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Wochenspiegel > Aschersleben > Knochenbrüche durch Osteoporose: Moderne Behandlungsmethoden - Vortrag in Hettstedt >
Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 06.08.2019 um 08:34:42

Knochenbrüche durch Osteoporose: Moderne Behandlungsmethoden - Vortrag in Hettstedt


Foto: Helios Klinik Hettstedt
Die Helios Klinik Hettstedt lädt am 15. August, 16 bis 17.30 Uhr zu einer Patienteninformationsveranstaltung zum Thema "Knochenbrüche durch Osteoporose: Moderne Behandlungsmethoden" ein. Der Vortrag findet im Veranstaltungsraum der Klinik statt.
Referent ist Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt

Osteoporose, übersetzt poröser Knochen, kann jeden treffen: Mehr als sechs Millionen Menschen leiden an dieser Stoffwechselstörung. Schätzungsweise 30 % aller Frauen und 20 % aller Männer erkranken an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen, weil ein Östrogenmangel nach der Menopause die Erkrankung verstärkt. Die Knochensubstanz wird abgebaut und der Knochen somit poröser und weniger belastbar. Dieser Prozess ist nicht schmerzhaft und verläuft meist vom Betroffenen unbemerkt. Schmerzen entstehen erst, wenn sich Knochenbrüche einstellen. Bei der fortgeschrittenen Osteoporose können schon kleinste Belastungen schlimme Folgen haben. Das Heben einer Tasche oder Umdrehen im Bett, nur leichte Stürze können zu einem Wirbel- oder Knochenbruch führen. Schmerzen und die Angst vor weiteren Brüchen werden zur andauernden Belastung für die Patienten. Eingeschränkte Beweglichkeit und Unsicherheit erhöhen wiederum das Risiko für weitere Stürze. Ein Teufelskreis, der frühzeitig durchbrochen werden sollte.

Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld wird moderne Behandlungsmethoden bei Knochenbrüchen erklären, welche durch Osteoporose entstanden sind. Er wird Knochenbrüche, das sind vor allem Frakturen im Bereich der Hüfte, des Oberarmkopfes, der Wirbelsäule und des Beckens, allgemeinverständlich erläutern und dabei auf die einzelnen aktuellen Behandlungsmöglichkeiten eingehen.

Die Zuhörer werden auch die Gelegenheit erhalten, Osteosynthesematerialien, also die operativ eingebrachten Stabilisierungselemente, einmal selbst in die Hand zu nehmen, um so deren Materialien und Funktionsweise unmittelbar kennenzulernen.

Fragen aus dem Publikum wird Dr. Lindemann-Sperfeld im Anschluss bei einem kleinen Imbiss gern beantworten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.
 

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