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Heidi Laber Heidi Laber
aktualisiert am 03.05.2013 um 10:29:50

Kann man seine Eltern wirklich pflegen?

Die Eltern zu pflegen, kann zu einer großen Herausforderung werden. 	Die Eltern zu pflegen, kann zu einer großen Herausforderung werden.
Foto: djd/www.deutsche-privat-pflege.de
Mansfeld-Südharz (mpt-11/123). Plötzlich sollen sie sich wieder aufeinander einstellen. Und dies ist nicht leicht. Gerade wenn es den Senioren nicht gut geht, müssten die Kinder, sofern sie die Pflege übernehmen, in ihrem eigenen Alltag unter Umständen viele Abstriche machen.
Oft auch in wirtschaftlicher Hinsicht, etwa weil man seine Berufstätigkeit reduzieren oder gar aufgeben muss. Vielen stellt sich daher die Frage: "Will ich meine Eltern wirklich pflegen? Schaffe ich das überhaupt?"
Bei der Entscheidungsfindung hilft es oft, erst einmal grundlegende Fragen zu klären. Dazu zählen insbesondere die Art und die Finanzierung der Pflege. Denn ob man die alten Menschen selber daheim pflegt, ob man Unterstützung von einem Pflegedienst erhält oder ob die Angehörigen besser in einem Heim betreut werden können: Jede Variante kostet Geld. Und es ist nicht damit zu rechnen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung für alle Kosten aufkommt, denn sie ist nur eine Art "Teilkasko". Oft müssen die Sozialbehörden die Pflegebedürftigen finanziell unterstützen. Doch die Behörden versuchen, sich das Geld bei den Angehörigen wiederzuholen. Das Ergebnis: Je nach der Höhe des eigenen Einkommens müssen die Kinder unter Umständen für ihre Eltern zahlen.
Die ältere Generation empfindet das oft als sehr beschämend. Sie wollen ihren Kindern nicht zur Last fallen, haben aber keine andere Wahl. Wer nicht in diese Lage kommen möchte, kann mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorsorgen. Die Höhe der Absicherung richtet sich nach der Finanzierungslücke im Pflegefall.
Besonders vorausschauend ist es, wenn sich Eltern und Kinder rechtzeitig zusammensetzen und ihre Möglichkeiten klären. Denn,  wenn die Eltern sich solch eine Versicherung nicht leisten können, können ja auch die Kinder die Beiträge übernehmen und sich so vor unter Umständen hohen Pflegekosten schützen.
Eine aktuelle TNS-Emnid-Studie ergab, dass 52 Prozent der Befragten sich vorstellen konnten, ihren Eltern bei der Finanzierung solch einer Pflegezusatzversicherung unter die Arme zu greifen.

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