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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 29.05.2012 um 18:24:52

Ich zeig Dir meine Stadt

Vor einigen Tagen zeigten Schüler der Helene-Lange Schule ausländischen Gästen ihre Stadt. Vor einigen Tagen zeigten Schüler der Helene-Lange Schule ausländischen Gästen ihre Stadt.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)

Das Projekt wurde von Schülern erfolgreich umgesetzt. Kinder und Jugendliche der Helene-Lange-Schule als Stadtführer unterwegs.

Bitterfeld (ts). Im Rahmen der "Ich kann was!"-Initiative der Deutschen Telekom erarbeiten Schüler der Helene-Lange-Schule eine Stadtführung in Bitterfeld.

Dieses Projekt entstand mit der Freiwilligenagentur Mehrwert und des Vereins biworegio, die die jungen Stadtführer bei der Recherche und Ausarbeitung der Texte bis hin zum freien Vortrag unterstützten. Die gemeinsame Konzeption der Stadtführung ließ die Jugendlichen erfahren, dass nicht nur Gebäude wie das älteste erhaltene Haus oder die Musikschule, sondern auch Plätze wie der Marktplatz oder die "Grüne Lunge" eine interessante Geschichte aufweisen.

Jede Woche trafen sich die Schüler in der Agentur MehrWert und lernten Texte einer von zehn Sehenswürdigkeiten der Stadt Bitterfeld auswendig. Langsam lernen sie dabei ihre Stadt Bitterfeld näher kennen, und vor einigen Tagen war es soweit eine Stadtführung in deutsch und in englisch für die zahlreichen in - und ausländischen Gäste stand an. Nun sollten die monatelangen Anstrengungen in die Praxis umgesetzt werden. Als ehrenamtlicher Engagement-Lotse stand den Schülern Herbert Tschöpe zur Seite, der sehr aktiv an der Konzeption und Umsetzung mitgewirkt hat. Die Schüler lernten dabei nicht nur ihre Stadt besser kennen, sondern darüber hinaus auch viel über die Geschichte einzelner Gebäude und welche Informationen ein Archiv und ein Museum bei der Recherche bereithalten. Außerdem sollen durch die Projektarbeit fachliche und soziale Kompetenzen gestärkt werden. Diese Art von Angeboten zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen möglichst nahe ist. Sie ist in ihren Ansätzen methodisch vielfältig und fördert die Eigenaktivität der Zielgruppe.

Darüber hinaus lernen die Kinder und Jugendliche in diesem Projekt, sich in der Gruppe zu verständigen, die eigenen Wünsche, Gedanken und Gefühle auszudrücken und dadurch später kleinere Projekte selbstständig umzusetzen. Zehn Stationen waren auserwählt worden. Sie alle haben eine lange Geschichte in Bitterfeld zu erzählen wie zum Beispiel das älteste Haus von Bitterfeld in der Burgstraße 6. Die Schüler erzählen vom Bau des Hauses im Jahre 1596 und das es dem damaligen Bürgermeister Konrad Reuter gehörte.

Zuerst in deutscher und danach in englischer Sprache, für manche eine Herausforderung, doch die meisterten sie allesamt mit Bravour. So ging es von Station zu Station wie das Rathaus, der Marktplatz oder die beiden Kirchen. Die Koordinatorin und Lehrerin Gudrun Fleischer zeigte sich zufrieden: „Die Schüler haben gezeigt, selbständig und zielgerichtet gestalten zu können, dabei haben sie ihre vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten voll eingesetzt.“ Nach zwei Stunden Stadtführung sind sich die Gäste und Schüler einig. Es hat sich gelohnt und es wird nicht die letzte Aktion „Ich zeig dir meine Stadt“ gewesen sein.


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