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Wolfgang Gorsboth Wolfgang Gorsboth
aktualisiert am 18.01.2014 um 11:46:41

Dannenberg einstimmig nominiert

Statt Rente: Jürgen Dannenberg (62 Jahre) tritt am 25. Mai für die Landratswahl an. Statt Rente: Jürgen Dannenberg (62 Jahre) tritt am 25. Mai für die Landratswahl an.
Foto: Wolfgang Gorsboth
Der Landrat will’s noch mal wissen und tritt wieder an.

Wittenberg (wg).
„Ich habe mich bereits vor einem Jahr entschieden, für eine weitere Legislatur als Landrat anzutreten, weil ich Angefangenes zu Ende führen, Bewährtes fortsetzen und Neues auf den Weg bringen möchte“, erklärt Amtsinhaber Jürgen Dannenberg (Linke). Seine Schwerpunkte seien Bildung, Soziales, Mobilität sowie Arbeitsangebote für ältere Langzeitarbeitlose. Landkreis und die neun Städte bildeten gemeinsam die kommunale Familie, die gute Kooperation mit den Bürgermeistern wie am „Runden Tisch für Demografie“ soll weiter ausgebaut werden.

Die Investitionen an den Schulen im Kreis werden fortgeführt, ganz oben auf der Prioritätenliste stehen Jessen, Kemberg und Bad Schmiedeberg. „Wir werden nach Lösungen für die nach wie vor angespannte räumliche Situation des Luther-Melanchthon-Gymnasiums suchen“, verspricht Dannenberg. Wegen der vom Land gewollten Inklusion werde es bei den Sonderschulformen zu einer Konzentration kommen. Allerdings würden nicht alle Eltern ihre behinderten Kinder auf eine Regelschule schicken wollen.

Fortgeführt werden die Leader-Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums. Seit 2007 habe man im Kreis 140 Projekte umsetzen können. Die 2008 geborene Idee zur Einrichtung einer Ehrenamtsbörse, die man in der Startphase begleitet habe, sei zu einem Selbstläufer geworden und inzwischen in die Regie der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Gräfenhainichen übergegangen. Bei der Wirtschaftsförderung, der Sicherung der Berufsschulzentren und der Vernetzung des ÖPNV strebe man eine engere Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen und der Stadt Dessau-Roßlau an. Beim ÖPNV sei zu prüfen, ob der Kreis nicht wieder mehr Einfluss im Zuge einer Rekommunalisierung übernehmen könne.

Mit dem Elbe-Elster-Kreis in Brandenburg gebe es eine gemeinsame Initiative, um die medizinischen Potenziale des Bundeswehrstandortes Holzdorf/Schönewalde künftig auch für die ambulante Versorgung im ländlichen Raum zu nutzen. Dazu habe es Gespräche mit dem Verteidigungsministerium, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen gegeben. Zu prüfen sei, ob auch Krankenhäuser und Kurkliniken künftig verstärkt ambulante Leistungen erbringen könnten.

„Wir haben eine Studie zur Entwicklung des Landkreises bis 2025 in Auftrag gegeben und wollen dazu die Nachbarkreise mit ins Boot holen, wir sitzen schließlich nicht im Glashaus“, so Dannenberg. Im Zentrum stehe die Demografie, denn auf den dramatischen Bevölkerungsrückgang müsse mit nachhaltigen Entwicklungsprogrammen reagiert werden, weitere Schwerpunkte seien Bildung, Arbeit und regenerative Energien.

Unterstützung für seine Kandidatur bekommt Dannenberg vom Landesvorstand: „Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur Missstände kritisieren, sondern auch Gestaltungsverantwortung übernehmen“, betont Jörg Schindler, stellvertretender Landesvorsitzender. Dannenberg habe in den vergangenen fast sieben Jahren eine skandalfreie Politik betrieben, es habe keine Fördermittel-Affären gegeben, dies sei in Sachsen-Anhalt alles andere als selbstverständlich. Vor allem aber wolle man zeigen, dass auf kommunaler Ebene eine andere Politik möglich sei, als „die von Technokratie geprägte Politik der Landesregierung“. Bei der Hochwasser-Katastrophe im Juni 2013 habe sich der Landrat überdies Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg erworben.

Info:

Die Gesamtmitgliederversammlung des Kreisverbandes der Linken hat am 13. Januar 2014 Jürgen Dannenberg einstimmig als Landrats-Kandidat nominiert.

 

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