginnt jedoch schon in der Baustelleinfahrt. Ein funktionierendes Reißverschlussverfahren setzt einen flüssigen Verkehrsfluss sowie ein zügiges Vorankommen in Baustellen voraus.
Dauerbaustellen können Stress verursachen, da Fahrer ihr Fahrverhalten an die Gegebenheiten anpassen müssen. Doch konzentrieren sich Verkehrsteilnehmer auf das Fahren mit allen Sinnen in Baustellenbereichen, profitiert jeder Verkehrsteilnehmer davon.


Kriminalitätslage

PKW beschädigt
Am 03.11.2016 in der Zeit von 04:45 Uhr bis 19:20 Uhr, beschädigten unbekannte Täter einen PKW Opel, welcher in Bitterfeld, auf dem Parkplatz in der Gartenstraße ordnungsgemäß abgestellt wurde. Die Unbekannten zerstörten die Heckscheibe des PKW. Den entstandenen Sachschaden schätzt der Eigentümer auf ca. 200 Euro.


Kennzeichentafeln entwendet
Vermutlich in der Nacht zum 03.11.2016, entwendeten unbekannte Täter von einem PKW VW, welcher auf einem Parkplatz im Ortsteil Pouch in der Dübener Straße abgestellt wurde, beide amtlichen Kennzeichentafeln.
 
Nur die hintere Kennzeichentafel entwendeten unbekannte Täter von einem PKW VW, welcher in der Nacht zum 03.11.2016 in Köthen in der Theater Straße abgestellt wurde.
 
Fahrrad entwendet
Am 02.11.2016 in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:45 Uhr, entwendeten Unbekannte in Köthen, in der Bärteichpromenade, ein ordnungsgemäß gesichertes „TREK“ Herrenfahrrad. Den entstandenen Sachschaden schätzt der Eigentümer auf ca. 540 Euro.
 


Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Polizei Wittenberg am 23. Oktober Polizei Wittenberg am 23. Oktober Diebstahl aus zwei Gartenlauben ...
Anzeige
Sag Ja!
Polizei Wittenberg am 22. Oktober Polizei Wittenberg am 22. Oktober Diebstahl eines Pkw ...
Anzeige
Polizei Wittenberg am 21. Oktober Polizei Wittenberg am 21. Oktober Diebstahl beider Kennzeichentafeln ...
Anzeige
Unser Land