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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 25.07.2017 um 16:30:02

Hundebesitzer fordern Neuregelung der Steuern

Frank Scheurell (Mitte) positionierte sich mit den Hundebesitzern bei der Zusammenkunft auf dem Wittenberger Markt.  Frank Scheurell (Mitte) positionierte sich mit den Hundebesitzern bei der Zusammenkunft auf dem Wittenberger Markt.
Foto: privat
Ein gutes Beispiel sei Dessau, meinten die Initiatoren in WittenbergWeitere Zusammenkünfte vor dem Rathaus sind geplant.

Wittenberg (WS). „Unser Ziel ist es, die Steuern etwa so zu regeln wie es in Dessau be-reits realisiert wurde", sagt Antje Rettig, die Initiatorin der Aktion. Zu einer friedlichen Zusammenkunft mit lieben gut sozialisierten Listenhunden und deren vierbeinigen und zweibeinigen Freunden hatte sie vor wenigen Tagen aufgerufen.

Vor dem Rathaus vor Beginn der Stadtratssitzung sollte diese Aktion den Politikern zeigen, dass die erhöhte Hundesteuer der so genannten Listenhunde unfair gegenüber ordentlichen Hundehaltern ist. „Hunde mit bestandenem Wesenstest und Sachkundeprüfung des Halters sind vom erhöhten Steuersatz zurückzustufen", so Antje Rettig. Sie verweist dabei auf Dessau-Roßlau und deren Hundesteuersatzung.

Beim Treffen vor dem Rathaus waren die Stadträte Frank Scheurell und Reinhard Rauschning gerne bereit, sich zu positionieren und sich mit den Hundefreunden fotografieren zu lassen. „Ich finde, das war doch eine nette Aktion. Ich als aktiver Hundesportler setze mich immer für Hunde ein", sagt Rauschning im Nachgang.

Bei dieser einen Zusammenkunft soll es laut der Veranstalter nicht bleiben. „Plan ist es, dass wir gelegentlich mit unseren Vierbeinern vor Stadtratssitzungen auf dem Marktplatz präsent sein wollen, um unser dringliches Anliegen durchzusetzen", meint Antje Rettig. Für die Vierbeiner war dies unter der Leitung und der Initiatorin dieser Veranstaltung, Antje Rettig, Hundeschule Just for Fun, gleich ein gutes Training. Auch bei dem geplanten Hundeauslaufgebiet in Wittenberg bietet Antje Rettig der Stadt gern Ihre Hilfe, Beratung und Unterstützung an.

Zur Untermauerung der Neuregulierung der Hundesteuersatzung betont die Hundetrainerin, sei die Erziehung des Tieres und die Qualifizierung des Halters entscheidender als die Hunderasse. Ob und in welchem Maße ein Hund für den Menschen zu einer Gefahr werden kann, hängt viel mehr von einer Vielzahl von Faktoren, neben bestimmten Zucht-Merkmalen eines Hundes, etwa dessen Erziehung, Ausbildung und Haltung, von situativen Einflüssen, vor allem aber von der Zuverlässigkeit und Sachkunde seines Halters ab. In keinem einzigen Fall ist die Genetik alleine oder auch nur überwiegend für irgendwelche Verhaltensbereiche beim Hund verantwortlich.

Gerade bei den Listenhunden ist der Einfluss des Halters noch entscheidender. Silke Mücke, eine weitere Initiatorin der Zusammenkunft, vertritt die Meinung, wenn ein Hund scharf gemacht wurde, weil sein Halter vielleicht aus einem zwielichtigen Milieu stammt, dann ist dieser individuelle Hund gefährlich und nicht die Rasse. Wiederrum gibt es sehr viele Hundehalter, die kompetent mit diesen Hunden umgehen, wie es eben andere Rassen gibt, die von unfähigen Hundehaltern geführt werden und bei denen genau die gleiche Problematik auftreten kann.

Ob sich die Stadträte von der Aktion beeindrucken lassen und die Hundesteuersatzung neu diskutieren, wird sich zeigen. Sicher ist, die Hundebesitzer werden weiter dafür mit friedlichen Zusammenkünften vor dem Wittenberger Rathaus kämpfen.

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