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Wolfgang Gorsboth Wolfgang Gorsboth
aktualisiert am 02.01.2015 um 10:21:41

Stadtmöbel gegen Falschparker

Einmal zusammen mit Bürgermeister Torsten Zugehör die Straße mit Kreide bemalen – Kinder der Kita Sankt Josef hatten Montagmorgen in der Bürgermeisterstraße das Vergnügen. Einmal zusammen mit Bürgermeister Torsten Zugehör die Straße mit Kreide bemalen – Kinder der Kita Sankt Josef hatten Montagmorgen in der Bürgermeisterstraße das Vergnügen.
Foto: Wolfgang Gorsboth
Bürgermeisterstraße wird für Fußgänger attraktiver

Wittenberg (wg).
„Die Straße gehört uns allen“, steht mit Malkreide geschrieben auf den Granitplatten in der Bürgermeisterstraße, Höhe „Arsenal“. Ein Appell, der sich gegen die Autofahrer richtet: Statt im unmittelbar benachbarten Parkhaus das Fahrzeug abzustellen, wurde immer wieder in der Bürgermeisterstraße geparkt, just in dem Bereich zwischen den „Arsenal“-Eingängen Kloster- und Scharrenstraße, obwohl dort Parkverbot gilt.

„Unsere Politessen sind mit dem Knöllchen-Schreiben nicht mehr hinterhergekommen“, sagte Bürgermeister Torsten Zugehör (parteilos). „Der Stadtraum hier gehört den Fußgängern und vor allem den Kindern.“ Gemeint sind vor allem die Kinder der gegenüberliegenden Katholischen Kindertagesstätte Sankt Josef, die am Montagmorgen mit Gesang und bunter Malkreide die Bürgermeisterstraße in ihren Besitz nahmen.

Um dem Parkverbot in der Bürgermeisterstraße im verkehrsberuhigten Bereich vor der Fußgängerzone Nachdruck zu verleihen (parken ist hier nur auf den vier gekennzeichneten Flächen erlaubt), hat die Stadt den Straßenraum möbliert. Nun stehen 28 zusätzliche Fahrradständer zur Verfügung, außerdem wurden drei Bänke, Abfalleimer und vier Pflanzkübel aufgestellt. Der Straßenraum soll so für Fußgänger und Radler attraktiver, für Autofahrer entsprechend unattraktiver werden. Im Frühjahr, kündigte Bürgermeister Zugehör an, werden noch drei Spielgeräte montiert, die Kinder wird’s freuen.

Circa 30.000 Euro sind aus dem städtischen Etat in diese Maßnahme geflossen. Ob mit den zusätzlich bereit gestellten Fahrradständern das „wilde“ Abschließen von Rädern an den Geländern des geöffneten Baches hinter dem Alten Rathaus zurückgehen wird, bleibt abzuwarten.

Die Möblierung der Bürgermeisterstraße, vor allem die malenden Kinder und die Anwesenheit zweier Polizisten sorgten auf jeden Fall Montagmorgen für irritierte Autofahrer, die entweder verbotenerweise in die Fußgängerzone fuhren oder – ebenso – verbotenerweise einen Parkplatz suchten. „Das Bedürfnis nach Ordnung und Sicherheit ist groß und wird oft geäußert, endet aber meist beim Bedürfnis nach dem eigenen, bequem erreichbaren Parkplatz“, kritisierte Zugehör.

 

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