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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 22.05.2018 um 16:17:14

Vorbeugen im Vorschulalter

Vorbeugung sei wichtiger den je, sagen Wittenberger Amtsarzt Dr. Michael Hable und die Kinderärztin Beate Wetzel. Vorbeugung sei wichtiger den je, sagen Wittenberger Amtsarzt Dr. Michael Hable und die Kinderärztin Beate Wetzel.
Foto: Antje Weiß
Immer mehr Kinder sind verhaltensauffällig. Der Entwicklungsstand wird künftig im 4. Lebensjahr in den Kitas geprüft.

Wittenberg (aw). Neuste Untersuchungen haben ergeben, dass immer mehr Einschüler Entwicklungsrückstände haben. „Wir müssen eher anfangen Auffälligkeiten herauszufinden. Dann besteht auch eine Chance, diese bis zum Schulbeginn zu beseitigen", erklärt Wittenbergs Amtsarzt Dr. Michael Hable die Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung zum Entwicklungsstand ab den 4. Lebensjahr in den Kitas. „Der Förderbedarf nimmt ständig zu. Von den Eltern wird dieses Angebot gut angenommen", erwähnt Kinderärztin Beate Wetzel. Jedes zehnte Kind soll betroffen sein. Davon wären 40 Prozent bereits in Behandlung, 60 Prozent müssten neu überwiesen werden. Die Symptome können im körperlichen, im psychischen oder im sozialen Bereich liegen. Dazu zählen Sprachstörungen, jedes vierte Kind ist be-troffen, in der Feinmotorik sind es 18 Prozent und bei den Verhaltensauffälligkeiten gehen 15 Prozent der Kinder in die Statistik ein. 93 Prozent der Kinder im Landkreis besuchen eine Kita, vier Prozent werden zu-hause auf die Schule vorbereitet. „Viele Kinder erlernen auffällige Verhaltensweisen in ihren Familien. Soziale Kompetenz und den Umgang mit Gleichaltrigen lernen Kinder nur in einer Kindereinrichtung", so Wetzel. Auch in Stadt und Land gäbe es da Unterschiede. So verzeichnet Wittenberg und Jessen mit knapp 18 Prozent gegenüber Zahna Elster mit nur 7,4 Prozent verhaltens-auffällige Kinder.

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