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Wochenspiegel > Aschersleben > Für jede "Tretmine" ein rotes Fähnchen >
Jens Dammann Jens Dammann
aktualisiert am 09.04.2018 um 12:00:49

Für jede "Tretmine" ein rotes Fähnchen

Diese Hundebesitzerin war vorbildlich und hatte ein Tütchen für den Hundekot dabei. Zuvor wurden auf der Augustapromenade 50 rote Fähnchen gesetzt - für jeden achtlos liegengelassenen Hundehaufen eins.    Diese Hundebesitzerin war vorbildlich und hatte ein Tütchen für den Hundekot dabei. Zuvor wurden auf der Augustapromenade 50 rote Fähnchen gesetzt - für jeden achtlos liegengelassenen Hundehaufen eins.
Foto: Jens Dammann
Wenn Hundekot die Gemüter erhitzt

Aktion der WIDAB mit Unterstützung des Bauwirtschaftshofs.

Aschersleben (dam). Hundekot oder besser der Umgang von Herrchen oder Frauchen mit dieser tierischen Hinterlassenschaft erregt immer wieder die Gemüter. Dabei gibt es längst bindende gesetzliche Regelungen, so genannte Hundekot-Beutel  und eine moralische Verpflichtung eines jeden Hundehalters gibt es auch, den Kot seines Vierbeiners wieder weg zu machen. Dass das längst noch nicht bei jedem Hundefreund angekommen ist, davon wissen andere Bürger ein leidiges Liedchen zu singen, denn wohl beinahe jeder ist schon mal „reingetreten“. Wie unangenehm und ärgerlich sowas ist, muss wohl nicht weiter erläutert werden. Das passiert auf Straßen und Gehwegen. Was passiert aber auf den Grünflächen innerhalb der Stadt? Zum Aufgabengebiet des Bauwirtschaftshofs gehört es, diese Flächen regelmäßig zu bewirtschaften. Dazu gehören die Rasenpflege, das Beschneiden der Büsche und Bäume sowie vieles mehr. Es dürfte sich jeder vorstellen können, wie eklig es ist, bei diesen Arbeiten von einem Hundekot-Haufen in den nächsten zu stolpern.
Aus diesem Grund wurden am vergangenen Donnerstag auf der Augustapromenade rote Fähnchen gesteckt - an jedem Hundehaufen eins. Die 50 zur Verfügung stehenden Fahnen reichten mal gerade für den Abschnitt zwischen Bestehornhaus und Breiter Straße. Ein alarmierendes Ergebnis, wenn das mal auf die gesamte Innenstadt hochgerechnet wird. Vielleicht regt das jetzt doch den einen oder anderen Hundebesitzer an, beim nächsten Gassigehen eine Tüte für den Hundekot zu ziehen oder gleich eine von Zuhause mitzunehmen.

 

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