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Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 10.01.2018 um 15:49:30

Gemeinsamer Neujahrsempfang von IKH Halle-Dessau und Handwerkskammer Halle

Zum gemeinsamen Empfang begrüßten die Kammerpräsidenten Carola Schaar (IHK) und Thomas Keindorf (Handwerkskammer) Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Zum gemeinsamen Empfang begrüßten die Kammerpräsidenten Carola Schaar (IHK) und Thomas Keindorf (Handwerkskammer) Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.
Foto: S. Richter Galerie (1 Bild)
Kammerpräsidenten fordern mehr Orientierung für die Berufsorientierung.

Halle (sr). Es kann immer noch etwas Neues geben bei den Neujahrsempfängen. Die IHK Halle-Dessau und die Handwerkskammer Halle machten das am Dienstag vor und luden zum ersten Mal gemeinsam zum Neujahrsempfang der ge-werblichen Wirtschaft ein.

Da kam auch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff nicht daran vorbei, der nach seinem Grußwort schnell weiter nach Berlin zu den Verhandlungen für eine Regierungsbildung musste. Ein Großteil der Minister des Landes hörte sich an seiner Stelle an, welche Wünsche und Forderungen die beiden Kammern an die Politik stellen, und wird diese hoffentlich gut verstanden haben. „Wir haben noch nie so viele Steuern wie 2017 eingenommen", so Haseloff und er dankte den Unternehmern für ihr stabiles Wirtschaften. Damit komme man dem Ziel näher, im Land ohne Schulden zu arbeiten. Er sah aber auch Herausforderungen, die Sachsen-Anhalt vor eine schwer zu lösende Aufgabe stellen. „Wir haben allein 9 000 Migranten im Schulalter in unserem Land." Das mache das Problem der fehlenden Lehrer noch größer.

Schule war auch ein Thema, das IHK-Präsidentin Carola Schaar und Handwerkskammer-Präsident Thomas Keindorf in ihrer Wechsel-Rede thematisierten. Zu viele Studien- und Ausbildungsabbrüche sollten mit der im Mai 2015 beschlossenen Berufsorientierung für alle Schulformen vermieden werden. Passiert ist bisher nicht viel und Thomas Keindord forderte deshalb, "mehr Orientierung für die Berufsorientierung". Und Carola Schaar kündigte für das Frühjahr eine kritische Bestandsaufnahme der Dualen Berufsausbildung an, um auch hier zu zeigen, wo es hakt und wie Lösungen aussehen könnten. Gleichzeitig forderte sie mehr Aufklärung über den Unternehmerberuf, weil auch hier die Nachwuchskräfte fehlen, und forderte alle Unternehmer auf, selbstbewusst für ihren Berufsstand zu werben. Ein Erfolg, so Keindorf, sei die inzwischen beschlossene Meistergründungsprämie, die den unternehmerischen Nachwuchs im Land hilfreich begleitet.

Weniger hilfreich für die wirtschaftliche Entwicklung dagegen ist der Rückstau beim Breitbandausbau. Das Land sei da zwar schon voran gekommen, so Schaar, aber es stockt mancherorts und oft fehlt die genehmigte Förderung. „In diesem Punkt machen es uns die Sachsen vor", blickte sie über die Landesgrenze, „100 Prozent Förderung für 100 Prozent Glasfaser, das bedeutet 100 Prozent Breitband in der Fläche. Mit anderen Worten: 100 Prozent Zukunftsfähigkeit auf dem kurzen Weg". Mit viel Beifall gaben ihr die anwesenden Unternehmer recht.

Einigkeit demonstrierten IHK und Handwerkskammer auch in den Fragen der Energiewende und vor allem zu den Rahmenbedingungen, die die Politik für die Wirtschaft absteckt. Deshalb sahen Carola Schaar und Thomas Keindorf den Schulterschluss ihrer Kammern auch als erste Antwort auf die politische Hängepartie in Berlin. „Wir sind entschlossen geschlossen - nur gemeinsam sind wir stark" betonte die IHK-Präsidentin, deren Amtszeit Ende dieses Jahres abläuft. Die Handwerkskammer Halle ehrte sie deshalb mit der Ehrenurkunde des Handwerks.

Die Festrede auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang hielt Dr. Michael Groß, Schwimm-Olympia-Sieger und heute Un-ternehmner. Unter dem Motto „Jeden Tag ein Olympiasieg" motivierte er die Anwesenden, „nie aufzuhören, besser werden zu wollen, um zu den Besten gehören zu können".

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