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Wochenspiegel > Aschersleben > Wo das Trinkwasser der Stadt herkommt >
Jens Dammann Jens Dammann
aktualisiert am 19.08.2019 um 09:45:18

Wo das Trinkwasser der Stadt herkommt

Aschersleben (dam). Es ist mit dem Trinkwasser wie mit vielen anderen Dingen, die als normal und selbstverständlich erscheinen: Solange alles läuft, fragt kaum jemand, wo es eigentlich herkommt. Erst wenn Schwierigkeiten auftreten, dann „klingelt’s“. Für die Trinkwasserversorgung in Aschersleben sind die Stadtwerke verantwortlich. Sie betreiben an der Arnstedter Warte drei riesige Hochbehälter, die praktisch das Zwischenlager für die Trinkwasserversorgung der Bewohner in der Eine-Stadt bilden. 

Einer dieser Behälter ist gegenwärtig leer, wird gereinigt und dann saniert. Bei dieser Gelegenheit hatten die Stadtwerke Mitglieder ihres Kundenbeirates eingeladen, einmal einen Blick in den jetzt leeren Hochbehälter zu werfen. Die Bezeichnung „Hochbehälter“ könnte zunächst irritieren, denn diese Wasserreservoire sind natürlich im Erdreich versenkt. Dennoch liegen sie insgesamt höher als die Stadt Aschersleben und tragen deshalb diesen Namen.
In der vergangenen Woche nun wurden die Gäste von Hardy Pries, Netzmeister für Gas und Trinkwasser der Aschersleber Stadtwerke, an der Anlage in Empfang genommen. Nach ein paar einleitenden Worten durch den Experten ging es tief hinunter in das kühle und feuchte Gewölbe, also in das Innere des Wasserbehälters. Nachdem vorschriftsmäßig die Füßlinge übergestreift wurden, wartete eine ziemlich steile Leiter, die rund sieben Meter in die Tiefe führte. Unten angekommen, flößte das riesige Bauwerk, nur beleuchtet mit ein paar Handlampen, doch schon gehörigen Respekt ein. Ein ungeheurer Raumhall erschwerte das gegenseitige akustische Verstehen sogar schon auf kurzen Distanzen. 

Hardy Pries erklärte dennoch ein paar wichtige Eckdaten zu diesen riesigen Bauwerken. Beispielsweise führte er  an, dass die Behälter bei einem Durchmesser von rund 35 Metern und einem maximalen Wasserstand von etwa 5,20 Metern 5.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen können. Die Bauwerke wurden in den Jahren 1969 und 1970 errichtet und versorgen seither den größten Teil der Kernstadt zuverlässig mit Trinkwasser.

Dieses Trinkwasser stammt aus der Rappbodetalsperre, hat die Aufbereitung in Wienrode passiert und ist dann eigenständig, also ohne Zwischenpumpen, bis in die Aschersleber Hochbehälter  geflossen. Übrigens, alles, was nicht hier abgenommen wird, fließt durch das natürliche Gefälle weiter bis  Halle.
Auf die Frage, wie es denn gegenwärtig mit den Trinkwasser-Reserven in der Rappbodetalsperre aussieht, erklärte Hardy Pries, dass der Füllstand dort etwa bei 80 Prozent liegt. Das heißt im Klartext, dass die Trinkwasserversorgung auf sicheren Füßen steht und sich niemand ernsthaft Sorgen machen müsse. Extremes Wassersparen sei also nicht angesagt. Dennoch gebiete der gesunde Menschenverstand, sinnvoll und mit Augenmaß mit dem Wasser umzugehen, was man ja eigentlich mit jeder anderen Ressource auch macht.
 

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