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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 18.07.2017 um 20:30:29

Dauerbaustelle auf der zwischen A9 Dessau-Süd und Bitterfeld-Wolfen

Die Bundesautobahn A9 wird zwischen den Anschlussstellen Dessau-Süd und Bitterfeld-Wolfen erneuert, Staus inklusive. Die Bundesautobahn A9 wird zwischen den Anschlussstellen Dessau-Süd und Bitterfeld-Wolfen erneuert, Staus inklusive.
Foto: Thomas Schmidt
Gerade in den Ferien wird dieser Abschnitt schnell mal zur Staufalle. Auch die Auf- und Abfahrt Bitterfeld-Wolfen in Fahrtrichtung München ist gesperrt.

Rödgen (ts).
Pünktlich mit dem Sommer heißt es Staugefahr auf einer der größten, längsten und verkehrsreichsten Autobahnbaustellen in Deutschland. Nach 2016 heißt es auch 2017 zwischen den Anschlussstellen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Süd auf der A9, dieses Mal in Fahrtrichtung München, Staugefahr. Planmäßig wird dieser Bauabschnitt auf ca. 14 km komplett erneuert.

In die Schlagzeilen geraten war dieser Bauabschnitt im letzten Jahr. Dort in Fahrtrichtung Berlin ereigneten sich zahlreiche schwere Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten. Wie Peter Mennicke von Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt mitteilt, wird sich je nach Witterungslage und wie sich die Baustelle entwickelt, der Ausbau der Autobahn bis Ende des Jahres hinziehen.

Die geplanten Kosten liegen bei knapp 20 Millionen Euro. Als Ursache für die grundhafte Erneuerung wird der so genannte Betonkrebs verantwortlich gemacht. Viele Autofahren fragen sich, warum der erst Mitte der neunziger Jahre ausgebaute Streckenabschnitt wieder erneuert werden muss. Beim Betonkrebs handelt es sich um eine chemische Reaktion im Beton zwischen dem Zement und der Gesteinskörnung durch Kieselsäure.

Betroffen sind vor allem Betonteile, die viel mit Wasser in Kontakt kommen. Dazu zählen die Fahrbahnen und auch Eisenbahnschwellen. Der Präsident der Landesstraßenbaubehörde, Uwe Langhammer, erklärt das so. „Normalerweise halten diese Betonfahrbahnen 30 Jahre, doch durch diese chemische Reaktion im Beton verringert sich die Nutzbarkeit je nach Region um 10 bis 15 Jahre“, so der oberste Straßenverantwortliche in Sachsen-Anhalt. Langhammer meint, dass der Beton als Straßenbelag durch die hohen Belastungen aus heutiger Sicht alternativlos ist. Immerhin sind auf der A9 in diesem Abschnitt in Spitzenzeiten bis zu 100.000 Fahrzeuge unterwegs.

Etwa ein Drittel davon sind Brummis, Tendenz steigend. Wie Peter Mennicke meint, habe man aus dem letzten Jahr gelernt. Es gibt auf dem Streckenabschnitt ein ganzes Dutzend Nothaltestellen, um Pannen und Unfälle zu vermeiden und besser reagieren zu können. Seit Montag ist jetzt auch planmäßig die AS Bitterfeld-Wolfen in Fahrtrichtung München gesperrt. Das betrifft sowohl die Auf- als auch die Abfahrt. Diese Vollsperrung wird voraussichtlich zwei Wochen andauern, um die Abbruch und Erdarbeiten südlich der Anschlussstelle durchführen zu können. Während dieser Zeit ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Anschlussstelle zu rechnen.

Autofahrer, die aus Richtung Berlin kommend in Bitterfeld-Wolfen abfahren wollen, verlassen die Autobahn bereits an der AS Dessau-Süd und folgen der ausgeschilderten Bedarfsumleitung U 38 bis zur Bundesstraße B 183. Wer ursprünglich in Bitterfeld-Wolfen die Auffahrt mit Fahrtziel München nutzen möchte, gelangt über die U 39 zur B 100 und fährt an der Anschlussstelle Halle auf die A9. Was bedeutet die Bauzeit auf der A9 für die Fahrer in der Region? Wer die Autobahn A9 in besagten Richtungen benutzen möchte, sollte sich vorher über mögliche Staus erkundigen oder den Bereich weiträumig umfahren.

Schwierig wird es für Kraftfahrer und Pendler im Bereich der Auf- und Abfahrt Bitterfeld-Wolfen auf der Bundesstraße B 183. Hier kommt es an dieser Ampelregelung regelmäßig zu Staus und Wartezeiten. Gerade im Berufsverkehr sind Wartezeiten bis zu 30 Minuten keine Seltenheit. Auch hier sollten Autofahrer und Pendler während der Bauphase bis Ende des Jahres diesen Bereich nach Möglichkeit meiden.

Leserkommentare:


Blank, Halle:
"Betonkrebs,? Welches Mischungsverhältnis von Zement und Kies hat der RAD verwendet? Wenn Brücken und Straßen neu gebaut werden sollte man doch mal da nachschauen!Vorausgesetzt man kann seinen Job als Bautechnischer Strassenbauer! In Halle-Ammendorf wurden erst vor zwei Jahren 80Jahre alte(B91)Brücken abgerissen. Statiker aller Länder vereinigt Euch!!!! Oder gebt euer Lehrgeld zurück."


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