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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 07.02.2020 um 10:08:34

Die Schulen im Landkreis brauchen die Schulsozialarbeiter

Weil die Zeit drängt, appellieren zahlreiche Akteure und die Netzwerkstelle  „Schulerfolge sichern“  an das Land, der Schulsozialarbeit endlich feste Strukturen zu geben. (v. r.) Vizelandrat  Jörg Hartmann (CDU),  Angelika Kelsch,  Corinna Reinecke,  Cornelia Rohrbeck (Jugend und Bildung), Sophia Ulbrich (Bildung und Planung) sowie  Detlev Zinke (IB Beratungsstelle „Enter“). Weil die Zeit drängt, appellieren zahlreiche Akteure und die Netzwerkstelle „Schulerfolge sichern“ an das Land, der Schulsozialarbeit endlich feste Strukturen zu geben. (v. r.) Vizelandrat Jörg Hartmann (CDU), Angelika Kelsch, Corinna Reinecke, Cornelia Rohrbeck (Jugend und Bildung), Sophia Ulbrich (Bildung und Planung) sowie Detlev Zinke (IB Beratungsstelle „Enter“).
Foto: Antje Weiß
Von Antje Weiß

Der  Ausschuss Schule und Kultur  hat sich am 23. Januar   für eine Fortsetzung der Finanzierung der Schulsozialarbeit  bis  2021 entscheiden.  „Das ist  wieder nur eine Übergangslösung“, ärgert sich  Vizelandrat Jürgen Hartmann (CDU). Um die Schulsozialarbeit im Landkreis  kontinuierlich zu entwickeln, wünschen sich verschiedene Träger und die Schulsozialarbeiter  bessere Bedingungen. „Wir wollen eine grundsätzliche Verankerung, die rechtlich abgesichert ist“, sagt Angelika Kelch, Kreistagsabgeordnete der Linken und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.   

An 33 von 50 Schulen im Landkreis  wären derzeit  Schulsozialarbeiter  aktiv.  Lediglich 60 Prozent (6.856 Mädchen und Jungen) werden   derzeit erreicht.  „Die Zeit drängt, Lehrer sind  auf die Unterstützung  dringend angewiesen. Auch Schulverweigerung und Mobbing sind   Themen, um die sich die Schulsozialarbeiter kümmern“, wünscht sich auch die  SPD-Kreistagsabgeordnete  Corinna Reinecke  konkrete  Zusagen.   „Wir müssen aufpassen, dass wir  unsere  qualifizierten Fachkräfte nicht verlieren, weil diese sich nach sichereren Stellen umsehen.“ 

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